by | Juli 17, 2026
Der Freibergsee entstand während der Eiszeiten, als sich Eismassen des Stillachgletschers bis zu 700–800 Meter hoch über dem heutigen Standort auftürmten. Seinen heutigen Namen trägt er seit dem 17. Jahrhundert – ein Verweis darauf, dass die Wiesen rund um den See einst von der Weide- und Hirtenordnung befreit waren. Gelegen auf rund 930 Metern Meereshöhe, ist er mit ca. 18 Hektar Wasserfläche der größte Hochgebirgssee des Allgäus. Die maximale Wassertiefe beträgt etwa 25 Meter. Bemerkenswert ist das Fehlen sichtbarer Zu- und Abflüsse: Der periodisch schwankende Wasserstand wird ausschließlich durch unterirdische Zu- und Abflüsse reguliert.
Für Badegäste besonders attraktiv sind die hohen Sommertemperaturen des Sees – bis zu 25 °C machen ihn zum wärmsten Gebirgssee der Region und ermöglichen echten Badespaß auf über 900 Metern Höhe. Das Naturbad an der nördlichen Seeseite schafft mit einem eingefriedeten Nichtschwimmerbecken, einem 3 Meter hohen Sprungturm und einer schwimmenden Badeinsel in der Seemitte die Infrastruktur für sicheren und vielfältigen Badespaß. Auf der großzügigen Liegewiese und der Holzterrasse lässt sich die Bergkulisse mit den Oberstdorfer Gipfeln im Hintergrund in Ruhe genießen. Kinder können sich auf dem neuen Spielplatz mit Piratenschiff austoben.
In den schilfigen, abgelegenen Uferzonen – bevorzugte Ruhezonen der Wasservögel – ist das Schwimmen im Sommer zum Schutz der Natur verboten. Im Bootshaus neben dem Naturbad steht ein Verleih für Ruder- und Tretboote zur Verfügung (Saison Mai bis Oktober). Derselbe Komplex beherbergt eine Naturinformationsstelle, die Wissenswertes zu Flora, Fauna, Sagen und der Entstehungsgeschichte des Sees vermittelt.
Das Restaurant Freibergsee direkt am Ufer serviert regionale Allgäuer Gerichte und hausgemachten Kuchen; Sonnenterrasse und Biergarten bieten einen grandiosen Blick auf den See und die markante Heini-Klopfer-Skiflugschanze im Hintergrund. Das Restaurant ist auch außerhalb der Badesaison geöffnet und lädt im Winter nach Wanderungen rund um den zugefrorenen See zu heißer Suppe oder Kaffee und Kuchen ein.
Der See ist weder mit dem Auto noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln direkt erreichbar. Fußgänger gelangen vom Parkplatz Renksteg über den Edmund-Probst-Weg und die Schlechtenbrücke in ca. 25–30 Minuten durch bewaldetes Gelände und blühende Wiesen zum Naturbad. Radfahrer nutzen am besten die Route über den Parkplatz Skiflugschanze und am Hotel Schwand vorbei; die Wege über Renksteg und Ziegelbachhütte sind Fußgängern vorbehalten. Der gesamte Weg ist gut ausgeschildert und bereitet mit immer wieder freien Blicken auf die Bergkulisse schon einen stimmungsvollen Auftakt zum Badeausflug.
by | Juli 17, 2026
Das Moorbad Oberstdorf zählt zu den bemerkenswertesten Freibädern im Allgäu – und weit darüber hinaus. Seit über 140 Jahren zieht die Anlage Erholungssuchende, Naturliebhaber und Gesundheitsbewusste an. Seine Wurzeln reichen bis ins Jahr 1883 zurück, als der Verschönerungsverein Oberstdorf das Bad erbaute. 1929 wurden die bis heute erhaltenen Gebäude errichtet, die der Anlage ihren charakteristischen historischen Charme verleihen. Als einziges Freibad in Schwaben steht das Moorbad unter Denkmalschutz – ein seltenes Zeugnis alpiner Bäderkultur.
Das Herzstück des Moorbades ist sein natürliches Wasser. Gespeist vom nahegelegenen Moorweiher, gelangt das Frischwasser durch einen stetigen Zulauf in das Becken. Dank der natürlichen Selbstreinigungskraft des Moores kommt das Bad vollständig ohne Chlor oder andere chemische Zusätze aus – das Wasser bleibt klar und geruchsneutral. Das weiche, mineralstoffreiche Moorwasser gilt als gesundheitsfördernd: Es wirkt sich positiv auf Gelenke, Muskeln und die Durchblutung aus.
Familien finden im Moorbad ein abgerundetes Angebot: Ein separates Baby-Planschbecken und ein Kinderspielplatz sorgen für Abwechslung bei den Kleinsten. Die großzügig angelegte Liegewiese bietet sowohl sonnige als auch schattige Plätze zum Entspannen. Ein Kneipp-Tretbecken rundet das Gesundheitsangebot ab.
Angrenzend befindet sich das Café bzw. Restaurant mit Sonnenterrasse, das Besucher mit einer kleinen Speisekarte, Kuchen, Kaffee und Getränken versorgt – ob vor, nach oder unabhängig vom Baden. Auch Wanderer, die am Moorbad vorbeikommen, können hier pausieren.
Rund um den Moorweiher wurde der Moorlehrpfad angelegt, der mit Lehrtafeln zu Pflanzen, Tieren und der Geologie der Region informiert. Am Weiher und im angrenzenden Wald lassen sich Seerosen, Frösche, Fische, Enten, Reiher, Eichhörnchen und Spechte beobachten – ein Naturerlebnis für die ganze Familie. Der Naturlehrpfad startet an der Mühlenbrücke nahe der Talstation des Nebelhorns und führt entlang der Trettach zum Moorbad.
Das Moorbad ist mit dem Auto über den Grubenweg erreichbar. Wer zu Fuß gehen möchte, startet am Eissportzentrum, folgt der Oststraße zum Grubenweg und geht entlang der Trettach südwärts – nach rund einem Kilometer erreicht man die Abzweigung zum Bad. Die Saison läuft üblicherweise von Pfingsten bis Oktober, geöffnet täglich bei guter Witterung.
by | Juli 17, 2026
Das Freischwimmbad Hubmühle in Töging am Inn zählt zu den beliebtesten Sommerausflugszielen im Landkreis Altötting. Eingebettet in die Sport- und Freizeitanlage des Stadtteils Hubmühle, verbindet es klassischen Badespaß mit modernen Einrichtungen für Jung und Alt.
Zentrales Element der Anlage ist das 50-Meter-Sportbecken, das Freizeitschwimmern wie auch Leistungssportlern genügend Platz bietet. Ergänzt wird es durch ein separates Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken sowie ein Babybecken mit direkt angrenzendem Kinderspielplatz – ideal für Familien mit kleinen Kindern. Das Kneippbecken lädt zur Abwechslung und Entspannung ein. Für Adrenalinsuchende stehen eine Riesenrutsche und eine 5-Meter-Sprungturmanlage bereit.
Alle Becken sind beheizt, sodass angenehme Wassertemperaturen auch an kühlen Sommertagen garantiert sind. Aktuelle Wassertemperaturen werden auf der städtischen Homepage veröffentlicht. Ein Kiosk sorgt für die gastronomische Grundversorgung der Badegäste.
Der Betrieb richtet sich nach der Wetterlage: Bei schönem Wetter ist das Bad täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet, donnerstags bereits ab 7:30 Uhr. Von Anfang Juni bis Ende Juli verlängert sich die Donnerstags-Öffnungszeit bis 21 Uhr. Bei Schlechtwetter – definiert als anhaltender Regen oder Temperaturen unter 18 °C um 11 Uhr – wird das Bad zwischen 13 und 17 Uhr geschlossen.
Das Freibad ist innerorts gut ausgeschildert und verfügt über kostenfreie Parkplätze direkt am Gelände. Eine Bushaltestelle in der Nähe sowie die Erreichbarkeit per Regionalbahn (Bahnhof Töging am Inn) ermöglichen die Anreise auch ohne Auto. Saisonkarten sind ausschließlich in der Stadtkasse im Rathaus Töging erhältlich. Töginger Schulklassen haben in Begleitung ihrer Lehrkräfte freien Eintritt, Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres in Begleitung eines Erwachsenen ebenfalls.
by | Juli 17, 2026
Das Freibad Ingolstadt in der Jahnstraße 27 gehört zum Freizeitangebot der Stadtwerke Ingolstadt (SWI) und zählt zu den vielseitigsten Freibädern in der Region. Betrieben wird es von der Stadtwerke Ingolstadt Freizeitanlagen GmbH, die auch zwei Hallenbäder und die Ingolstädter Eishalle verantwortet.
Das Kernstück der Anlage bildet ein 50-Meter-Sportschwimmbecken mit einer Wassertemperatur von 24,5 °C. Leistungsschwimmer und Freizeitsportler finden hier ideale Voraussetzungen, um unter realen Wettkampfbedingungen ihre Bahnen zu ziehen. Direkt am Sportbecken befinden sich beheizte Umkleiden, Duschen und Toiletten.
Zum Attraktionsbereich gehören ein Schlangen- und Wellenbecken mit Strömungskanal, Wasserpilz, Sprudelbänken und -liegen, Nackenduschen sowie Bodensprudlern. Für Kinder und Jugendliche stehen zwei Rutschen sowie ein Babybecken mit Sonnensegel zur Verfügung, das auf rund 30 °C beheizt wird. Bei kühler Witterung kann die Temperatur in Rutschen- und Babybecken herabgesetzt werden.
Besonderes Highlight ist die 10-Meter-Sprunganlage: Der 7,50-m-Turm öffnet täglich um 15 Uhr, der 10-m-Turm um 16 Uhr. Ergänzt wird das Freizeitangebot durch einen Playground mit BLOQX und Supernova, eine Teqball-Platte, Beachvolleyballplätze sowie Kinderspielplätze. Gastronomie ist ebenfalls auf dem Gelände vorhanden. Wertgegenstände können in Schließfächern verwahrt werden.
Die weitläufige, parkähnliche Anlage liegt zentral in Ingolstadt und ist per ÖPNV gut erreichbar: Vom ZOB fahren die INVG-Linien 30 und 44 bis zur Haltestelle Taschenturm. Die Freibadsaison 2026 startete am Montag, dem 18. Mai 2026. Kurzfristige Änderungen der Öffnungszeiten, etwa an Feiertagen, sind vorbehalten. Tickets und Geldwertkarten sind ausschließlich an der Kasse vor Ort erhältlich; ein Online-Ticketkauf ist nicht möglich. Der Vergünstigungstarif für bestimmte Gruppen setzt die Vorlage eines gültigen Ausweises voraus. Kinder bis 5 Jahre können in Begleitung einer Person über 16 Jahren kostenfrei ins Bad.
by | Juli 17, 2026
Das Freibad Großholzhausen ist ein gemeindeeigenes Freibad im Ortsteil Großholzhausen der Gemeinde Raubling, eingebettet in die oberbayerische Voralplandschaft im Landkreis Rosenheim. Errichtet in den 1960er Jahren, wurden die Gebäude nach einem Brand im Jahr 1996 vollständig neu aufgebaut und 1998 wiedereröffnet.
Das weitläufige Gelände umfasst eine Gesamtfläche von rund 12.500 m². Das solargeheizte Schwimmbecken bietet eine Wasserfläche von ca. 2.000 m² und fasst etwa 2.400 m³ Wasser – die Wassertemperatur beträgt typischerweise rund 24 Grad Celsius. Das Hauptbecken erstreckt sich über eine Länge von 68 Metern und gliedert sich in einen Schwimmer- und einen Nichtschwimmerbereich.
Für die jüngsten Gäste steht ein eigenes Kinderbecken bereit. Im Nichtschwimmerbereich des großen Beckens befindet sich zudem eine Rutsche. Als weiteres Highlight stehen aufblasbare Wasserspielgeräte zur Verfügung. Ein Aufsichtsturm am Beckenrand gewährt dem geschulten Aufsichtspersonal eine freie Sicht auf das gesamte Wasser- und Liegegelände.
Ein besonderer Vorteil des Bades sind die schräg angelegten Beckenwände, die ein stufenloses Betreten des Beckens ermöglichen – ein wichtiges Merkmal für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Das Bad trägt die Auszeichnung „Bayern Barrierefrei“ und bietet einen ausgewiesenen Behindertenparkplatz, barrierefreie Zugänge, eine barrierefreie Umkleide und Dusche mit Liege und Haltegriffen, ein behindertengerechtes WC sowie einen Strandrollstuhl zur kostenlosen Leihe.
Neben dem Schwimmen locken ein Beachvolleyballplatz, Tischtennis, eine Slackline und ein Kinderspielplatz mit Sandkasten und Klettergerüst. Ein Kiosk versorgt die Gäste mit Erfrischungen und kleinen Speisen. Spinde und Liegestühle können saisonal angemietet werden.
Der Betrieb erfolgt auch bei schlechtem Wetter – dann ist das Bad täglich von 9:00 bis 10:00 Uhr geöffnet. In der Saison 2026 werden am 31. Juli und am 21. August die beliebten „Starlight Nights“ veranstaltet: Mit Live-Musik ab 19 Uhr, kühlen Drinks und verlängertem Badebetrieb bis 22 Uhr bieten diese Abende ein besonderes Sommererlebnis. Bei Schlechtwetter verschiebt sich der Termin jeweils um eine Woche.
Die Wasserqualität wird regelmäßig untersucht; die Ergebnisse können auf der offiziellen Gemeinde-Website eingesehen werden. Zehnerkarten aus der Vorsaison behalten ihre Gültigkeit.