Michael-Ende-Dauerausstellung „Der Anfang vom Ende“
Dem gebürtigen Garmischer Michael Ende ist die Dauerausstellung „Der Anfang vom Ende“ gewidmet, wo sich so manches über Kindheit und Jugend, Leben und Werk des Schriftstellers erfahren lässt.
Dem gebürtigen Garmischer Michael Ende ist die Dauerausstellung „Der Anfang vom Ende“ gewidmet, wo sich so manches über Kindheit und Jugend, Leben und Werk des Schriftstellers erfahren lässt.
In der Brennerei schroll wird mit viel Leidenschaft, Liebe, Interesse und sorgfalt die Destillate hergestellt werden. Beim Destillieren und Abstimmen der Aromen wird genau darauf geachtet, was getan wird. Auch bei der Lagerung der holzfassgereiften Destillate auf 1700 Metern Höhe in einer Lifthütte wird größte Sorgfalt walten gelassen, bis die Spirituosen ihre Charakteristik zur vollsten Zufriedenheit entwickelt haben. Das Herz der Brennerei schlägt für die traditionelle Herstellung erlesener Brände, Geiste und Liköre.
Die Liebe zum Handwerk zeigt sich im ausgewogenen Geschmack, an den harmonisch ausbalancierten Aromen in den Geisten und an der Zeit, die den Spirituosen gegeben wird, bis sie genussfertig sind. Regional erzeugte Zutaten und eine faire Vergütung der Erzeuger haben für die Brennerei höchste Priorität. Die Brennerei Schroll ist überzeugt, dass durch nachhaltiges Handeln ein Beitrag zum Erhalt von Natur und Menschheit geleistet werden kann.
Friedrich August v. Kaulbach (1850–1920), heute gerne als Malerfürst tituliert, war um die Jahrhundertwende einer der bekanntesten und erfolgreichsten Maler Münchens. Ausdruck seines aufwändigen und repräsentativen Lebensstils war das 1893 nach seinen eigenen Entwürfen gebaute Landhaus mit Atelier und großem Garten in Ohlstadt. Hier befindet sich sein künstlerischer Nachlass, bestehend aus fast 300 Gemälden und Ölskizzen, rund 1000 Zeichnungen sowie einem großen Konvolut an Skizzenbüchern, Fotografien und Autochromen.Neben den historischen Wohnräumen sind im Atelier des Künstlers heute rund 50 Werke Kaulbachs sowie Arbeiten von Franz von Lenbach und Olaf Gulbransson zu besichtigen.
Bereits im 3. und 4. Jahrhundert begann im südlichen Bayern die Christianisierung durch predigende Wandermönche. Erste Einsiedeleien entstanden, später folgten Kirchen- und Klostergründungen.
Nach alten Überlieferungen soll es hier noch eine keltische Kultstätte gegeben haben, als ein iro-schottischer Wandermönch sich niederließ. Man erzählte sich früher, dass der alte Altarstein und drei steinerne Stufen noch aus dieser Zeit stammen sollen.
Zu dem mit einer Mauer eingefriedeten Kirchhof gehörte früher auch ein Beinhaus. 1634, als in Murnau die Pest wütete, trug man viele Tote hierher zur Bestattung.
Ein Kirchlein wie das Ähndl ist nicht nur **ein Ort der Andacht und des Gebetes**, es ist ein Ort jahrtausendealter religiöser Kulturgeschichte. So weist uns der Schutzpatron St. Georg auf die alte Überlieferung eines heidnischen Kultplatzes hin, gilt er doch als Drachentöter, Streiter gegen das Böse und Bekämpfer des Heidentums.
Im Innern des Kirchleins ist jedes einzelne Stück, jedes Bild, jede Statue, ein Zeugnis aus alter Zeit. Neben vielen anderen Kostbarkeiten, wie einer Muttergottes von etwa 1300, beherbergt das Ähndl eine uralte, handgeschmiedete Eisenglocke, wie sie von den iro-schottischen Mönchen aus der Zeit des 8. Jahrhunderts bekannt sind. Diese Handglocke ist sakralhistorisch die älteste und bedeutendste Glocke Deutschlands.
Neben dem Ramsachkircherl befindet sich die Gaststätte „Ähndl“.
Urfeld und der Walchensee sind eng mit dem Schaffen des Künstlers Lovis Corinth (1858–1925) verknüpft, der ab 1919 in seinem Haus in Urfeld seine berühmten Walchensee-Bilder schuf. Über 300 Grafiken des bedeutenden Impressionisten sind im Walchensee-Museum versammelt, eine der bedeutendsten Corinth-Sammlungen Deutschlands. Aber auch die Werke anderer hier tätiger Künstler sind hier vertreten, ebenso umfangreiche heimatkundliche Sammlungen aus der Region um Kochel- und Walchensee sowie Wiederentdecktes aus den Familien von Richard Wagner, Franz Liszt, Berthold Kellermann und Peter Emil Recher.