by | Aug. 22, 2026
Der berühmte Optiker Joseph von Fraunhofer (1787–1826) erzielte seine bahnbrechenden Erfolge in Benediktbeuern: die Entwicklung des schlierenfreien Flintglases sowie die Entdeckung der nach ihm benannten „Fraunhoferschen Linien“, dunkle Linien im Sonnenspektrum. 1805 hatte der Fabrikant Joseph von Utzschneider im ehemaligen Kloster Benediktbeuern eine Glashütte sowie ein optisches Institut eingerichtet. Hier war Fraunhofer zwischen 1807 und 1819 tätig. In seiner ehemaligen Arbeitsstätte befindet sich heute ein Museum. Die Ausstellung in der historischen Glashütte zeigt zwei große Hafenschmelzöfen mit Rührwerk zur Glasherstellung, Schautafeln sowie Werkzeuge zur Glas- und Metallbearbeitung, optische Instrumente und vieles mehr.
by | Aug. 22, 2026
Namhafte Kunstschaffende und Literaten, das größte naturnah erhaltene Moorgebiet Mitteleuropas, das „Blaue Land“ – die Stichwörter zu Murnau sind zahlreich und vielversprechend. Aus dieser Fülle kann das Museum im Murnauer Schloss schöpfen und veranschaulicht die besonderen Beziehungen zwischen Landschaft, Kunst- und Literaturgeschichte. Das Herzstück des Museums bilden die Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken von Gabriele Münter sowie Arbeiten der Künstler und Künstlerinnen der „Neuen Künstlervereinigung München“ und des Blauen Reiter (u. a. Marianne v. Werefkin, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky) die hier nach dem legendären Malsommer 1908 ihre Motive und zu einer expressionistischen Malweise fanden. Ergänzt wird die ständige Expressionisten Sammlung seit 2023 durch die hochkarätige Dauerleihgabe der Blaue Reiter-Sammlung der KK-Stiftung Murnau unter dem Titel „Der Blaue Reiter – Eine Hommage“. Die weltweit einzige Dokumentation widmet sich dem Leben und Werk des Schriftstellers und Dramatikers Ödön v. Horváth, der sich zwischen 1923/24 und 1933 in Murnau aufhielt und Werke wie „Kasimir und Karoline“ und „Jugend ohne Gott“ hier entstanden. Die eng mit dem Ort verflochtene Kulturgeschichte wird in den Abteilungen „Wunderkammer“ und „Marktplatz“ erlebbar.
by | Aug. 22, 2026
Die Graseckbahn bietet Ihnen ein einzigartiges Erlebnis, das weit über eine gewöhnliche Bergbahnfahrt hinausgeht. Als einzige Bergbahn in Garmisch-Partenkirchen, die täglich von 07:15 Uhr bis 21:45 Uhr in Betrieb ist, ermöglicht sie Ihnen maximale Flexibilität bei der Gestaltung Ihres Tages. Starten Sie Ihre Fahrt an der Talstation auf 756 m und schweben Sie vollautomatisch und komfortabel zur Bergstation auf 903 m. Dort erreichen Sie das idyllische Graseckplateau, den perfekten Ausgangspunkt für unvergessliche Wanderungen. Ob Sie die majestätische Partnachklamm erkunden, sich auf der Kaiserschmarrn-Alm kulinarisch verwöhnen lassen, die historische Eiserne Brücke überqueren, den Gipfel des Eckbauers erklimmen oder das malerische Hintergraseck entdecken möchten – die Graseckbahn bringt Sie direkt zu Ihren Abenteuern. Erleben Sie Bequemlichkeit, Flexibilität und den direkten Zugang zur atemberaubenden Natur des Wettersteingebirges. Die Graseckbahn: Ihr Tor zu unvergesslichen Momenten in Garmisch-Partenkirchen.
by | Aug. 22, 2026
Die Käse-Alm bietet verschiedene Käsespezialitäten aus Bergbauern-Heumilch sowie frisches Bauernbrot, Wurst- und Wildspezialitäten an. Ein 24-Stunden-Käseautomat im Eingangsbereich sorgt für flexible Einkaufsmöglichkeiten. In der urigen Brotzeitstube sowei auf der sonnigen Terrasse können Gäste Käse- und Wurstplatten genießen. Darüber hinaus sind Geschenkkörbe auf Vorbestellung erhältlich, ebenso wie Molkepflegeprodukte, Molke-Drinks, geriebene Käsemischungen für Allgäuer Kässpatzen, Aurelia Tee- und Kräutermischungen sowie weitere Bauernprodukte wie Schnaps und Honig.
by | Aug. 22, 2026
Die Geschichte eines Ortes ist untrennbar mit dem Leben und Wirken der Bewohner unter Berücksichtigung der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebensumstände der jeweiligen Zeit verknüpft. Einen Schwerpunkt der Ausstellung stellt das von Familie Bierling zur Verfügung gestellte Mobiliar dar. Bei dieser Familie handelt es sich um eine bedeutende Kaufmannsfamilie aus Bad Bayersoien. Das Museum befindet sich im ehemaligen Geschäftshaus der Familie Bierling.