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Industriemuseum Blaahaus

Mit der Vielzahl der hier ansässigen Betriebe hat Kiefersfelden eine im bayerischen Alpenraum einzigartige Industriegeschichte vorzuweisen. Kohle, Eisen, Sensen, Marmor und Zement: Die Erzeugnisse aus Kiefersfelden sind nicht nur vielseitig, sondern zeigen ebenso, wie die Region immer wieder auf Strukturwandel reagiert hat. Hier setzt die Dauerausstellung des Industriemuseums Blaahaus an und widmet sich der 400-jährigen Industriegeschichte der Gemeinde. Der Museumsbau selbst – das Blaahaus – ist heute noch wichtigster Zeuge der industriellen Tradition: 1696 als Wohnhaus für die Mitarbeiter des Eisenwerks errichtet, steht das Gebäude mittlerweile unter Denkmalschutz und lädt ein, dem früheren Alltag der Arbeiter nachzuspüren. In den ehemaligen Wohnräumen sind 13 Ausstellungsbereiche untergebracht, die dramaturgisch ansprechend aufgearbeitet wurden. Die einzelnen Räume nehmen sich der Geschichte der Industrien für Kohle, Eisen, Sensen, Marmor und Zement an, ebenso werden soziokulturelle Themen wie das Volkstheater, die Musiktradition und die Vereinslandschaft dargestellt. Auf rund 450 m² Ausstellungsfläche können einzigartige Originale wie historische Werkzeuge für die Arbeit an den Schmelzöfen oder Kostüme aus der Zeit der Passionsspiele entdeckt werden. Durch multimediale Stationen, Mitmachangebote und Panoramafotos wird die Geschichte zum Leben erweckt. Damit richtet sich das Industriemuseum Blaahaus altersübergreifend an die ganze Familie. Die Ausstellung ist barrierefrei gestaltet, und für fremdsprachige Gäste werden die Ausstellungstexte auch in englischer Sprache angeboten.

Ehemalige Wallfahrtskirche- Filialkirche Heilig Kreuz in Windhausen

Diese Kirche steht nahe an der Grenze zu Tirol, am Fuß des Kranzhorns. Die Kirche wurde als Votivkirche mit Klause durch den Neubeurer Schiffsmeister Wolf Hupfauf im Jahre 1677 gebaut. Ein von Engeln umschwebtes Kreuzigungsbild im Altar beherrscht den Kirchenraum. Östlich der Kirche ist eine Klausnerwohnung angefügt.

Von 1697 bis 1798 unterrichteten die Eremiten die Kinder der Umgebung. In den Sommermonaten wird in der Kirche regelmäßig am Freitag ein Gottesdienst abgehalten, zu dem sich die Bewohner Hinterbergs zahlreich einfinden.

Der Jakobsweg

Außerdem passiert der weltberühmte Pilgerweg, der Jakobsweg, die Kirche. Hier finden Sie eine Beschreibung der Etappe:

Jakobsweg Etappe 17 – Von Au bei Bad Aibling auf alten Saumpfaden ins Inntal >>

Mehr Informationen zum Jakobsweg >>

Berggasthof Hocheck

Im Berggasthof Hocheck bei Oberaudorf wird viel Wert auf bayerische Gastfreundschaft gelegt.

Gasthof Falkenstein Metzgerei Schwaiger

Der denkmalgeschützte Gasthof Falkenstein in Flintsbach mit seinem bekannten Kastanienbiergarten bietet feine bayerische Küche, eigene Metzgerei mit eigener Schlachtung, Ferienwohnungen, und Gästezimmer.

Pfarrkirche St. Michael

Die Pfarrkirche St. Michael beeindruckt nicht nur durch ihre Lage im historischen Dorffriedhof, sondern vor allem durch ihr reiche Ausstattung. Die Kirche war ursprünglich romanisch, doch die heutige Kirche wurde in den Jahren 1687/88 nach den Vorstellungen der italienischen Architekten Giovanni Gaspare Zuccalli und Lorenzo Sciasca mit finanzieller Unterstützung der Grafen Preysing von Hohenaschau in der „italienischen“ Stilphase bayerischer Barockkunst errichtet. Der Neubau war notwendig, da die romanische Kirche nicht restaurierbar war zu dieser Zeit. Das Deckengemälde wurde von Simon Zaglacher im Jahre 1768 geschaffen. 1806 wurde die Kirche in den Stand der Pfarrkirche erhoben.

Der Grabstein des bekannten Müllner Peter ist an der Kirchenmauer zu finden.

**Öffnungszeiten:**
Täglich 08:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr

Mehr erfahren per Sprachführer (Audio-Guide) über die Kirchen des Prientals >>