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Kirche St. Margaretha

Das Margarethenkirchlein, das etwas oberhalb von Brannenburg in großartiger Landschaft mit einem einmaligen Rundblick über das Inntal liegt, stellt ein Kleinod christlicher Kunst und Gläubigkeit dar.

Die Verehrung der Hl. Margaretha erhielt bereits früh Einzug in die abendländische Kultur.

Zurückkehrende Kreuzritter brachten den Margaretenkult im 11./12. Jahrhundert mit in ihre Heimat.

Der Bau des vorderen Kirchenschiffes lässt vermuten, dass die heutige Margarethenkirche genau zu dieser Zeit, zunächst jedoch als Kapelle entstand.

Als Kirche wird sie erstmals im Jahr 1445 urkundlich erwähnt.

Um 1500 erfolgte dann der Anbau von Chor und Turm.

1654 wurde die Kirche nach Westen hin verlängert und erhielt eine hölzerne Täfeldecke sowie eine Emporenbrüstung.

Der neugotische Treppengiebel des Kirchenturmes stammt aus dem Jahr 1877.

Gugghof

Seine heutige Bedeutung ist insbesondere auf seine frühere Besitzerfamilie zurückzuführen. Im 17. Jahrhundert wurde das Guggengütl nämlich von Georg Dientzenhofer, einem bedeutenden Baumeister der Barockzeit, bewohnt. Seine Söhne Christoph, Leonhard und Johann, die ebenfalls bedeutende sakrale Gebäude errichteten, wurden allesamt im Gugghof geboren. Nach seinem Tod am 20. Februar 1673 wurde Georg Dientzenhofer im Friedhof von St. Margarethen beigesetzt.

Bedeutende Bauten der Dientzenhofer-Familie

Georg Dientzenhofer (1643-1689): Wallfahrtskirche Kappel Waldsassen, Pläne für Jesuitenkolleg Amberg

Wolfgang Dientzenhofer (1648-1706): Salesianerkloster Amberg, Schlosskirche Ebermannsdorf

Christoph Dientzenhofer (1655-1722): St. Nikolaus Kirche Prager Kleinseite, Kloster Brevnov sein Sohn Kilian Ignaz (1689-1751): St. Johann-Nepomuk Kirche Prag, Sakral-Profanbauten in Prag und Böhmen, Bauten in Schlesien/Ungarn

Leonhard Dientzenhofer (1660-1707): St. Michael Bamberg, Kloster Banz, Schloss Tambach

Johann Dientzenhofer (1663-1726): Dom zu Fulda, Schloss Weißenstein, Palais Rotenhan, Bibra Bamberg sein Sohn Justus H. (1702-1744): Kirche St. Getreu Bamberg, St. Gangolf Kapitelhaus Bamberg

Wendelstein

Der Wendelstein ist vom Inntal ab Brannenburg und von Bayrischzell erreichbar. 

Wie komme ich auf den Wendelstein?

Der Wendelstein kann vom Talort Brannenburg aus mit der Zahnradbahn in 25 Minuten erreicht werden und von der anderen Seite, von Bayrischzell aus, mit der Seilbahn. Der Aufstieg zu Fuß ist ebenfalls auf verschiedenen Wegen möglich. 

In den Sommermonaten umrundet die Wendelstein Ringlinie den Berg und ermöglicht so variable Tour- und Ausflugsmöglichkeiten mit dem öffentlichen Nahverkehr.

Beide Bahnen tragen die Kennzeichnung Reisen für Alle und sind barrierefrei zugänglich. Im Bergbahnhof gibt es ein barrierefreies WC.

Der Berg besticht mit einem abwechslungsreichen gastronomischen Angebot und unterschiedlichen Attraktionen für Jung und Alt.

Weiterführende Informationen zum Wendelstein und den Angeboten dort finden Sie hier.

Bergbahnen Sudelfeld

Das Sudelfeld bezeichnet eine Berglandschaft der bayerischen Alpen und befindet sich im Dreieck zwischen Bayerischzell, Oberaudorf und Brannenburg. Der höchste Punkt liegt auf 1562m über dem Meeresspiegel.

Skigebiet Sudelfeld

Das Sudelfeld ist ein beliebtes Skigebiet und bietet 14 Lifte und Bahnen, eine davon ist die neue 6er-Sesselbahn mit Sitzheizung am Waldkopf. Skifahrer und Snowboardfahrer finden 31 km lange präparierte Pisten mit modernen Beschneiungsanlagen vor. 2017 neu eröffnet wurde zudem eine der schnellsten Sesselbahnen Deutschlands – eine 8er-Sesselbahn zwischen Grafherberg und Sudelfeldkopf. Darüber hinaus bietet das Sudelfeld einen Snowpark, zwei Kinderareale und einen Freeride Cross.

Weitere Informationen zum Skigebiet Sudelfeld finden Sie hier >>

Öffnungszeiten: 

Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier >>

Stümpflingbahn

Die Stümpflingbahn ist eine komfortable 4er-Sesselbahn am Spitzingsee in den Bayerischen Alpen. Sie bringt Wintersportler und Wanderer bequem auf den Stümpfling-Gipfel auf etwa 1.500 Meter Höhe. Im Winter ist sie Teil des Skigebiets Spitzingsee-Tegernsee und bietet Zugang zu familienfreundlichen Pisten. Im Sommer dient sie als beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen mit herrlichem Blick auf die umliegenden Berge. Die Fahrt mit der Bahn ist sowohl für Naturliebhaber als auch für Aktivurlauber ein Erlebnis.

Anreise

  • Vom Schliersee Bahnhof fahren Sie mit dem MVV-Bus Linie 362 bis zur Haltestelle Spitzingsee, Stümpflingbahn
  • Parkmöglichkeiten gibt es direkt an der Talstation der Stümpflingbahn.

Wichtige Informationen

  • Der Sommerbetrieb endet am 05.10.2025 (danach nur bei schönem Wetter an den Oktober-Wochenenden)
  • Die Bergstation der Stümpflingbahn ist Startpunkt des neuen Premium-Wanderwegs „Spitzing-Panorama“
  • Die Mountaincart-Strecke ist ebenfalls ab 05.05.2025 geschlossen
  • Mit Gästekarte Schliersee, Fischbachau, Bayrischzell: Ermäßigung auf den Eintrittspreis