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Müllner Peter Museum Sachrang

Allgemeines zum Museum

Peter Hueber – genannt Müllner Peter – lebte von 1766 – 1843 und steht im Mittelpunkt der gesamten Ausstellung des Heimatmuseums.
Als Landwirt und Müller, Laienarzt und Apotheker sowie als Musiker und Chorleiter nimmt seine Person an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert eine herausragende Stellung in der Dorfgemeinschaft und in der Beziehung zur Herrschaft von Hohenaschau ein.

Peter Hueber ist aber auch Ehemann, Sohn und Bruder und gläubiger Katholik. Sein Leben und Wirken dienten unter Betrachtung der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Verhältnisse seiner Zeit sowohl als Vorlage für den Roman von Carl Oskar Renner, als auch für den Filmhelden in „Sachrang. Eine Chronik aus den Bergen“.

Das Müllner Peter-Museum wurde von der Gemeinde Aschau im Chiemgau zusammen mit dem Museumsverein Müllner Peter von Sachrang eingerichtet und im September 2001 eröffnet. Es ist im Dachgeschoß des ehemaligen Schulhauses in der Schulstraße 3 untergebracht; das „Lehrer-Hickl-Zimmer“ (Originalmöbel und Exponate von 1910) im ersten Stockwerk. Max Hickl war von 1908-1927 der erste Lehrer der Einödschule Stein (zwischen Aschau und Sachrang). Sein Nachlass erlaubt einen Blick in einen vom I. Weltkrieg geprägten Zeitabschnitt auf dem Lande. Hickl ist in seiner Aufgeschlossenheit gegenüber Neuerungen und seinem Engagement in der Gesellschaft mit dem Müllner Peter vergleichbar.
Im Zusammenhang mit der Ausstellung entstand am Sachranger Schulhaus der Heilkräutergarten. In ihm wachsen vor allem Pflanzen, die Peter Huber in seinem Rezeptbuch erwähnt und sicherlich selber angebaut oder genutzt hat. Führung durch den Heilkräutergarten von Mai bis Oktober mittwochs 10 Uhr.

Gruppen

Das Bergsteigerdorf Sachrang und das Müllner-Peter-Museum sind ein ideales Ziel für Gruppenreisen. Es können Führungen für bis zu 25 Personen gebucht werden.

Sonderausstellung 2025: „Spui ma zam“

Sonderausstellung zu den Facetten des Spiels. Vom kindlichen Spiel mit Steinen, Puppen, o. ä. über das „Zamspuin“ beim Musizieren oder als Rollenspiele von Erwachsenen zur Konfliktbewältigung und als Vorläufer des Theaters oder der Oper.

Die Facetten des Müllner Peter

Der Musiker
Schon recht bald muss er Freude an Musik und Musizieren verspürt haben. Sein Leben lang nutzte er sein herausragendes musikalisches Talent. Durch sein Wirken als Organist, Chormeister, Arrangeur und Komponist prägte er Musik und Gesang in seiner Heimatgemeinde. Ein Großteil seiner schöpferischen Arbeit blieb der Nachwelt im sogen. „Sachranger Notenschatz“ erhalten. Diese
Tradition will der Museumsverein mit seinen „Musikalischen Momenten Sachrang“ bewahren und weiterführen. Dazu gehören Konzerte, Meisterkurse mit Abschlusskonzerten, eine Musikwerkstatt im Museum u.a.

Die aktuellen Veranstaltungstermine unter Tel. +49 (0)8057 378 oder Müllner-Peter Museum Sachrang >>

Naturdenkmal Grauer Stein

Der Graue Stein ist ein Granitfelsen, der durch den Inngletscher in der Würmeiszeit an diese Stelle transportiert wurde. Der Findling wiegt fast 25 Tonnen.

Auf der Rundwanderung zum Naturdenkmal Grauer Stein erreichen Sie den imposanten Findling auf einem gut beschilderten Weg mit Start in Niederaudorf.

Sommerrodelbahn

Die extra lange und TÜV-geprüfte Sommerrodelbahn in Oberaudorf schlängelt sich wie eine Gebirgs-Achterbahn von der Mittel- zur Talstation der Bergbahn Hocheck. Der Rodel selbst ist sehr einfach mittels eines Bremshebels zu bedienen, der die Geschwindigkeit kontrolliert.

Auch die Kleinen können unbesorgt mitfahren. Im Doppelrodel fahren die Eltern hinten mit und haben ihr Kind sicher vor sich. Kinder unter acht Jahren müssen gemeinsam mit einem Erwachsenen fahren.

Öffnungszeiten

Bei Nässe ist die Rodelbahn aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Betriebszeiten der Sommerrodelbahn der jeweiligen Saison finden Sie hier>>

Weitere Informationen zu den Bergbahnen Hocheck >>

Burgruine Falkenstein

**Achtung: Der Bereich der Burgruine bzw. die Burgruine selbst sind aufgrund von Renovierung nicht begehbar. Die Wanderungen, die dort vorbei führen sind jedoch möglich.**

Die Hauptburg Falkenstein wurde etwa um 1300 erbaut. Im 15. und 16. Jahrhundert entstand die Vorburg. Nach einer umfangreichen Ausbauphase des 16. und 17. Jahrhunderts wurde die Anlage gegen Ende des 18. Jahrhunderts durch Brände zur Ruine.

Die Ruine ist Teil des Denkmalkomplexes Petersberg, der mit der romanischen Peterskirche mit zugehörigem Mesnerhaus unzählige archäologische Denkmale umfasst. Sie ist heute Eigentum der Umwelt-, Kultur- und Sozialstiftung des Landkreises Rosenheim.

Die Burgruine Falkenstein wird durch eine kurze Wanderung von etwa 10 Min. erreicht. Ausgangspunkt ist der Parkplatz Petersberg.

Spannendes über die Geschichte des Petersbergs und der Burgruine Falkenstein finden Sie hier >>

Café Glückskind

Das Café Glückskind befindet sich in Kiefersfelden und bietet allerlei Kuchen-, Frühstücks- und Kaffeespezialitäten an.