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BIOTOPIA Lab

Was sind Gespensterschrecken und wie sieht eine Seidenraupe von nahem aus? Im Botanischen Garten bietet das BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern bis zur Eröffnung des neuen Museums einen Vorgeschmack auf das neue Konzept von BIOTOPIA. Besuchende erwarten spannende Erlebnisse wie eine virtuelle Flugerfahrung über Bayern mit dem VR-Vogelflugsimulator Birdly. Wechselnden Pop-Up-Ausstellungen geben Einblicke in lebensnahe Themen wie die unsichtbare Kraft der Pilze oder die Folgen des Artensterbens, und regen dazu an, gemeinsam eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Der Zutritt zum BIOTOPIA Lab erfolgt über den Haupteingang des Botanischen Gartens München. Der Besuch des Lab ist kostenfrei und im Eintrittspreis des Botanischen Garten mitinbegriffen.

Nonnenturm

Der Nonnenturm gehört zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Stadtbefestigung von Landsberg am Lech. Am südlichen Rand der historischen Altstadt, direkt am Lechufer im idyllischen Klösterl-Viertel gelegen, erinnert der markante Rundturm an die bewegte Geschichte der mittelalterlichen Stadt. Gemeinsam mit der Stadtmauer schützte er Landsberg über Jahrhunderte vor Angriffen und sicherte den südlichen Zugang zur Stadt.

Errichtet wurde der Nonnenturm in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts als Teil der erweiterten Stadtbefestigung. Ursprünglich ragte der Wehrturm sieben bis acht Stockwerke in die Höhe und war mit Schießscharten ausgestattet, von denen aus Angreifer abgewehrt werden konnten. Heute sind noch drei Geschosse erhalten, die jedoch eindrucksvoll von seiner einstigen Größe und strategischen Bedeutung zeugen.

Seinen Namen verdankt der Nonnenturm den Beginen, einer religiösen Frauengemeinschaft, die sich im benachbarten Klösterl niederließ. Anders als Nonnen legten die Beginen keine ewigen Ordensgelübde ab. Sie widmeten sich der Pflege von Kranken, unterstützten Bedürftige und boten Reisenden Unterkunft. Obwohl hier nie ein klassisches Nonnenkloster bestand, blieb die Bezeichnung „Nonnenturm“ bis heute erhalten.

Im Laufe der Jahrhunderte verlor der Turm seine militärische Funktion. Bereits im 16. Jahrhundert entstand an seiner Stadtseite ein Wohnanbau, später wurde der Turm dauerhaft bewohnt. Nach mehreren Umbauten befindet sich der Nonnenturm heute in Privatbesitz und dient als Wohnhaus. Von außen lässt sich das historische Bauwerk dennoch hervorragend besichtigen und zählt zu den beliebtesten Fotomotiven im Klösterl-Viertel.

Ein Spaziergang zum Nonnenturm verbindet Geschichte und Natur auf besondere Weise. Direkt am Lech gelegen und nur wenige Schritte von der Karolinenbrücke sowie dem Lechpark entfernt, bietet der Turm einen malerischen Blick auf das Flussufer und die historische Stadtmauer. Zusammen mit dem Klösterl bildet er einen der romantischsten und ruhigsten Bereiche der Landsberger Altstadt und ist ein lohnendes Ziel für alle, die die Geschichte von Landsberg am Lech abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten entdecken möchten.

Wildschweingehege Landsberg im Wildpark

Hier im Wildpark gibt es neben den hübschen, freilaufende Rehen auch noch andere Tiere zu entdecken: die Wildschweine in ihrem Gehege. Entdecken Sie die Keiler, Bache und Frischlinge, wie sie sich im Schlamm sudeln und gefüttert werden.

Unweit von den Wildscheinen befindet sich auch der neue Wasserspielplatz und die Kneippanlage, welche auch beide einen Besuch wert sind.

Pfarrkirche „Mariä Geburt“ Rottenbuch

Die am Münchner Jakobsweg gelegene ehemalige Stiftskirche der Augustiner Chorherren ist mit ihrer reichen barocken Ausstattung und der historisch bedeutenden Freywis-Orgel Rottenbuchs wichtigstes Kulturdenkmal.