Select Page

Stadtpfarrkirche St. Nikolaus

Die Stadtpfarrkirche Rosenheims, St. Nikolaus mit ihrem 61 Meter hohen Zwiebelturm sieht man die romanischen Wurzeln der Entstehungszeit um 1200 kaum mehr an.

Ab 1880 wurde die Kirche verlängert und neugotisch gestaltet. Seit 2006 erstrahlt sie frisch renoviert.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die St. Nikolauskirche im Jahre 1315 im „Konradinischen Matrikel“. Kurz darauf, im Jahre 1348, fand nach Überlieferungen das erste Nikolaus-Patrozinium statt. Ende des 15. Jahrhunderts wich die ehemalige Kirche einem spätgotischen dreischiffigen Neubau. Der 61 m hohe Kirchturm in Form einer Zwiebel aus dem Jahre 1641, gehört zu den Wahrzeichen Rosenheims. Die St. Nikolauskirche ist am Ludwigsplatz gelegen und somit in der Altstadt Rosenheim mit zahlreichen Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten in der Nähe. Ihr heutiges neugotisches Aussehen verdankt sie dem Münchner Architekten Johann Marggraff in den Jahren 1880 und 1882. Die letzte umfassende Renovierung fand in den Jahren 2004 bis 2008 statt.

Dinzler am Max-Josefs-Platz

Im Café Dinzler im Herzen von Rosenheim können Kaffeespezialitäten sowie allerlei süße und deftige Köstlichkeiten probiert werden.

Klinikkapelle „St. Josef“ Pasing

Die Kapelle „St. Josef“ ist harmonisch in den Baukörper der Klinik eingefügt, bietet Platz für über 100 Personen und wurde von Kurt Bojanovsky als sechseckiger Zylinder mit Flachdach entworfen. Die Verkündigungsgruppe über dem Altar und der heilige Josef aus Schmiedebronze stammen aus der Werkstatt von Herbert Altmann.

Salzstadl

Salzstadel in der Hinteren Salzgasse 6ugnis des historischen Salzhandels in Landsberg am Lech

Der Salzstadel in der Hinteren Salzgasse gehört zu den eindrucksvollsten historischen Bauwerken in der Altstadt von Landsberg am Lech. Das langgestreckte Gebäude erinnert an die Zeit, als der Salzhandel den Wohlstand der Stadt entscheidend prägte. Gemeinsam mit den weiteren Salzstadeln diente er über Jahrhunderte als Lager- und Umschlagplatz für das kostbare bbweiße Goldab, das entlang der bedeutenden Salzstraße transportiert wurde.

Bereits im Jahr 1320 erhielt Landsberg das Recht, Salzzölle zu erheben. Wenige Jahrzehnte später entstand der erste Salzstadel. Von hier aus wurde das aus den Salzbergwerken stammende Salz zwischengelagert, verkauft und auf Fuhrwerke verladen. Zwischen dem 14. und 19. Jahrhundert entwickelte sich Landsberg dadurch zu einem der wichtigsten Umschlagplätze für den Salzhandel im süddeutschen Raum.

Der Salzstadel in der Hinteren Salzgasse beeindruckt bis heute durch seine schlichte, funktionale Architektur. Der langgestreckte Satteldachbau wurde ausschließlich für praktische Zwecke errichtet: Große Lagerräume boten Platz für erhebliche Mengen Salz, während die massive Bauweise das wertvolle Handelsgut schützte. Das heute sichtbare Gebäude trägt die Jahreszahl 1754 und steht als ehemaliger Salzstadel unter Denkmalschutz.

Mit dem Ausbau der Eisenbahn im 19. Jahrhundert verlor der Transport auf den alten Handelsstraßen zunehmend an Bedeutung. Dadurch endete auch die ursprüngliche Nutzung der Salzstadel. Im Rahmen der Altstadtsanierung wurde der Salzstadel in der Hinteren Salzgasse zwischen 1980 und 1982 sorgfältig umgebaut und einer neuen Nutzung zugeführt. Heute beherbergt das historische Gebäude Wohnungen sowie Gewerbeeinheiten und verbindet damit denkmalgeschützte Architektur mit modernem Leben.

Wer durch die Hintere Salzgasse spaziert, entdeckt ein Bauwerk, das eindrucksvoll von der wirtschaftlichen Blüte Landsbergs erzählt. Der Salzstadel ist weit mehr als ein historisches Lagerhaus 6 er ist ein sichtbares Symbol für die Bedeutung des Salzhandels, der die Entwicklung der Stadt über Jahrhunderte prägte hat. Zusammen mit den anderen erhaltenen Salzstadeln gehört er zu den wichtigsten Zeugnissen der mittelalterlichen Handelsgeschichte von Landsberg am Lech und ist ein lohnenswertes Ziel für alle, die sich für Geschichte, Architektur und die Entwicklung der historischen Altstadt interessieren.