Aussichtspunkt in Wilparting
Klassische Ansicht von Wilparting – im Hintergrund Wendelstein und Breitenstein
Klassische Ansicht von Wilparting – im Hintergrund Wendelstein und Breitenstein
An der Südseite der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer mitten in Griesstätt befindet sich das Kriegerdenkmal. Eingeweiht und aufgestellt zur Ehrung der Kriegsopfer des deutsch-französischen Krieges (1870 – 1871) im Jahre 1905. Der Krieger- und Reservistenverein Griesstätt wurde bereits im Jahre 1866 gegründet und ist noch heute sehr aktiv in der Gedenkpflege aller Gefallenen und Vermissten.
Die König-Ludwig II.-Stele, als Denkmal für die glücklichen Heimkehrer damals, ist wohl ein Symbol des Friedens. Ludwig II. war zu seiner Zeit ein friedliebender Herrscher. Bayern musste sich dennoch am deutsch-französischen Krieg beteiligen. Die Folge war die Gründung des deutschen Kaiserreichs um 1871 unter der Herrschaft Preußens. Unterhalb des Konterfeis vom Märchenkönig ist die typisch preußische Pickelhaube, gekreuzte Bajonett-Lanzen, zwei Banner in Weiß und Blau, Kanonen und Kugeln zu sehen.
Zudem führt ein Teil des Jakobsweges an der Stele vorbei.
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Die Mauern der Kirche wurden 1470 und 1500 aufgebaut. 1755 bekam Sankt Bartholomäus eine Rokokostuckierung, welche noch heute das Erscheinungsbild prägt. Der heilige Bartholomäus wird unter anderem als Patron der Bergleute, Hirten, Bauern und Winzer verehrt.
Der Kirchenraum wird von Werken aus dem frühen gotischen Hochaltar ausgeschmückt. Die Frömmigkeit der Vorfahren zeigt sich an den Votivbilder an den heiligen Leonhard sowie von Verunglückten der Innschifffahrt. Das damalige Alltagsleben wird auf diesen unter anderem dargestellt.
Zusammen mit der Kirche St. Peter in Steinkirchen weisen die Kirchen eine reiche Ausstattung auf, die von der tiefen Religiösität der Samerberger Bauern, Samer und Schiffsleute zeugt.
Öffnungszeiten
Die Kirche ist von 08:00 Uhr bis zum Gebetläuten um ca. 18:00 Uhr geöffnet.
Die Vierkirchen-Wanderung am Samerberg beinhaltet die St. Bartholomäus Kirche in Roßholzen ->
Die Kirche St. Laurentius in Zell wurde 1487 in der noch heutigen Form umgebaut, hat einen romanischen Ursprung und zählt damit zu den ältesten Gotteshäusern der Region.
Neben der St. Servatius Kirche bei Schleching und der Kirche von Urschalling bei Prien, birgt sie die wohl bedeutensten Fresken der Früh- und Spätgotik im Chiemsee-Alpenland.
Das heutige Erscheinungsbild der Kirche wurde durch drei große Bauphasen in der Spätromanik/Frühgotik, der Spätgotik und dem Barock geprägt.
Die Innenausstattung und besonders die schlichten barocken Altäre sind ebenso ein Augenmerk wert.