Inntalstuben
In der Inntal Stuben in Nußdorf kann man die bayerische Küche genießen.
In der Inntal Stuben in Nußdorf kann man die bayerische Küche genießen.
Dieser klangvolle Name umfasst das nördliche Ende des Leitzachtals, kurz bevor sie in die Mangfall fließt. Drei typisch bayerische Dörfchen (Holzolling, Esterndorf, Naring) und das Leitzachufer laden hier zum Spazierengehen ein.
Die Kirche Heilig-Blut ist schon seit dem 15. Jahrhundert als Wallfahrtsort bekannt. Einst eine Holzkapelle vom Bauern des Weißenbauernhofs in Happing errichtet, mittlerweile eine staatliche Pfarr- und Wallfahrtskirche von Rosenheim.
Damals war die Kirche auch das Domizil vieler Marien-Wallfahrer auf dem Weg nach Tuntenhausen.
Neben der Kirche befindet sich eine Brunnenkapelle. Dort findet man auch wie in der Kirche die Verbindung von heiligem Blut und heiligem Wasser. Im Süden der Kapelle steht eine lebensgroße barocke Christusfigur, aus deren Wunden bis zum Jahre 1950 das Brunnenwasser lief. Damals spiegelte sich auch der Gottvater selbst im Wasser. Somit wurde das dortige Wasser zum heiligen Wasser.
Heutzutage ist die Brunnenkapelle meist für die Öffentlichkeit gesperrt.
Rund 90 Meter stürzt das Wasser an der „Schoßrinn“ in die Tiefe. Das Auffangbecken ist kreisrund, von dort aus führt der Weg des Wassers weiter zwischen großen Felsblöcken, bis ein zahmer Bach daraus geworden ist. Der Schauplatz liegt mitten im Wald am Ende eines kleinen Weges.
Obwohl der Name vermutlich daher kommt, dass das Wasser dort vom Felsen herunter geschossen kommt und danach weiter rinnt (Schoß – Rinn), denken nicht wenige beim Anblick der Szenerie an einen weiblichen Schoß. Der Platz gilt bei Einheimischen als Frauenkraftplatz und wird von vielen Frauen gerne aufgesucht, um innezuhalten und aufzutanken.
„Dass die Luft am Fuß eines Wasserfalls durch das wirbelnde, fallende Wasser mit negativen Ionen hoch aufgeladen ist und wir uns deshalb an solchen Plätzen so wohl fühlen, hat Blanche Merz wissenschaftlich nachgewiesen.“ (Quelle: Dorothea Steinbacher, „Magisches Oberbayern“, AT Verlag)
Anreise
Mit dem Auto: Auf der Straße von Aschau nach Sachrang liegt der Parkplatz links, nach dem Ortsschild Hainbach. Von dort aus sind es 15 Minuten zu Fuß durch den Wald. Gutes Schuhwerk ist auf den meist feuchten Steinen sehr ratsam
Wussten Sie schon, …?
Die Schossrinn im Priental ist für viele Menschen ein Platz des „Loslassens“ auf allen Ebenen, aber auch ein Platz zum Auftanken (ionisierte Luft durch Wassertropfen) und zum Hinhören mit allen Sinnen. Eine Gruppe von Hebammen meinte einmal: „Hier ist die Kraft, die Frauen brauchen, um zu gebären“. -Martina Glatt, Gästeführerin und Geomantin-
Bereits seit 1966 befindet sich das Jagd- und Fischereimuseum in der Münchner Fußgängerzone. Heute zählt es zu den bedeutendsten Jagdmuseen der Welt.