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Lutherstiege

„Grüße bitte alle in meinem Namen, gleich ob ich zurückkehre oder nicht.“ Das waren die Worte Martin Luthers, bevor er im Oktober 1518 zum Verhör durch Kardinal Cajetan nach Augsburg kam. In den historischen Räumen des Karmeliterklosters St. Anna, wo er übernachtete, erinnert das kleine Museum in einer multimedialen Dauerausstellung an dieses Verhör, Luthers Weigerung zu widerrufen und seine anschließende Flucht. Es zeigt aber auch Aspekte der damaligen Augsburger Stadt- und Kirchengeschichte.

Pfarrkirche St. Stephan Lauterbach

Im Kern ist die Pfarrkirche St. Stephan in Lauterbach eine spätgotische Anlage mit Satteldachturm (1507), die 1716 umgestaltet wurde. Sehenswert sind die barocke Innenausstattung, die spätgotischen Figuren sowie das bedeutende gotische Tafelbild „Verkündung Mariä“ (1480).

Heimatmuseum Egling

Als Geschichts- und Kulturspeicher zeigt das Heimatmuseum Egling wie spannend Geschichte vor der Haustür und lokale Sammlungen sein können: vielfältig, nahbar und mitten aus dem Leben. Es ist ein Ort der Begegnung und des Lernens, wo Geschichte(n) von und für Menschen erzählt werden.

Ilsesee

An der Stadtgrenze Augsburg-Königsbrunn liegt am westlichen Auwald der Lechebene der Ilsesee.

In den 1980er Jahren wurde in kürzester Zeit mit Mitteln des EVA aus einem Baggersee ein Badeparadies geschaffen. Das Erholungsgebiet verfügt über Liegewiesen, einen Kiosk mit WC-Anlagen, einen Kinderspielplatz, eine Wasserwachtstation und einen Parkplatz.

Die Zufahrt zum Ilsesee ist ausschließlich über Königsbrunn möglich.

Der Ilsesee ist einer der wenigen Seen in der Region, in dem mit Atemgeräten getaucht werden kann.

Ehemalige Fürstbischöfliche Residenz am Fronhof

Vom mittelalterlichen bischöflichen Palast, in dem 1530 die Confessio Augustana (das Augsburger Bekenntnis) verlesen wurde, ist nur noch der Pfalzturm erhalten. Das spätbarocke fürstbischöfliche Stadtschloss entstand über seinen Vorgängerbauten. 1743 wurde der Hauptflügel errichtet: Über einem Prunkportal halten Löwen eine Rocaillekartusche mit dem Wappen des Fürstbischofs Joseph, Landgraf von Hessen-Darmstadt. Der Nordflügel entstand von 1750 bis 1752. Im Fronhof, der Grünanlage zwischen Dom und bischöflicher Residenz, steht das 1991 von der Mozartgemeinde Augsburg gestiftete Doppeldenkmal für Leopold und Wolfgang Amadé Mozart.