by | Aug. 23, 2026
1243 entstand in Augsburg die erste deutsche Niederlassung des Franziskanerordens. Die Minoriten (Minderbrüder) waren ein Bettelorden. Ihre der Armut verpflichteten Angehörigen wurden auch „Barfüßer“ genannt. 1411 wurde die Minoritenkirche „Zu den Barfüßern“ errichtet. Von der Barfüßerkirche ist nur noch der wiederaufgebaute Ostchor des 1944 zerstörten, ehemals sehr viel größeren Sakralbaus erhalten. In der Taufkirche Bertolt Brechts sieht man mit dem Christkind, das Georg Petel – der „deutsche Michelangelo“ – 1632 schuf, ein herausragendes Kunstwerk.
by | Aug. 23, 2026
Einen Dreiklang an Schätzen hat das Hutter-Heimatmuseum zu bieten: Mit „Goldschatz“, „Bodenschatz“ und „Heimatschatz“ präsentiert das nach dem Schuhmacher Simon Hutter (1867–1957) benannte Haus die markantesten Themen der Region. Im Mittelpunkt steht die Fundgeschichte des keltischen Goldschatzes von Gaggers im Jahr 1751. Die reichen Lehmvorkommen und die Ortsgeschichte der Gemeinde Erdweg werden in den weiteren Themenräumen vorgestellt.
by | Aug. 23, 2026
Im Ballonmuseum Gersthofen informiert ein Rundgang über vier Etagen auf etwas 1200qm zur Geschichte der Ballonfahrt, zur Technik, zum Ballonsport, zur wissenschaftlichen und militärischen Nutzung von Ballons, zu Rekorden und Katastrophen. Der alte Wasserturm beim Museumsneubau beherbergt die Aeronautiksammlung des Augsburger Ballonfahrers Alfred Eckert. Das deutschlandweit einzigartige Ballonmuseum in Gersthofen gehört zu den großen deutschen Technikmuseen in kommunaler Trägerschaft.
**Angebote der Informationsvermittlung:**
Das Museum verfügt über 20 **Audioguides**, die an der Information kostenlos verliehen werden. Damit erhalten die Besucher auf ihrem Rundgang an 21 Stationen eine Fülle an Informationen über die Ausstellungsstücke und die Geschichte der Ballonfahrt. Zeitzeugen berichten aus erster Hand u. a. über abenteuerliche Rekordfahrten und den Ballonsport. Für Kinder gibt es einen eigenen Audioguide-Text.
**Führungen** werden auf Anfrage durchgeführt. Dabei machen auch ehemalige oder aktive Ballonfahrer mit viel Engagement und Hintergrundwissen das Thema Ballonfahrt erlebbar.
Reguläre öffentliche und Führungen zu bestimmten Anlässen wie z. B. der Kulturina oder dem Internationalen Museumstag werden in der Tagespresse und auf der Website des Museums bekannt gegeben.
Gerne werden auch spezielle Führungen für blinde, sehbehinderte, lernbehinderte, schwerhörige oder gehörlose Menschen organisiert.
**Menschen mit Behinderung**
Für Menschen mit Behinderung wurden extra [Hinweise für das Ballonmuseum](https://www.landkreis-augsburg.de/fileadmin/user_upload/Kultur/Ballonmuseum_Gersthofen_2020.pdf) erarbeitet. Laden Sie sich gerne das PDF herunter um mehr zu erfahren.
**Leichte Sprache**
Außerdem wurde ein PDF mit [Informationen für Menschen mit Behinderung in Leichter Sprache](https://www.landkreis-augsburg.de/fileadmin/user_upload/Kultur/Ballonmuseum_Gersthofen_2020_Leichte_Sprache.pdf) geschrieben.
by | Aug. 23, 2026
Die Fuggerhäuser an der Maximilianstraße – einen frühen Profanbau der deutschen Renaissance – ließ der Augsburger Kaufherr und Montanunternehmer Jakob Fugger „der Reiche“ von 1512 bis 1515 erbauen. Später wurden weitere Trakte errichtet. Bis 1515 entstand auch der Damenhof, der schönste der vier Innenhöfe des Stadtpalastes. Drei dieser Höfe im Stil der Renaissance sind öffentlich zugänglich. In den Fuggerhäusern hielten sich mehrfach Kaiser des Hauses Habsburg auf. Der schwedische König Gustav II. Adolf residierte hier im Dreißigjährigen Krieg, Mozart gab 1777 ein legendäres Konzert. 1518 fanden hier die Streitgespräche zwischen Martin Luther und Kardinal Cajetan statt.
by | Aug. 23, 2026
Die ursprünglich gotische Wallfahrtskirche Maria Kappel wurde im 18. Jahrhundert umgebaut. Stuck von Franz Xaver Schmuzer und Fresken von Franz Martin Kuen gestalteten bis 1756 das Innere der Wallfahrtskirche im Stil des Rokokos. Die Kirche birgt eine Gruftkapelle der Fugger. Die Hofmark Schmiechen im Südosten von Augsburg hatte Jakob Fugger 1506 von Kaiser Maximilian I. erworben. An die früheren Hofmarksherren erinnern das Fuggerwappen am Chorbogen und Epitaphe.