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Bäuerliche Gerätesammlung auf dem G’fild und Maischer Heimatecke

Im Turnhallenkeller der Grund- und Hauptschule Eching ist eine kleine, von ehemaligen Einwohnern des Dorfes Maisch in Ungarn zusammengeführte Ausstellung mit Erinnerungsstücken, vorwiegend aus dem bäuerlichen Alltag, in die landwirtschaftliche Sammlung der Gemeinde integriert.

Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist

Die Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist ist eines der Wahrzeichen der Kreisstadt Pfaffenhofen. Um das Jahr 1400 erbaut (Jahreszahl „1393“ in der Apsis) ist sie über 600 Jahre alt. Auf die Zeit der Neuerbauung verweist zudem ein steinerner Schmerzensmann mit dem Wappen des Scheyerer Abts Konrad von Muhr (1401-1412). Die dreischiffige Basilika entstand wohl an Stelle eines Vorgängerbaus, der zusammen mit der Stadt durch einen Brand im Jahr 1388 zerstört worden war. Die gotische Bausubstanz prägt ihr äußeres Erscheinungsbild bis heute. Noch älter als die Kirche selbst sollen drei Terrakotta-Reliefs sein, darunter eines der Dornenkrönung. 1888 wurde die von außen zugängliche Lourdes-Grotte mit einer Statue Muttergottes errichtet.

Das Trachtenkultur Museum

Das Trachtenkulturmuseum befindet sich im historischen Pfarrhaus. Die Reise durch die bayerische Lebensart beginnt im 1. Obergeschoss, wo die Besucher die Geschichte der Tracht erleben. Brauchtum, Mundart, Musik und Tanz werden interaktiv vorgestellt und laden zum Mitmachen ein.

Im 2. Obergeschoss, wo der historische Dachstuhl sichtbar ist, können über hundert Trachten, die in Szenenbildern aufgebaut sind, besichtigt werden. Diese Trachten sind eine Auswahl aus ganz Bayern und werden heut noch so getragen.

Digitale Technik ermöglicht es, dass weitere 200 Trachten lebensgroß besichtigt werden können. Zum Vergleich kann der Besucher in der eingebauten Galerie die historischen Trachtenstücke besichtigen. 120 historische Trachtenstücke wie Mieder, Frauenoberteile, Westen, Mäntel, Hüte usw. werden gezeigt.