by | Aug. 24, 2026
Gibt es schöneres als die Füße zu verwöhnen?
Diese Möglichkeit der Fußverwöhnung gibt es beim Barfußpfad im Donauwörther Stauferpark.
Ein Massage- und Wohlfühlpfad für die Füße.
Verschiedene Materialien wie Steine, Korken, Sand usw. gibt es im Pfad zu erfühlen, zu tasten und zum Erlaufen.
by | Aug. 24, 2026
Zu den unbekannteren aber hochklassigen Sakralbauwerken gehört die neu renovierte Kirche des ehemaligen Augustinerklosters.
1372 von Marschall Heinrich und seiner Frau Elsbeth gegründet, existierte sie als Klosterkirche lediglich 200 Jahre. Nach der Auflösung der Klöster im 16. Jahrhundert geriet die Kirche wieder in die Hände der gräflichen Stifterfamilie, der das Bauwerk bis heute zur Grablegung dient.
Besonders bemerkenswert ist das herrliche Chorgestühl von Meister Ulrich Auer aus dem Jahre 1458 und die große Anzahl von Stein- und Holz-Epitaphien sowie die Totenschilde und die Orgel aus dem Jahr 1712.
Da sich die Kirche in Privatbesitz befindet, kann sie nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
by | Aug. 24, 2026
In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts entstand auf einem Bergsporn westlich des Dorfes Treuchtlingen eine Höhenburg mit steinernem Wohnturm und mehreren Vorhöfen. Gründer der Anlage war wohl der Ortsadel, der seit dem 10./11. Jahrhundert ein festes Steinhaus an der Altmühl bewohnte. Doch erst 1340 gelang es den Treuchtlinger Herren, die Obere Burg von allen fremden Rechten freizukaufen.
In den folgenden Jahrzehnten erreichten die Treuchtlinger Ritter den Höhepunkt ihrer Macht. Sie waren alleinige Herren über den als Markt erhobenen Ort mit seinen zwei Burgen und die nähere Umgebung. Doch schon 1422 starb das Geschlecht aus. Die Erben verkauften Mitte des 15. Jahrhunderts Burgen und Herrschaft an die Marschälle von Pappenheim. Deren Treuchtlinger Linie konnte die Selbstständigkeit für weitere 200 Jahre behaupten, ehe der Ort an die Markgrafschaft Ansbach fiel. Die unmodern gewordene Höhenburg ließen die Pappenheimer schon gegen Ende des 15. Jahrhunderts verfallen.
Alle drei Jahre ist die Obere Veste Schauplatz des historischen Burgfestes.
In der Kur- und Touristinformation können zu den Öffnungszeiten Schlüssel für den Burgturm ausgeliehen werden.
by | Aug. 24, 2026
Der Aufbau des Hochaltars dürfte um 1630 entstanden sein. Aus dieser Zeit stammt auch die Petrusfigur in der Altarnische; der als Papst mit Tiara und dreibalkigem Kreuzstab dargestellte Kirchenpatron ist vielleicht ein Werk des Ingolstädter Bildhauers Jakob Maurer. Die Seitenfiguren, rechts der hl. Andreas und links der hl. Paulus, sind Schöpfungen der Spätgotik (um 1500). Eine Besonderheit ist der Altarstein des Hochaltars: Er war ursprünglich Grabstein eines römischen Soldaten und trägt heute noch die lateinische Grabinschrift. Den linken Seitenaltar (Architektur aus der Mitte des 17. Jh.) schmückt ein Holzrelief, das in sehr volkstümlicher Weise den Kindermord von Bethlehem darstellt; nach der Drastik der Darstellung dürfte das um 1730 entstandene Relief der bayerisch-alpenländischen Schule entstammen und dem aus dem Salzburgischen zugezogenen Ingolstädter Bildhauer Wolfgang Zächenberger zuzuschreiben sein. Die größte Kostbarkeit des Peterskirchleins ist der rechte Seitenaltar mit einem Holzrelief der Krönung Mariens, bei dem die drei göttlichen Personen durch drei gleich aussehende Männer dargestellt werden; das Relief wurde wohl um 1510/20 geschnitzt und ist möglicherweise ein Werk des Landshuter Stephan Rottaler oder eines gleichzeitigen Ingolstädter Bildhauers; aus derselben Werkstätte stammen wahrscheinlich auch die rechte Seitenfigur dieses Altars, St. Christophorus, und die linke des anderen Seitenaltars, St. Leonhard. Werke der Spätgotik sind ebenfalls die weiteren Seitenfiguren, St. Georg und einer der hl. drei Könige, sowie das Kreuz an der linken Langhauswand.
by | Aug. 24, 2026
Durch das Landschaftspflegeprogramm im Rahmen der Naturparkförderung wurden bereits in den 80er Jahren die zu dicht gewachsenen Wacholder und zahlreichen Kiefern entfernt, der Hang in ein Schaftrieb-Wegesystem eingebunden. Er wird nun nach vegetationsfreundlichen Vorgaben beweidet. Dies wirkt sich auf die Ausprägung des Halbtrockenrasens positiv aus. Zusätzlich werden weiterhin erforderliche Pflegemaßnahmen durch den Landschaftspflegeverband Mittelfranken e.V. durchgeführt.
Der weniger steile Westteil des Hanges besteht aus mesophilem, grasreichem Halbtrockenrasen, Grasfluren in den Zwischenbereichen und kleinflächig anstehendem Fels- und Kalkschutt mit typischer Vegetation und dem auslaufenden Wald des Oberhanges.
Der steinigere steile mittlere Abschnitt setzt sich zusammen aus dem verbuschenden Mittelhang mit artenreichen Erdseggentrocken- und ebenfalls artenreichen Trespen-Halbtrockenrasen mit dem Kalkbuchenwald des Oberhanges.
Im Südosten schließt der Hang gegen das Wolfstal mit einem Dolomitfelsen im Oberhang, dem „Hollerstein“, und mit Ausbildung von Felsfluren und wärmeliebenden Saumgesellschaften ab. Im Unterhang findet sich lichter Kiefernbestand mit dichtem Laubgehölzauswuchs.
Zwischen Wald- und Wacholderhutung verläuft der inzwischen sehr bekannte und beliebte Altmühltal-Panoramaweg (Höhenweg) mit einer atemberaubenden Aussicht auf das Tal, der sowohl von Einheimischen als auch Urlaubern stark frequentiert wird.