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Sonnenuhr als bleibende Erinnerung

Sonnenuhren sind eines der ältesten menschlichen Kulturdokumente – die älteste Sonnenuhr Europas ist auf das Jahr 340 vor Christus datiert. Über Jahrhunderte hinweg waren sie unverzichtbare Orientierungshilfen. Heute sind sie nicht nur beeindruckende Kunstwerke, sondern auch Ruhepole in einer technisierten Welt. Einen solchen hat Bildhauer Günther Eckert nun auch in Eichstätt geschaffen.

Der Künstler warnt die Betrachter der Sonnenuhr jedoch davor, die Zeitangabe mit ihrer Armbanduhr abzugleichen. Eine Sonnenuhr hält sich nämlich nicht an Zeitzonen und andere, vom Menschen festgelegte Bestimmungen. Astronomische Gegebenheiten wie die Drehung der Erde leisten ebenfalls ihren Beitrag, so dass die von der Sonnenuhr angezeigte Zeit bis zu 75 Minuten von ‚unserer‘ Zeit abweichen kann.

ReichsstadtMuseum mit „Haus Kaaden“

Das ReichsstadtMuseum erzählt die Geschichte Weißenburgs wie ein dreidimensionales Buch.

Die Exponate zur Reichsgeschichte, der Reichsverfassung und der reichsstaatlichen Sonderform der Reichsstädte machen die Geschichte greifbar.

Aufgeteilt in Themenräume können sich die Besucher anhand von Urkunden, Alltagsgegenständen und Preziosen ein Bild der damaligen Zeit machen.

Das Leben der einfachen Leute und Handwerker spielt dabei ebenso eine Rolle wie das der höheren Stände.

Hier erfährt man mehr über die Entwicklung von Mauer und Wehr, die Geschichte der städtischen Bibliothek, das Schul- und Gesundheitswesen, Handel, Verkehr und Handwerk sowie das Wohnen in der Stadt.

Hallenbad

Die Beckenwassertemperatur beträgt für alle Badetage 28° C.

25 Meter Becken mit 5 Bahnen (halbseitig Hubboden).

Behindertengerechter Eingang, ebenmäßige Flächen bis zum Becken, große Umkleiden, Behindertentoilette und mobiler Personenlifter vorhanden. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass der Personenlifter nur mit einer Begleitperson benutzt werden kann.

**Wassertiefe:**
im Schwimmerbereich 1,80 m
im Nichtschwimmerbereich 0,95 m
**Hubbodenabsenkung:**
a) auf 1,25 m im Nichtschwimmerbereich Mittwoch u. Freitag ab 19.00 Uhr
b) auf 1,80 m im ganzen Becken

Hofkirche „Unsere Liebe Frau“

Das bedeutende Bauwerk der Spätrenaissance (1607/1608) sollte ursprünglich als protestantisches Gegenstück zur katholischen Michaelskirche in München errichtet werden. Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm ließ jedoch nach dem Tode seines Vaters das Gotteshaus als katholische Marienkirche vollenden.

Peter Paul Rubens schuf für die Kirche drei Altarbilder, von welchen heute das „Pfingstwunder“ und die „Geburt Christi“ in der Staatsgalerie für Flämische Barockmalerei im Neuburger Residenzschloss zu sehen sind.

Kath. Kirche St. Stephan Stammham

**Baugeschichte:**

Ältester Teil des Gotteshauses sind die gotischen unteren Partien des Turmes mit dem Chor. Unter Einbeziehung dieser Bauteile wurde 1701/02 ein neuer Turm errichtet. Architekt und Baumeister des 1740 erbauten barocken Langhauses war der Ingolstädter Stadtmaurermeister Michael Anton Prunthaller. Den heutigen charakteristischen Turmabschluß schuf der Kameralmaurermeister Joseph Deiglmayer 1798, nachdem ein Blitz die Kuppel zerstört hatte.

**Beschreibung:**

Beim Betreten des Neubaus beeindrucken neben der gut gegliederten Holzdecke die von Prof. Peter Recker aus Eichstätt entworfenen Glasfenster am westlichen und östlichen Giebel. Über die Altarinsel an der Nahtstelle zwischen Alt- und Neubau gelangt man in das alte Gotteshaus, das im Langhaus seinen barocken und im Chor sogar teilweise seinen gotischen Charakter bewahrt hat. Neben dem gotischen Kreuzgewölbe hat sich im Chor links eine gotische Sakramentsnische und eine spitzbogige Türe erhalten. Auch von der Ausstattung der gotischen Kirche ist noch manches vorhanden: die Hochaltarfiguren, in der Mitte St. Stephanus, rechts St. Laurentius und links St. Georg, alles gute Arbeiten aus der Zeit um 1510, und der wuchtige Taufstein rechts vor dem Chorbogen. Der Hochaltar selbst ist eine Barockschöpfung, die 1677 von Ingolstädter Handwerkern geliefert wurde, wobei Bartholomäus Sedlmair die bildhauerischen Arbeiten, insbesondere den Gottvater im Aufzug und die Engel, fertigte. Die ovalen Bilder des hl. Franz Xaver und des hl. Ignatius in kostbaren Rokokorahmen über den Durchgängen seitlich des Hochaltars wurden 1773 von Joseph Anton Hölzl gemalt; man erwarb sie erst bei der Kirchenerneuerung 1902/04 für Stammham. Die beiden Seitenaltäre entstammen im wesentlichen dem 18. Jahrhundert. Die Freskierung erfolgte 1903 durch Joseph Wittmann.