by | Aug. 24, 2026
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by | Aug. 24, 2026
Die Kirche wurde von 1865 bis 1868 im Stil der Neugotik gebaut. Der Patron ist der Erzengel Michael.
Im Kircheninneren befindet sich ein spätgotischer Flügelaltar, der 1493 von Leo Stehelin geschaffen wurde.
by | Aug. 24, 2026
Dem Patron der Kirche, dem hl. Märtyrer Sebastian, sind mehrere Bildnisse gewidmet: Eine kleine Holzfigur – wohl um 1520 geschnitzt – an der rechten Langhauswand vorne und das große Ölgemälde auf der linken Seite vorne, das 1815 von Johann Adam Weber gemalt wurde und ursprünglich als Altarbild diente.
Der heutige Altar wird beherrscht von einer lebensgroßen Kreuzigungsgruppe, die nach der Ortsüberlieferung nach der Säkularisation aus dem Kloster Rebdorf erworben wurde.
Das Kruzifix ist offenbar eine Schöpfung des Eichstätter Bildhauers Ignaz Alexander Breitenauer (1757 – 1838), während die Seitenfiguren Maria und Johannes nur Werkstattarbeiten sind.
Die beiden Statuen rechts und links des Chorbogens – gute spätgotische Arbeiten um 1480 – wurden früher als St. Erhard und St. Ottilie verehrt und erst später zu den Diözesanheiligen Willibald und Walburga umgestaltet.
Das älteste und schönste Bildwerk der Kirche ist eine spätgotische Holzplastik (um 1420) an der linken Langhauswand: Maria wird auf einer Bank sitzend zugleich als Mädchen und Königin in einer der besten Schöpfungen der Frühzeit des weichen Stils des 15. Jahrhunderts dargestellt.
Bemerkenswert ist auch das wohl im frühen 17. Jh. entstandene Tafelbild links vorne, auf dem der angeblich von Tittinger Juden 1540 ermordete Knabe Michael von Sappenfeld zu sehen ist.
by | Aug. 24, 2026
Die Skulpturen des hl. Nikolaus (am Chorbogen links), des hl. Blasius (am Chorbogen rechts) und des hl. Leonhard (in der Nische des rechten Seitenaltars) sind alle gute Schöpfungen aus der Frühzeit des 16. Jahrhunderts. Der hl. Leonhard dürfte vom Meister der Pollenfelder Hochaltarfiguren stammen; die Statue, die bei den alljährlichen Leonhardiritten von Meilenhofen nach Zell mitgeführt wird, ist Zeugnis der uralten Leonhardiverehrung im Schuttergäu, in dem bereits für das Jahr 1422 Leonhardiwallfahrten urkundlich belegt sind.
Ebenfalls der Gotik gehört die Sakramentsnische an (14. – 15. Jahrhundert), die nunmehr außen an der Westfassade oberhalb des Vordaches des Kirchenportals eingemauert ist.
Von der Barockausstattung der Kirche ist besonders erwähnenswert das Holzkruzifix an der rechten Langhauswand, eine ausdrucksvolle Arbeit um 1700, und die in Stuck ausgeführte Kanzel, ein 1737 vom Eichstätter Stukkateur Franz Xaver Horneis geschaffenes Werk.
Bemerkenswert ist auch die Statue des Kirchenpatrons St. Michael in der Nische des barocken Hochaltars (um 1700); die Holzfigur, die das nunmehr links im Chor hängende Altarblatt ersetzte, stammt selbst aus der Barockzeit, doch wurden Arme und Gewandpartien einer gotischen Figur um 1410 wieder verwendet.
by | Aug. 24, 2026
Wie ein antikes Amphietheater schmiegt sich die Entschleunigungsstation mit ihren Sitzbänken aus Jurastein in Pfalzpaint ans Altmühlufer. Die Bühne gehört hier dem Wasser, das in seinem eigenen Tempo in das Halbrund hinein und wieder heraus strömt. Hier lässt es sich gut rasten, Wasservögel und Kanufahrer beobachten und mit anderen Radlern, Wanderern oder Spaziergängern ins Gespräch kommen.
Wer möchte, krempelt die Hosenbeine hoch und tut mit Kneippgängen etwas für die Gesundheit. Der Weg zu innerer Ruhe Die Entschleunigungsstation ist einer von mehreren Orten, die die Gemeinde Walting für das gesunde Kneippen geschaffen hat. Sie will aber mehr sein als eine Wassertretanlage. Der Ort am Altmühlufer bietet eine Gelegenheit, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen.
Um den Stress des Alltags hinter sich zu lassen, spielen verschiedene Faktoren eine Rolle:
– die Nähe zur Natur, die nachweislich eine entspannende und beruhigende Wirkung auf uns Menschen hat
– der Verzicht auf digitale Medien
– Erlebnisse mit allen Sinnen – natürliche Geräusche hören, die Umgebung beobachten, das kühle Wasser und den Wind auf der Haut spüren, den Duft nach Gras und Blüten riechen…
Die Entschleunigungsstation bietet den idealen Rahmen für eine solche Auszeit, die aber natürlich auch andernorts möglich ist.