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Kräuterhäusl

Der BC Blossenau bietet rund um das Kräuterhäusl Thementouren und saisonale Kräuterführungen an.

Kinder lieben Forschertouren, das Wildniscamp, Backen im Hexenofen und kreatives Gestalten mit Naturmaterialien.

Erkundigen Sie sich auch nach unseren individuellen Programmbausteinen für Familien und Gruppen aller Art.

Kath. Kirche der Vierzehn Nothelfer Wasserzell

Aus der Erbauungszeit der Kirche stammt eine schöne spätgotische Steinmadonna (um 1490), die früher über dem Portal angebracht war und jetzt ihren Platz innen an der Rückwand des Langhauses gefunden hat; ebenfalls der Erbauungszeit sind die Sakramentsnische (in der Langhauswand vor dem linken Seitenaltar) und die Bischofsfigur auf dem Schalldeckel der Kanzel zuzuordnen. Bestimmend für das heutige Erscheinungsbild der Kirche war jedoch die Renovierung zu Beginn des 18. Jh., die mit der Konsekrierung der Altäre 1727 ihren Abschluß fand.

Das Kircheninnere erhielt dadurch ein barockes Gepräge:

Der prächtige Hochaltar unter dem gotischen Netzgewölbe des Chores und die beiden Seitenaltäre wurden wohl damals aufgestellt und sind künstlerisch dem Engel-Handschuher-Kreis zuzuweisen; die jetzigen Altarblätter (Hochaltar: Maria, Josef und die Vierzehn Nothelfer; rechter Seitenaltar: St. Wendelin; linker Seitenaltar: St. Anna und Maria mit dem Jesuskind) fertigte allerdings

erst 1790 der Eichstätter Maler Joh. Adam Weber, von dem auch der Kreuzweg stammt.

Ebenfalls der Barockzeit gehört die Kanzel an, die 1627 Hans Laier nach Wasserzell lieferte und die nach 1700 überarbeitet wurde.

Bemerkenswerte Kunstwerke der Kirche sind außerdem die Spätrenaissancemadonna auf dem linken Seitenaltar und ein Tafelbild mit der Darstellung Mariens und der Vierzehn Nothelfer (um 1600) an der rechten Seitenwand des Langhauses.

Museum für Ur- und Frühgeschichte

Die Gewinnung von Werkzeugen in der Steinzeit ist ein weiteres Thema. Die Zeit der Kelten repräsentiert u. a. ein außergewöhnliches gut erhaltenes Schwert aus dem 4. Jh. vor Chr. Eine Besonderheit ist die Abteilung mit den römischen Funden, darunter die einzige Groma (röm. Vermessungsgerät) nördlich der Alpen sowie ein Großmodell des römischen Kastells Pfünz mit 500 bemalten Zinnfiguren, die das Leben in einem Kastell um 200 n. Chr. veranschaulichen. Bodenfunde aus der Zeit des Frühmittelalters mit u. a. einem Doppelgrab aus der Zeit der Merowinger beschließen den Besuch im Museum.

Laufende Sonderausstellungen zu historischen Themen ergänzen das Museumsangebot.

Katholische Filialkirche „St. Nikolaus“ in Gersdorf

Die katholische Filialkirche St. Nikolaus mit barocker Austattung wurde 1440 erbaut und 1737 umgestaltet nach Plänen des eichstättischen Baudirektors Gabrieli.

Kleiner sehr eleganter Altar mit heiligem Nikolaus, Kanzel mit Stuckarbeiten.

Alte Hammerschmiede

In der alten Hammerschmiede zu Thalmannsfeld befindet in einem historischen Wohnstallhaus, errichtet um 1740, die neu eingerichtete Schmiede des Schmiedemeisters Franz Mayr, mit detailgetreu restaurierten historischen Maschinen und Transmissionsanlagen aus den Jahren um 1900.

Für historisch und technisch Interessierte unterbricht der Meister gerne seine Arbeit für eine kurze Führung.

Ein kleiner freiwilliger Obolus wegen der Arbeitsunterbrechung wird gerne angenommen.

Die historische Schmiede führt auch Kurse für Damen ( Gartenstelen), Kinder ( kleine Messer oder Grillspieße) und Messerschmiedekurse durch.

Feste Programmplanungen über VHS Weißenburg, Gunzenhausen und Hilpoltstein liegen vor, zusätzlich können auf Absprache für private Gruppen extra Termine eingerichtet werden.