by | Aug. 24, 2026
Auf ca. 2000 qm Gesamtfläche finden Jung und Alt den ganzjährigen Freizeitspaß.
Die Attraktionen sind unsere 68 m lange Wasserrutsche, das Freizeitbecken mit Schwimmbahnen, Wasserpilz, Sprudelbucht, Massagedüsen und ein Strömungskanal.
Das Massagebecken ist mit einem Warmaußenbecken verbunden. Nach Dampfbad und Solarium können Sie auf der Galerie auf Liegestühlen oder in der durchgehend geöffneten Cafeteria entspannen.
Für die ganz Kleinen steht ein eigenes Spiel- und Planschbecken zur Verfügung.
Es finden täglich abwechselnd Wellnessangebote für Aquarobic, Wassergymnastik, Kleinkinderschwimmen, Babyplanschen sowie Gelenktherapie mit Physiotherapeuten statt.
Das attraktive FREIBAD Gaimersheim mit seinen großzügigen Außenanlagen und schattigen Liegeplätzen ist während der Sommersaison von Anfang Mai bis Ende September an warmen Tagen geöffnet.
by | Aug. 24, 2026
Die Burganlage wurde 1355 vom Bischof Berthold Burggraf von Zollern errichtet und diente bis 1725 als Bischofssitz. In den nächsten Jahrhunderten wurde die Willibaldsburg von verschiedenen Bischöfen ausgebaut. Im 17. Jhd. erfolgte der Umbau der Burg zu einer repräsentativen Residenz. 1633 wurde die Burg von den Schweden erobert aber im gleichen Jahr zurückerobert. Von der 420 m langen Burganlage sind Mauern und Bastionen, das Zeughaus, die 63 m lange Torhalle und der „Gemmingenbau“ mit den beiden Türmen erhalten. Im Nordflügel des Gemmingenbaus ist das Jura-Museum mit den bekannten Fossilien der Solnhofener Plattenkalke, im Südflügel ist das Ur- u. Frühgeschichtliche Museum untergebracht. 1998 wurde auf der Schmiedbastion der sog. Bastionsgarten mit Pflanzen aus dem Hortus Eystettensis eingerichtet. **Die Geschichte** der Willibaldsburg beginnt Mitte des 14. Jahrhunderts. Der 45. Bischof von Eichstätt, Burggraf Berthold von Nürnberg, begann um 1355 mit dem Bau einer Burg auf dem Berge des hl. Willibald. Die Lage der ersten Burg wurde bestimmend für die ganze Geschichte der Willibaldsburg. Bischof Bertholds Nachfolger bauten an der Burg weiter und verstärkten sie. Die älteste Abbildung der Willibaldsburg stammt aus der Chronik von Hartmann Schedel 1493. Martin von Schaumberg, Bischof von 1560-1590, machte den ersten entscheidenden Schritt zu einer durchgreifenden Erneuerung der Willibaldsburg, östlich der Schildmauer. Heute wird die Gestalt der Burg vor allem durch die Bautätigkeit des 58. Bischofs Johann Conrad von Gemmingen (1595-1612) bestimmt. Mit der Planung für den Neubau eines Schlosses beauftrage der Bischof den Augsburger Baumeister Elias Holl. Hofbaumeister Hans Alberthal hatte die Bauleitung vor Ort. Berühmt war der Garten des Bischofs, in seinem Auftrag legte der Nürnberger Apotheker Basilius Besler auf den der Burg umgebenden Befestigungen einen botanischen Garten an. Die Pflanzen die in diesem Garten gediehen wurden in Kupfer gestochen und daraus entstand eines der berühmtesten Pflanzenbücher mit über 1000 Abbildungen. Bischof Conrad v. Gemmingen erlebte die Fertigstellung seines Pflanzenbuches sowie den Ausbau seiner Burg nicht mehr, er starb im Nov. 1612. Sein Nachfolger Christoph von Westerstetten, Bischof von 1612-1636, erweiterte und verstärkte die Willibaldsburg durch die Schellenberg- und Schmiedbastion. Den neuen Hauptzugang in die Burg sicherte ein neuer tiefer Graben mit Zugbrücke und eine mächtige Torhalle. Eine furchtbare Zeit für Stadt Eichstätt und die Willibaldsburg brachte der dreißigjährige Krieg mit sich. Am 26. April 1633 standen die Schweden, unter der Führung von Bernhard von Weimar, vor der Burg. Die Belagerung dauerte von 04. Mai bis 13. Mai. Durch eine Bresche in der Binderschanze wurde die Burg erobert. Am 23. Oktober 1633 eroberten die kaiserlichen Truppen, unter Johann von Werth, die Willibaldsburg zurück. Die nachfolgenden Bischöfe ließen die Schäden des dreißigjährigen Krieges beseitigen und die Bastionen gegen das „Tiefe Tal“ errichten. Nach dem Bau der Stadtresidenz (1725) wurde die fürstbischöfliche Hofhaltung in die Stadt verlegt, die Willibaldsburg verlor weitgehend ihre Funktion. Für den Erhalt der Burg wurde nur noch das nötigste investiert. Verwaltung, Kanzlei, Archiv und Bibliothek, das Militär sowie verschiedene Handwerker waren noch in der Burganlage untergebracht. 1784 wurde in den Gebäuden an der Schellenbergbastion ein Zuchthaus eingerichtet und 1810 aufgelöst. Auf…
by | Aug. 24, 2026
„Darum gilt für dich mein Kinde, üb in Kochkunst dich geschwind, und lerne schön beizeiten: Gutes Essen zubereiten!“ So bereitete die Puppenmutter Liese junge Mädchen einst auf ihre zukünftige Rolle vor. Die Sammlung von beliebtem Spielzeug aus den letzten 100 Jahren – Puppen, Dampfmaschinen, Marionettentheater und vieles mehr – gibt gleichzeitig beredt Aufschluss über das gesellschaftliche Umfeld der Kinder von 1900 bis heute.Eine seltene Tin-plate-Eisenbahnanlage (Spur 0) aus den 1930er Jahren wird regelmäßig in Aktion vorgeführt.
by | Aug. 24, 2026
Der Graubündener war – zusammen mit seinem Landsmann Gabriel de Gabrieli und dem Italiener Mauritio Pedetti – einer der „Architekten“ der barocken Pracht im Naturpark Altmühltal. Nach den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges und auf Geheiß der baulustigen Eichstätter Fürstbischöfe stiegen unter ihrer Ägide Residenzen, Domherrenhöfe, Kirchen und ganze Städte wie Phoenix aus der Asche. 2014 jährt sich der Todestag Jakob Engels zum 300. Mal.
by | Aug. 24, 2026
Die romanische Kirche vom Typ Chorturmkirche wurde 1885 verlängert und der Turm erhöht.
Der Hauptaltar ist viersäulig und zeigt im Altarbild den Kirchenpatron. Eine Arnbucher Glocke goss 1795 der Ingolstädter Johann Divall.
Baudenkmal D-1-76-114-97