by | Aug. 24, 2026
Eine Besonderheit ist der mächtige Dachstuhl aus handgebeilten Balken, der wohl noch auf die Erbauungszeit zurückgeht. Bruchsteinmauerwerk und Legschieferdach sind typisch für die Altmühl-Jura-Bauweise. Um das eindrucksvolle historische Gebäude vor dem Verfall zu bewahren, baute die Gemeinde es zu Veranstaltungsräumen um. Die charakteristische Jurabauweise blieb dabei erhalten. Ausstellungen, Faschingsbälle, Vorträge oder Hochzeiten – die Räume öffnen heute bei vielfältigen Gelegenheiten ihre Türen für Gäste.
by | Aug. 24, 2026
Pfarrkirche St. Nikolaus: 1732/33 wurde die heutige Kirche mitsamt einem neuen Pfarrhof direkt neben der Kirche (mit Walmdach ) von dem fürstbischöflichen Baumeister Giovanni Domenico Barbieri und dem Palier Johann Rigalia nach Plänen von Gabriel de Gabrieli erbaut. Das ursprüngliche Pfarrhaus ist heute Wirtshaus. Am 29. September 1742 erfolgte unter Fürstbischof Johann Anton von Freyberg (reg. 1736–1757) die Kirchen- Konsekration ; sein Wappen befindet sich am Hochaltar. Über dem mittelalterlichen Turmunterbau erhebt sich ein kurzes Oktogon , bekrönt von einem mit Ziegeln gedeckten Mansardenhelm. 1873 und 1924 erhielt der Turm ein neues Geläute. Die Bandwerk- Stuckaturen und die Stuckkanzel fertigte Franz Xaver Horneis . Das Altarbild des Hochaltars mit vier Säulen zeigt den Kirchenpatron, einen Seesturm stillend, gemalt wohl vom Eichstätter Maler Joseph Dietrich. Neben der barocken Ausstattung sind auch noch spätgotische Plastiken der hl. Barbara und Katharina (1470/80) vorhanden.
by | Aug. 24, 2026
Die Höhle wurde 1924/25 von Dr. Graf (nach ihm der weitere Höhlenname „Grafsloch“) und Dr. Dietrich untersucht. Nach den aufgefundenen Steinwerkzeugen, u. a. eine vorzüglich gearbeitete Handspitze und ein Doppelschaber aus Hornstein, benutzte der Mensch die Höhle erstmals in der mittleren Altsteinzeit. Dass die Höhle viele Jahrtausende später auch den Jägern der sog. Altmühlstufe (um 40000 v. Chr.) als vorübergehendes Quartier, als Versteck oder als Wildanstand diente, verriet eine prächtig gearbeitete, lorbeerblattförmige Spitze aus Hornstein. Aus dieser Zeit dürften auch bearbeitete Knochenstücke stammen, die als sehr selten anzusehen sind. Bei den aufgefundenen fossilen Tierknochen handelt es sich teilweise um Überreste der Jagdbeute. Ein Beweis dafür sind vor allem die aufgeschlagenen Röhrenknochen – das Knochenmark war ein geschätzter Leckerbissen. Der eiszeitliche Jäger Altendorfs erlegte u. a. Wildpferd, Rentier und Mammut. Ein ausgegrabener Hechtwirbel deutet darauf hin, daß die Höhlenbenutzer auch in den Talgewässern fischten. Außer diesen Spuren der Altsteinzeit beweisen Tongefäßscherben aus der Hallstattzeit (um 600 v. Chr.), der Latenezeit (um 400 v. Chr.) und aus dem Mittelalter, dass auch später die Höhle dem Menschen noch als Unterschlupf diente.
by | Aug. 24, 2026
In den ehemaligen Wallanlagen am nördlichen Stadtmauerring zog sich ein breiter, teilweise mit Wasser gefüllter Graben, entlang. 1448 verlieh der Herzog Heinrich die Fischrechte; die Fische wurden bis nach Augsburg verkauft. Den ehemals dreiviertel um Rain ziehenden Wassergraben legte man ab dem 17. Jahrhundert stückweise. Der Schlossweiher blieb am längsten, bis ins 19. Jahrhundert, als kleiner Weiher bis heute erhalten. Seit dem 18. Jahrhundert dienten die umliegenden Wiesen als Weide für Tiere.
Der heutige Schlossweiher geht auf den wassergefüllten Graben vor der Schlossbastei zurück. Im Halbschatten einzelner Bestandsbäume bietet die große Holzterrasse, mit Blick auf das Schloss genügend Raum zum Treffen und Verweilen. Am südlichen Ufer fangen blühende Uferstauden den Blick auf. Immer wieder führen schmale Steintreppen ans Wasser.
by | Aug. 24, 2026
Gewässer:
Hahnenkammsee
23 ha, bis 5 m Tiefe
Besatz:
Hecht, Zander, Karpfen, Forelle, Grasfisch, Schleie
Angelkarten:
Zwischen 1. Juni und 30. September ist das Angeln im Hahnenkammsee möglich. Die Zahl der verkauften Angelerlaubniskarten ist auf 500 pro Jahr beschränkt.