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Energie-Parcours

Der Energie-Parcours lässt sich mit einem Trimm-Dich-Pfad für Körper, Geist und Seele vergleichen: Während klassische Pfade die körperliche Fitness stärken, geht es hier um innere Balance, mentale Klarheit und seelische Stärke. 

Im historischen Stadtgraben Wemdings wurde der Energie-Parcours im Herbst 2025 installiert. Der Parcours wurde nach dem Konzept des Coaches Klaus Wienert entwickelt. Er basiert auf acht einfachen neuro-energetischen Übungen, die innerhalb von rund fünf Minuten zu mehr Energie, Balance und Gelassenheit führen können. 

Der Energie-Parcours mit seinen schlicht gestalteten Stationen lädt im Alltag dazu ein, innezuhalten, durchzuatmen und neue Kraft zu schöpfen. Los geht’s am Startpunkt in unmittelbarer Nähe zu einem Ginkgo-Baum, der für Vitalität und positive Energie steht. 

Regelmäßig (i. d. R. erster Sonntag im Monat um 14 Uhr) bietet die Kinesiologin Carolin Mayer (Laub) kostenlose Einweisungen an (Kontaktdaten siehe unten).

Evangelisch-lutherische Erlöserkirche

Die Geschichte der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Eichstätt beginnt erst im Jahre 1803. Vorher gab es in der katholischen Bischofsstadt Eichstätt keinen einzigen Protestanten. Als gewissermaßen erste urkundliche Erwähnung dieser evang. Christen könnte ihr schriftliches Gesuch an die Regierung des Oberdonaukreises vom 19. März 1811 mit der Bitte um Errichtung einer “Gemeinde“ und der Erwerb eines “Betsaales“ , für offizielle Gottesdienste gesehen werden. Diese Bitte wurde am 24. Dezember 1812 positiv beschieden und die Eichstätter Protestanten wurden der Gemeinde Bieswang, heute einem Ortsteil von Pappenheim, zugeordnet. Noch 1812 wurde versucht die seit der Säkularisation profan als Scheune genutzte ehemalige Klosterkirche Notre Dame zu erwerben. Ein Plan zu deren Sanierung wurde eingereicht jedoch kam dieser Kauf nicht zustande. 1813 wurde dann der Kongregationssaal des ehemaligen Jesuitengymnasiums am südl. Leonrodplatz als “ Betsaal“ ins Auge gefasst. Der Umbau wurde zwar begonnen aber nie zu Ende geführt letztendlich wurde auch dieses Vorhaben aufgegeben. Ein Saal im Gebäude der Domdechanei, dem heutigen Postgebäude, am Domplatz wurde auf Grund des Vetos von Herzog Eugen von Leuchtenberg nicht an die Protestanten verkauft. Bis 1838 war die Eichstätter Gemeinde bereits auf ca. 200 Gläubige angewachsen und das Raumproblem wurde dringender. Fast 40 Jahre lang diente der ehemalige Domherrenhof als “ Kirche“ . Im Januar 1882 wurde der berühmte Architekt August Thiersch, Professor an der “ Polytechnischen Schule“ München, jetzt Technische Universität, mit der Planung einer richtigen Kirche und eines Pfarrhauses beauftragt. Der erste Entwurf zeigt eine dreischiffige romanische Basilika – der Domherrenhof Welden sollte der Spitzhacke zum Opfer fallen! Dieses ganze Bauvorhaben scheiterte aber an den Kosten. In einem vereinfachten Entwurf vom Juli 1884 sparte man den Pfarrhausneubau und entschloss sich den Domherrenhof Welden als Pfarrhaus zu nutzen. Am 11. Mai 1886 erfolgte der Spatenstich und am 30. Juni 1886 wurde nach mancherlei Schwierigkeiten, z.B. mit dem ungünstigen Baugrund, der Grundstein für die heutige Kirche gelegt. Die Kirche wurde dann als dreischiffige Basilika, mit frühchristlichen und italienisch-romanischen Zügen, erbaut und am 23. November 1887 feierlich eingeweiht. Als beherrschender Schmuck der Altar-Apsis waren die drei Fenster mit Glasmalereien der Firma Bouché, München, anzusehen. Die Entwürfe für diese Fenster stammen von dem Historienmaler Ludwig Thiersch. Der Altartisch wurde aus Eichstätter Juramarmor gefertigt und der Münchner Bildhauer Thomas Dennerlein formte aus Carrara-Marmor des Kruzifix, nach einer Zeichnung Thierschs. Dieses Kruzifix steht heute in der Meditationsecke. Thomas Dennerlein war es auch, der den Adler, das Symbol des Evangelisten Johannes, unter dem Kanzelpult schuf. Der Altarraum selbst war mit Wandmalereien ausgestattet. Die Firma Steinmeyer in Oettingen baute die noch heute vorhandene Orgel

Furtloch bei Altdorf

Der Kalksinter, der die Höhlenwände überzieht, entsteht dadurch, dass kalkgesättigtes Sickerwasser in der Höhle mit Luft mit einem geringeren Gehalt an Kohlendioxid in Berührung kommt, daraufhin gelöstes Kohlendioxid freigibt und den Kalk ausscheidet. Neben dem flächenhaften Kalksinter sind in der Höhle auch Tropfsteinansätze zu sehen, allerdings nur herabhängende (Stalaktiten). Der Höhlenboden besteht aus braunem Höhlenlehm, der bei der Auflösung von Kalkstein (mit Tonbeimengung) durch Wasser zurückbleibt.

Mit der Höhle ist die Sage von den „Furtfräulein“ verbunden, die früher im Furtloch hausten und nachts beim Furtmüller arbeiteten. Der Müller beobachtete sie einmal heimlich und bemerkte, daß sie nackt waren. Aus Dankbarkeit für ihr Schaffen legte er ihnen in der nächsten Nacht Kleider hin. Seitdem sind die Furtfräulein ausgeblieben.

Wassertretbecken in Gersdorf

Das Wassertretbecken befindet sich in Nennslingen, im Ortsteil Gersdorf am Ausgang Richtung Bechthal auf der rechten Seite. Davor befindet sich ein Parkplatz der mit einer Hecke zum Wassertretbecken abgetrennt wird. Das Wassertretbecken ist ungefähr 50 m² groß. geöffnet von Mai bis September öffentlich zugänglich und benutzbar Info zum Wassertreten Wirkung: kreislaufanregend durchblutungsfördernd venenkräftigend stoffwechselanregend abhärtend vegetativ stabilisierend Durchführung: Stellen Sie sich in das Wasser und schreiten Sie auf der Stelle. Bei jedem Schritt wird – wie im Storchengang – ein Bein komplett aus dem Wasser herausgezogen und dabei die Fußspitze etwas nach unten gebeugt. Hören Sie auf, sobald der Kaltreiz zu stark wird. Nach dem Wassertreten streift man das Wasser mit den Händen von den Beinen und erzeugt durch Fussgymnastik oder Gehen ein angenehmes Wärmegefühl. Viel Spaß

Zu Gast im Kaiserbeck

Die Wurzeln des „Kaiserbeck“ reichen, wie sich bei Sanierungsarbeiten 2008 zeigte, bis ins Mittelalter zurück. Im 18. Jahrhundert bekam das Gebäude als repräsentatives Bürgerhaus seine markante Front mit reicher Arkadengliederung, Stufengiebel und giebelgekröntem Erker. Der offene Dachstuhl, die Holzdecken, krumme Wände mit vielen Nischen und alte Holzbalken verleihen dem Inneren ein geschichtsträchtiges Flair, das durch die moderne Möblierung noch betont wird. Einladend ist die Bar vor einem Hintergrund alter Balken gestaltet, leuchtend rote Wände und bequeme Sofas und Sessel sorgen für eine lässige Lounge-Atmosphäre. Stilvoll logieren Gäste außerdem in den beiden Suiten im Dachgeschoss des Kaiserbeck. Das historische Ambiente verleiht auch den Veranstaltungen im Kaiserbeck – zum Beispiel den monatlichen Live-Musik-Abenden – eine besondere Atmosphäre. Baudenkmal D-1-76-114-23