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Zu Gast im Limes-Infopunkt Titting

Direkt neben der St-Michaels-Kirche gingen früher die Tittinger Kinder zur Volksschule. Das große Gebäude in Jurabauweise wurde vermutlich in zwei Bauabschnitten um 1850 und 1900 errichtet. Es handelt sich um einen zweigeschossigen Massivbau aus Bruchstein mit Pfettendachstuhl und Walmdach, das mit Legschiefer-Zwicktaschen gedeckt ist. Im Inneren sind Steinböden und Holzdecken erhalten.

Als Tourist-Information der Gemeinde und Limes-Infopunkt ist das Gebäude für Gäste zugänglich.

Pumptrackanlage Weißenburg

Die Wellenbahn wurde von der Fachfirma Radquartier angelegt und wurde unter anderem mit LEADER-Fördermitteln bezuschusst. Der Standort des Pumptracks wurde bewusst neben dem Aumühlweiher gewählt und soll auch als Ausgangspunkt für Touren in die Umgebung dienen.

Ein Pumptrack ist ein geschlossener Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen. Der Begriff Pumptrack kommt aus dem Englischen und beschreibt mit dem Wort „Pump“ das Be- und Entlasten des Sportgerätes beim Befahren der Wellen und mit dem Wort „Track“ die Strecke, auf der gefahren wird.

Durch das gezielte Be- und Entlasten – das sogenannte „Pumpen“ wird genügend Geschwindigkeit generiert, um den Track ohne zusätzliches Pedalieren oder Anschieben zu umrunden. Diese Ausübung macht jede Menge Spaß, fordert aber auch körperliche Anstrengung und Ausdauer und ist somit ein perfektes Sport- und Fitnessprogramm. Und genau das ist das Ziel: Kindern, Jugendlichen, aber auch Erwachsenen ein Freizeitangebot zu schaffen und damit wieder mehr Begeisterung für Spaß, Sport und Bewegung an der frischen Luft zu wecken.

**Pumptracks sind für alle da!**

Von 2 – 85 Jahren geeignet. Vom Mountainbike, Bmx, Skaboard, Inline, Scooter, Longboard bis hin zum Laufrad – sogar mit dem Rollstuhl kann dieser Pumptrack befahren werden. Für Anfänger und Fortgeschrittene, bis hin zum olympischen Athleten konzipiert.

Bismarckturm auf dem Rohrberg bei Weißenburg

Als Wanderziel Ausgehend vom Naturfreundehaus – mit Parkmöglichkeit – geht man nur eine kurze Strecke auf einem der Lehrpfade und dem Main-Donau-Weg zum Bismarckturm. Auch der Rundwanderweg „Wülzburgweg“ mit der Markierung „2“ sowie der Weißenburger Premiumweg „13“ führen hier direkt vorbei. In ca. 45 – 60 Minuten ist der Bismarckturm von Weißenburg aus zu Fuß erreichbar. Auch Wanderer des Frankenwegs sollten diesen herrlichen Aussichtspunkt nicht verpassen, bevor sie den Rohrberg hinab und weiter zum nächsten Etappenpunkt, der Wülzburg, gehen. Die Geschichte des Bismarckturms Aufruf und Wettbewerb zur „Bismarcksäule“ Ausgangspunkt bilden die Anregungen und Aufrufe der deutschen Studentenschaft 1898/99. Die deutsche Studentenschaft verfasste mehrere Aufrufe, in denen sie die Ausführung von „Bismarcksäulen“ und einen zugehörigen Wettbewerb anregte. In einer undatierten, „An das Deutsche Volk“ gerichtete Proklamation wird allgemein über das Denkmalprojekt informiert und zu dessen finanzieller und tatkräftiger Unterstützung zunächst an allen deutschen Hochschulorten aufgerufen. Nach dieser Schrift fühlte sich die „academische Jugend aller Universitäten und Hochschulen Deutschlands“ dazu berufen, eine würdige Form des Andenkens an Bismarck zu initiieren. Es sollte hierbei nicht ein „einzelnes Monument von blendender Pracht“ entstehen. Vielmehr wurde ausgehend von historischen Annahmen die Idee entwickelt, auf „allen Höhen unserer Heimat, wo der Blick über die herrlichen deutsche Lande schweift, granitene Feuerträger zu errichten“. Als „Sinnbild der Einheit Deutschlands“, die durch Bismarck erreicht wurde, müsste überall das gleiche Bauwerk errichtet werden. Nur ein Wappen und ein Sinnspruch, jedoch kein Namenszug, solle am Denkmal auf Bismarck hinweisen. Dennoch hofften die Studenten, dass bei Gelingen ihres Projektes jedes Kind das Bauwerk als „Bismarcksäule“ erkennen könne. Neben den in dieser Schrift im Stil der Zeit formulierten Erwartungen an das Denkmalsprojekt finden sich im Januar 1899 datierten Aufruf konkrete Vorgaben über den Wettbewerb zur „Bismarcksäule“. So wurde dieser „unter allen deutschen Künstlern eröffnet“, als Termin zur Eingabe der Entwürfe wurde der 1. April genannt. Die Wettbewerbsbeiträge sollten folgende Bedingungen erfüllen: „Einfache und würdige Form, Ausführbarkeit in beliebigen Größen, möglichst billige Herstellbarkeit, bestes und unvergängliches Material.“ „Götterdämmerung“ Beim Wettbewerb gingen 317 Entwürfe ein (mehrere Einsendungen eines Künstlers waren möglich), 30 davon kamen in die engere Auswahl. Von diesen erhielten zehn eine Auszeichnung. Sieger des Wettbewerbs wurde Wilhelm Kreis, der dabei gleichzeitig mit seinen „Woutan“, „Eroika“ und „Götterdämmerung“ benannten Entwürfen die ersten drei Plätze belegte. Trotz mehrfachen Wandlungen im Laufe seines Wirkens und seiner Architektursprache kann als Konstante im Schaffen von Wilhelm Kreis der sichere und gefühlvolle Umgang mit Baukörpern, die auf ihre kubischen und monumentalen Qualitäten konzentriert sind, angesehen werden. Ein charakteristisches Beispiel hierfür stellt nicht zuletzt der preisgekrönte Entwurf „Götterdämmerung“ dar. Bauweise der „Götterdämmerung“ – für Architekturfreunde Auf einem abgestuften Sockel sitzt das Turmhauptgeschoss. Dessen über quadratischem Grundriss erstellter Turmkern tritt kaum in Erscheinung, da er an den Kanten von vier monumentalen, säulenartigen Zylindern eingefaßt wird. Auf dem Turmkern setzen zwei weitausragende, ge…

Rohrachmäander bei Wettelsheim

Bereits 1989 wurde das Gebiet mit einer Größe von ca. 4,45 ha als „Geschützter Landschaftsbestandteil“ vom Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ausgewiesen.Flächen mit Hochstauden wie Kohldistel, Baldrian, Mädesüß, Blutweiderich usw. erfüllen zusammen mit den direkt ans Ufer anschließenden Röhrichtbeständen und Auwaldresten die Funktion der Pufferung, d.h. sie vermindert die Auswaschung der Nährstoffe aus dem Boden und ihre Einleitung in das Gewässer und damit deren Überdüngung.Der für das Feuchtgebiet typische Bewuchs bewirkt zusätzlich einen natürlichen Hochwasserschutz durch den Abbau von Hochwasserspitzen und fördert die Grundwasserneubildung sowie die biologische Selbstreinigungskraft des Gewässers. Die Bedeutung für den Artenschutz liegt darin, dass Feuchtgebiete von Natur aus eine hohe Artenvielfalt vor allem an Vögeln, Amphibien und Insekten sowie an Pflanzen besitzen. Auch viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten finden hier letzte Refugien gerade in diesen weitgehend störungsfreien, da unzugänglichen Bereichen.Das Gebiet wird sehr gerne von Wanderern und Spaziergängern besucht. Ausgeschildert als Durchgangswanderweg ist der „Frankenweg“.

Biotopgarten und Garten der Sinne

Im Jahre 1988 wurden die wichtigsten landschaftsprägenden Naturlebensräume (Biotope) des Altmühl-Jura im Kleinformat angelegt. Stecktafeln geben Erläuterungen zu den Biotopen und den aktuell blühenden Pflanzen.

Der Garten der Sinne auf zwei aufgebauten Hochbeeten aus Kalkstein ist dem sinnlichen Naturerleben gewidmet. Mehr als 40 Pflanzen mit attraktiven Blüten, betörenden Düften oder würzigem Geschmack laden zum Anschauen, Fühlen, Riechen und Schmecken ein. Zahlreiche Schmetterlinge, Bienen und Hummeln nutzen das reiche Nahrungsangebot. Lassen Sie sich inspirieren von dieser Biotopvielfalt mitten in der Stadt und nehmen gute Ideen für den eigenen insektenfreundlichen Garten mit nach Hause.

Oder Sie genießen einfach die Ruhe am spanischen Brunnen, der unserem Partnernaturpark in Andalusien „Sierra de María – Los Vélez“ gewidmet ist.

In den Sommermonaten zwischen Mai und September laden wir jeden Samstagvormittag Kinder in den Biotopgarten ein. Bei der Aktion „Immer wieder samstags“ entdecken Kinder viele Themen des Naturparks. Wir keschern im Teich, basteln Waldwichtel oder bauen ein Insektenhotel – immer mit ganz viel Spaß!

Größe: 1.000 m²