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Wildgehege in Donauwörth

Das Damwildgehege liegt am Nordende der Perchtoldsdorfer Straße am Rande der Parkstadt. In diesem naturnahen Freigehege hegt die Städtische Forstverwaltung ein Rudel von etwa 12 Damwildtieren. Über einen Rundweg, der auch rollstuhl- und kinderwagengerecht ausgebaut ist, können die Tiere wie in freier Wildbahn beobachtet werden. Zusätzlich gibt es einen wetterfesten Hochsitz, über den die Tiere ebenfalls ungestört beobachtet werden können. Eine Schautafel informiert über die Herkunft und Lebensweise der Hirsche.

Indoor-Golfanlage Weißenburg

Die Indooranlage des Golfclubs Zollmühle mit zwei Golfsimulatoren, drei Abschlagplätzen und einem Puttinggreen ist die größte im nordbayerischen Raum und bietet den Golfern optimalen Spielbetrieb bei schlechtem Wetter

Geburtshaus Leonhart Fuchs

Wer heute auf dem Wemdinger Marktplatz nach dem Geburtshaus von Leonhart Fuchs sucht, der findet ein Kuriosum: Ein „Zwergenhäuschen“, das an seiner Vorderfront zum Markt hin ganze 1,50 Meter breit ist. Eine Gedenktafel trägt die Inschrift: „1501 – 1566. Hier ist geboren Leonhart Fuchs, berühmter Arzt und Botaniker. Nach ihm wurde die Fuchsie benannt“.

Kein Wunder, dass die Fensterbretter des niedlichen Häuschens in den Sommermonaten mit Blumenkästen voller herrlicher Fuchsienstöcke geschmückt sind. Die Bewohner Wemdings sind zu recht stolz auf ihren Leonhart Fuchs. Ihm haben sie es unter anderem zu verdanken, dass eine Fuchsien-Neuzüchtung 1993 auf den Namen „Wemding“ getauft wurde.

Wildgehege beim „Wallfahrtswirt“

Das naturnahe Wildgehege liegt mit rund 19.000 m² direkt neben dem „Wallfahrtswirt“ in unmittelbarer Umgebung der Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein. Das weitläufige hügelige Areal ermöglicht ringsherum Blick auf die heimischen Wildtiere, die dort ganzjährig zu besuchen sind.

Gerade für Kinder und Familien ist das Wildgehege ein beliebtes Ziel. Verschiedene Wanderwege wie etwa der Sagenweg oder der Riespanoramaweg verlaufen direkt entlang des Geländes.

KUNSTamBANDamLIMES in Bad Gögging

Gläserner Schutzschild (2014)

Skulptur: Glas und Architekturbeton (formgegossen und geschliffen), Höhe ca. 2,60 Meter
Brigitte Schuster, Schrobenhausen

Ein Schild gehört zu den ältesten Schutzwaffen der Menschen. Er ist Erkennungszeichen aber auch ein Symbol für Sicherheit. Die hier errichtete Skulptur aus Glas und Architekturbeton macht auf das UNESCO-Weltkulturerbe Obergermanisch-Raetischer Limes aufmerksam. In rustikaler Abstraktheit greift der Schild aus Glas die Form eines „Scutum“, dem Schild der römischen Legionäre, auf. Schützend trägt die Stele das Schild. Im Licht der Jahreszeiten kann das Schild in immer wieder neuen Facetten wie ein Wegbegleiter erlebt werden. Das Werk bleibt offen für Wahrnehmung, Gedanken und Gefühle. Es begleitet weit sichtbar den Wanderer und lädt zum Verweilen ein.

Das UNESCO Welterbe in Neustadt an der Donau

Im Ortsteil Hienheim der Stadt Neustadt a. d. Donau markiert die sogenannte Hadrianssäule den Übergang des befestigten römischen Limes zum sogenannten „nassen Limes“, der Donau. Der Standort an der Kirche St. Andreas im Ortskern von Bad Gögging wurde bewusst gewählt. Römische Legionäre, die vor ca. 2000 Jahren im nahegelegenen Grenzkastell Abusina – nahe dem heutigen Eining – stationiert waren, entdeckten die heilende Wirkung der Schwefelquellen für sich. Deshalb wurden bereits unter Kaiser Trajan die Bad Gögginger Badeanlagen erbaut. Unter der romanischen Kirche St. Andreas wurde das zentrale Becken einer der bedeutendsten römischen Badeanlagen Bayerns entdeckt. Die Kirche wurde zum Römischen Museum für Kur- und Badewesen ausgebaut, in der Ausgrabungsfunde und Rekonstruktionen zu besichtigen sind.

Das Kunstobjekt „Gläsernes Schutzschild“ ist Teil des Projektes KUNSTamBANDamLIMES, das das UNESCO Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes in den sechs LimesGemeinden Altmannstein, Denkendorf, Kinding, Kipfenberg, Titting und Walting sowie Neustadt an der Donau sichtbar und erlebbar macht.

Die Realisierung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER).