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Kastell bei Gnotzheim

Lage und Größe dieses Kohortenkastells (153 x 143 m, ca. 2,2 ha; die Kastellfläche in Bildmitte ist verschattet) sind auch heute noch an den Feldgrenzen nachvollziehbar. Flache Geländewellen, vor allem in der südlichen Hangneigung, deuten die drei Kastellgräben an. Die Inschrift mit dem Namen der Cohors III Thracum civium Romanorum equitata bis torquata belegt die Bauzeit des Steinkastells im Jahr 144 n.Chr.

In den Feldern um das Kastell muss man sich einen ausgedehnten Vicus – die zu einem Kastell gehörige Zivilsiedlung – vorstellen. Seine Ausdehnung kann mehrere hundert Meter betragen. Auf dem im Süden gegenüberliegenden Hang konnte unter den heutigen Sportplätzen ein römisches Brandgräberfeld nachgewiesen werden. Von dort zieht eine Römerstraße weiter nach Osten in Richtung Weißenburg, deren Verlauf zum Teil noch in der Flucht von Feldwegen kenntlich ist.

In der Ortskirche St. Michael sind zwei römische Inschriftensteine erhalten, die im Kircheninneren und an der südlichen Außenwand besichtigt werden können. Ein Weihestein mit Inschrift, gefunden 1999, ist heute im Bayerischen Limes-Informationszentrum in Weißenburg zu sehen. Dort finden sich weitere Informationen zu Kastell und der Grenzsicherung am Limes.

Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul

Die Fresken beginnen links mit der Darstellung von Christus als Schmerzensmann sowie von zwei Kirchenlehrern, dann folgt ein den Chor rings umlaufender Zyklus der Apostel, die auf Spruchbändern die zwölf Artikel des Glaubensbekenntnisses zeigen, und über denen jeweils Halbfiguren von Propheten mit Texten aus der HI. Schrift angebracht sind. Den Abschluß der Freskenreihe an der rechten Seite bildet die Darstellung von zwei Kirchenlehrern und der Muttergottes, die von einem goldenen Strahlenkranz umgeben ist (sog. Mandorla-Madonna). Als weitere Mariendarstellungen finden sich eine spätgotische Holzfigur (um 1470 – 1480) links vor dem Chorbogen und eine ebenfalls spätgotische Pieta (um 1490) beim Kriegerdenkmal. Auf dem rechten Seitenaltar ist – ebenfalls eine Kostbarkeit der Kirche – ein Abendmahlbild zu sehen, das um 1520 – 1530 entstand und wohl dem Nördlinger Maler Hans Schäufelein – einem Mitarbeiter Dürers in seiner Nürnberger Werkstatt – zuzuschreiben ist. Auf Dollnsteins Vergangenheit als Verwaltungsbezirk des Fürstbistums Eichstätt weisen zahlreiche Epitaphien fürstbischöflicher Beamter in der Kirche hin; beachtenswert ist insbesondere das Grabdenkmal des Pflegers von Werdenstein (+ 1735), vermutlich vom Hofbildhauer Matthias Seybold, und das Epitaph der Kastnerin Sausenhofer (+ 1704), wohl eine Arbeit von Christian Handschuher.

Rathaus Beilngries

Bis 1802 war es Sitz des fürstbischöflichen Oberamtmanns, anschließend beherbergte es Landgericht und Bezirksamt. Bevor 1972 die Stadtverwaltung in das Haus einzog, diente es als Landratsamt des damals noch eigenständigen Landkreises Beilngries – heute gehört Beilngries zum Landkreis Eichstätt. Baudenkmal D-1-76-114-22

Lambertuskirche

Die Lambertuskirche ist die älteste Kirche in Treuchtlingen, sie wurde wahrscheinlich im 10. Jahrhundert gegründet. Namensgeber ist der Heilige Lambertus, im 7. Jahrhundert Bischof von Maastricht. Nach ihrem Verfall im dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche erst 1733/34 wiederhergestellt. Bis 1934 war die Lambertuskirche dann die Pfarrkirche der katholischen Gemeinde Treuchtlingens, wurde aber letztlich für die wachsende Gemeinde zu klein. In den 1970er Jahren erfolgte eine gründliche Restaurierung, die Lambertuskirche wurde zu einem Kleinod. Die Kirche beherbergt drei viersäulige Altäre aus der Zeit des Wiederaufbaus im Barock. Der Hauptaltar steht im lichtdurchfluteten Halbrund des stuckierten Chores und bildet zusammen mit den beiden Seitenaltären ein sehenswertes Ensemble. Der Innenraum präsentiert sich reich und aufwendig gestaltet. Bemerkenswert sind die drei in die Wand eingelassenen Marmorepitaphien der Pappenheimer Erbmarschälle, darunter die Grabplatte für Hans Georg von Pappenheim (gestorben 1568) und der Grabstein des im Jahre 1600 verstorbenen Veit von Pappenheim und seiner Frau Regina.

Bösbach Bräu

Gelegen im nord-westlichen Teil des Naturparks in der Nähe von Weißenburg i.Bay. begeistert die junge Brauerei mit handgebrautem Bier. Spezialisiert ist die Brauerei auf die Herstellung ihres unfiltrierten Hellen.