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Golfanlage Zollmühle

Im wunderschönen Tal der Schwäbischen Rezat, nur 8 Minuten vom Großen Brombachsee und 35 Minuten von Nürnberg entfernt liegt die Golfanlage Zollmühle.Ob sportlich anspruchsvolles Golfspiel, perfekte Trainingsbedingungen oder ein entspanntes Natur- und Landschaftserlebnis. Auf der „Zollmühle“ werden Sie fündig.

Ein 18-Loch-Meisterschaftsplatz, ein 9-Loch-Kurzplatz, eine große Drivingrange mit 40 Rasen- und 10 überdachten Abschlägen und mehrere Puttinggreens sowie Pitching- und Chippingbereiche bieten alles, was das Golferherz begehrt. Und nach der Runde empfehlen wir unsere fränkische Spezialitäten, die Sie im gemütlichen Biergarten genießen. Wir freuen uns auf Sie!

Reichsstädtisches (Altes) Rathaus

Der dreigeschossige Sandsteinquaderbau wurde auf der Höhe der reichsstädtischen Entwicklung der Stadt zwischen 1470 und 1480 (Turmanbau 1567) errichtet. Der Standort markiert den Kreuzungspunkt der durch Weißenburg verlaufenden Fernhandelsstraßen. Im ersten Stock befindet sich der Söller und im zweiten Stock die Sitzungsräume des Rates sowie des Stadtgerichts (keine freie Besichtigung möglich). Umfangreiche, grundlegende Sanierung in den Jahren 2002 bis 2004. Hier befindet sich auch der Infopoint im Gotischen Rathaus.

Schloss Pfünz

Das Barockschloss steht an der Stelle eines steinernen Burghauses eines Eichstätter Ministerialengeschlechts, das 1166 mit Merboto von Pfünz erstmals bezeugt ist. 1282 übergibt Albrecht Truchsess von Pfünz den Burgsitz als Lehen dem Hochstift. Nach 1353 verschwindet die Familie aus den Urkunden; ihr Sitz gelangt über die verwandten Waltinger an die Zantner. 1451 verkauft ihn Kunz Zantner zu Schönbrunn an Heinrich Rohrmayer zu Gungolding. Von dessen Erben erwirbt ihn 1475 Bischof Wilhelm von Reichenau „zur Erholung und zur Jagd“ und nimmt Erweiterungsbauten vor. Ein Wappenstein von 1578, jetzt in einem modernen Erweiterungsbau eingelassen, deutet auf eine Bautätigkeit unter Bischof Martin von Schaumberg hin.

Fürstbischof Johann Anton Knebel von Katzenellenbogen (1705 bis 1725) errichtet, wahrscheinlich nach Plänen des Hofbaumeisters Jakob Engel, das heutige Schloss. Neubaupläne von Maurizio Pedetti können nicht verwirklicht werden. Der letzte Fürstbischof Joseph Graf von Stubenberg (1791 bis 1824) – sein Wappen befindet sich über dem Portal – pflegt den größten Teil des Sommers hier zuzubringen. Der Hof-Garten hat damals „vier große mit Fischen besetzte Weiher und einen so breiten Kanal im Viereck herum, dass man mit kleinen Lustschiffen darin herumfahren kann“.

Nach der Säkularisation wird das Schloss um 6000 Gulden an Private verkauft. Unter den häufig wechselnden Besitzern verdient Dr. Friedrich Winkelmann (1852 bis 1934), der u. a. das Kastell Pfünz ausgegraben hat, Erwähnung. 1955 kauft die Diözese das Schloss zurück und baut es zum Diözesanjugendhaus um.

Kath. Kirche St. Johannes der Täufer Pfahldorf

Baugeschichte:

Der Turm und die Friedhofsmauer, eine ehemalige Kirchhofbefestigung, stammen aus dem Mittelalter. Da Bischof Wilhelm von Reichenau für Pfahldorf, das damals zur Pfarrei Gungolding gehörte, 1469 einen „Frühmesser“ genehmigte, bestand jedenfalls zu dieser Zeit bereits eine Kirche in Pfahldorf. 1689 wurde der Turm repariert und der Helm mit grün, gelb und graublau glasierten Ziegeln gedeckt; dieses Dach ist heute noch für die Kirche charakteristisch. Das Langhaus der Kirche errichtete 1760/61 der Eichstätter Domkapitelbaumeister Domenikus Barbieri. 1832 wurde der Turm teilweise abgetragen und neu aufgebaut, wobei die Pfahldorfer sich beim Baulastträger ohne Erfolg über die um 8 Meter geringere Höhe beschwerten.

Innenausstattung:

Die größte Kostbarkeit der Kirche steht in der Nische des Hochaltars: Die Figur des Kirchenpatrons Johannes des Täufers ist eine vorzügliche Schöpfung um 1510. Die Skulptur gehört mit zu den besten Werken der Spätgotik und wird einem Eichstätter Meister zugeschrieben, der u.a. die Figuren des Hochaltars im Eichstätter Dom und das Kruzifix in Obereichstätt schuf; ebenso wie dieses Kruzifix stammt auch die Pfahldorfer Johannesfigur aus dem säkularisierten Kloster Rebdorf. Die übrige Ausstattung der Kirche gehört fast einheitlich der Barock- und Rokokozeit an: Die Kanzel, der Taufstein und der Beichtstuhl entstanden um 1700, die dekorativen Deckengemälde, der Hochaltar mit den guten Seitenfiguren Petrus und Paulus und die Seitenaltäre um 1760.

Hohler Stein (Höhle)

Außer dem Schulerloch bei Kelheim ist keine Höhle der Altmühlalb so ergiebig und wissenschaftlich wertvoll wie der Hohle Stein. Grabungen um die Jahrhundertwende (Prof. Schlosser) und 1922/23 (Prof. Birkner) erbrachten eiszeitliche Knochenreste und Hornsteinwerkzeuge. In nationalsozialistischer Zeit versuchte man hier – ohne Erfolg – das Skelett eines „Urgermanen“ zu finden.

Zum Hauptausgräber des Hohlen Steins wurde Dr. Gumpert, der 1951 bis 1953 mehr als zehn Zentner Knochen und Zähne einer eiszeitlichen Tierwelt und rund 3000 Steinwerkzeuge bergen konnte. Die erste Besiedlung der unteren Höhle erfolgte vor rund 120.000 Jahren. Steinwerkzeuge der mittleren Altsteinzeit sowie viele zum Verzehren des Marks aufgeschlagene Knochen von Mammut, Wildpferd, Rentier und Eisfuchs weisen auf Menschen aus der Neandertalerzeit vor etwa 80.000 bis 60.000 Jahren hin. Weiter fanden sich Werkzeuge aus der späten Eis- und Nacheiszeit, Pfeilspitzen der jüngeren Steinzeit, Lanzenspitzen aus Eisen, silberne Denare aus der Römerzeit und mittelalterliche Scherben.

In Zeiten, in denen die Höhle nicht von Menschen bewohnt war, diente sie Tieren als Unterschlupf: Bissspuren an Knochen von Wollnashorn und Mammut und versteinerter Kot weisen auf die Höhlenhyäne hin, auf Bären die spiegelglatten Bärenschliffe, die in der oberen Höhle durch das Hin- und Herschlüpfen von Höhlenbären entstanden.