by | Aug. 24, 2026
Das im Volksmund „Jägerhaus“ genannte Gebäude wurde 1741 als fürstbischöfliches Forsthaus erbaut und weist in seinem Baustil durch das abgesetzte Walmdach und seine vorzüglichen Proportionen auf Gabriel de Gabrieli, den aus Graubünden stammenden Hofarchitekten der Fürstbischöfe zu Eichstätt, hin. Über dem vorderen Eingang ist das Wappen des zur Erbauungszeit regierenden Fürstbischofs, Johann Anton II. Freiherr von Freiberg (1736 – 1757), zu sehen. Das Gebäude wird heute von der Raiffeisenbank Greding-Thalmässing als Geschäftsraum genutzt.
by | Aug. 24, 2026
Das Gebiet ist rund 30 Hektar groß und liegt an einem Nordhang des Hahnenkamms im Fränkischen Seenland, südlich von Markt Berolzheim und nahe dem Berolzheimer Wald auf einer Höhe von rund 500 Meter über NN. Es wurde 1994 als 48. Naturschutzgebiet Mittelfrankens ausgewiesen. Unterhalb des Waldes befinden sich beweidete Halbtrockenrasen, auf denen sich durch die Beweidung mit Schafen weidefeste Arten wie etwa Hauhecheln und Silberdisteln angesiedelt haben. Bis heute gibt es Vorkommen von Gewöhnlichem Fransenenzian, Deutschem Fransenenzian und Frühlingsenzian.
In den Quellvernässungen befindet sich die Niedermoorvegetation, während etliche alte Obstbäume seltene Insektenarten anziehen, von denen sich die Vögel, Fledermäuse und Bilche des Naturschutzgebietes ernähren. In der Buchleite gibt es mehrere Hutungen und Streuobstwiesen, die für diese Region typisch sind.
Hier finden sich auch sieben rund 300 Jahre alte Linden, die Sieben Linden, ein Naturdenkmal. Inmitten dieser Linden steht eine Schaftränke.
Das Projekt „Erhalt der regionalen Obstsortenvielfalt in Markt Berolzheim“ ist Teil der Bayerischen Biodiversitätsstrategie und wird durch das Bayer. Staatsminisiterium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert. Über 90 Apfel- und 40 Birnensorten mit besonders seltenen Arten wie Olivenbirne und der Meißener Langstieligen Feigenbirne kommen im Gemeindegebiet Markt Berolzheim vor. Viele dieser Sorten sind von überregionaler Bedeutung bzw. sind vom Aussterben bedroht.
Mit tatkräftiger Hilfe der Regierung von Mittelfranken und dem Mediendesignbüro „gruenstifter“ wurde nun ein interaktiver Internetauftritt www.lebensraum-buchleite.de geschaffen. Damit werden Naturliebhabern, Pomologen und Streuobstbegeisterten nicht nur die alten historischen Kernobstsorten, sondern auch die dazugehörigen Lebensräume, Fauna und Flora im Naturschutzgebiet „Buchleite“ vorgestellt.
Am 10. Mai 2014 wurde der dazugehörige Rundweg, er ist zum Teil auch Bestandteil des Ökumenischen Pilgerwanderwegs Eichstätt-Heidenheim, auf der Buchleite durch die Verteter Dr. Stefan Böger und Claus Rammler von der Höheren Naturschutzbehörde der Regierung von Mittelfranken zusammen mit Klaus Fackler vom Landschaftspflegeverband vorgestellt.
by | Aug. 24, 2026
Die Städtische Galerie im Theater Ingolstadt wird abwechselnd von der Stadt Ingolstadt und dem Kunstverein Ingolstadt bespielt. In jährlich etwa sechs verschiedenen Ausstellungen werden Werke aus unterschiedlichen Kunstrichtungen präsentiert. Neben Künstlern und Künstlerinnen aus der Region und aus ganz Deutschland werden gelegentlich auch Werke von Künstlern aus den Partnerstädten gezeigt.
by | Aug. 24, 2026
Die ergreifende Eindringlichkeit, die kraftvolle innere Durchbildung machen es zu einem der bedeutendsten Kruzifixdarstellungen der Spätgotik. Das Bildwerk wurde um 1490 – 1500 geschnitzt und stand ursprünglich zusammen mit den Figuren von Maria und Johannes auf dem Kreuzaltar der Klosterkirche Rebdorf. Das Kruzifix wurde nach der Säkularisation (1806) für 16 Gulden nach Obereichstätt verkauft, während die Seitenfiguren dieser Kreuzigungsgruppe später ins Bayerische Nationalmuseum gelangten. Ein weiteres Kunstwerk aus gotischer Zeit ist die Madonna auf dem linken Seitenaltar; die wohl nach Mitte des 14. Jahrhunderts entstandene, gut gearbeitete Statue aus Sandstein stand früher in der Nische des sog. Frauenfelsens am Fußweg nach Eichstätt und erhielt 1959 ihren heutigen Standort. Auch die gotische Sandsteinfigur des heiligen Antonius des Einsiedlers, des Patrons der Haustiere, kam erst 1959 auf den rechten Seitenaltar, vorher stand sie im Pfarrgarten.
by | Aug. 24, 2026
Die sehr weitläufige und großzügige Kneippanlage ist direkt an der Altmühl gelegen. Nutzen Sie die ausgleichende Wirkung des kühlen Wassers – es erfrischt am Tag und beruhigt am Abend. Für das immer größer werdende Gesundheitsbewusstsein der Menschen bietet die Gemeinde Walting dazu immer mehr Möglichkeiten für jedermann, für Körper, Geist und Seele etwas zu tun. Neben der Heilkraft von Wasser und den Wirkweisen von Heilkräutern setzte sich Sebastian Kneipp intensiv mit weiteren Faktoren rund um die Gesundheit des Menschen auseinander. Das Ergebnis: Seine 5-Säulen-Philosophie. Sie vereint die fünf Säulen Wasser, Pflanzen, Bewegung, Ernährung und Balance zu einem ganzheitlichen Ansatz für gesundes Leben. Die Kneipp-Philosophie ist heute so aktuell wie nie. Sie fußt auf Grundprinzipien, die nahezu täglich relevanter werden: Leben im Einklang mit der Natur, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit.