by | Aug. 24, 2026
Die Allerheiligenkapelle in Rain, einst auch Rochuskapelle genannt, entstand ab 1471 als einschiffiger spätgotischer Bau. Außen schlicht mit Pultdach und schlankem Turm, überrascht sie innen mit hochbarockem Stuck und einem monumentalen Altar samt dem seltenen Motiv der „Sieben Zufluchten. Eine Besonderheit von überregionaler Bedeutung ist der darunterliegende Karner – eines von nur insgesamt 5 Gebeinhäusern in Bayern– mit mehr als 2.500 Gebeinen aus dem 14. bis 18. Jahrhundert. Besichtigungen sind nur im Rahmen von Führungen möglich.
by | Aug. 24, 2026
Das Kulturzentrum Ostpreußen im Westflügel des barocken Deutschordensschlosses versteht sich als museales „Schaufenster“ zur Landeskunde und Kulturgeschichte Ostpreußens. Einmalige und wertvolle Ausstellungsstücke begleiten die Besucher auf ihrer Reise durch das Land zwischen Weichsel und Memel. Eine Audioführung sowie mehrere Medienstationen vermitteln auf moderne Art und Weise weiterführende Informationen und laden zum Mitmachen ein. Besondere Beachtung verdient das Bernsteinkabinett; weitere Themen der Dauerausstellung: Königsberger Bürgerzimmer, Ostpreußen im Kartenbild, historische Jagdwaffen, Cadiner Majolika, die Geschichte der Salzburger Exulanten, ländliches Leben und Schaffen. Eine Gemäldegalerie zeigt Werke bedeutender Künstler aus Ostpreußen, darunter Käthe Kollwitz und Lovis Corinth. Ganzjährig Sonder- und Kabinettausstellungen. Aufzug vorhanden.
by | Aug. 24, 2026
Das Gotteshaus, das noch 1458 die Pfarrkirche von Kipfenberg war, entstand in der heutigen Gestalt um 1600 auf mittelalterlicher Grundlage. Die größte Kostbarkeit der Kirche ist der linke Seitenaltar, ein in Kalkstein gemeißelter Altar mit der Figur des Hl. Sebastian in einer Muschelnische, flankiert von den Statuen des Hl. Rochus (links) und des Hl. Georg (rechts).
Die Anlage, eine Spätrenaissanceschöpfung aus Eichstätt, wurde nach der angebrachten Inschrift 1617 von der Kipfenberger Sebastiani-Bruderschaft gestiftet. Dem Kirchenpatron St. Georg ist das Altarblatt des Hochaltars gewidmet; den Altar errichtete 1628 Johannes Baumgartner zum Gedächtnis seines Vaters, des langjährigen Kipfenberger Bürgermeisters Jakob Baumgartner und seiner Mutter Ursula; das Altarblatt stammt aus der Spätzeit des 17. Jahrhunderts.
Die älteste Figur der Kirche zeigt – wie das Hochaltarbild – ebenfalls St. Georg als Drachentöter; die Holzskulptur im Sinne des weichen Stils der Spätgotik (um 1470 bis 1480) besitzt eine geschnitzte Barockumrahmung. Eine Besonderheit der Kirche ist die 250 Jahre alte Barockorgel, das einzige noch vollständig erhaltene Werk des Nürnberger Orgelbaumeisters Adam Ernst Reichard. Die Restaurierung im Jahre 1982 gab dem historischen Instrument wieder Klangwirkung und auch äußerlich die alte Schönheit zurück.
An den Innen- und Außenwänden der Kirche befinden sich zahlreiche Epitaphien, meist aus Stein, aber auch aus Obereichstätter Gußeisen; bemerkenswert sind innen neben dem Sebastianialtar die schöne Rokokokartusche für den Pfarrer Anton Fettig (gest. 1774), der den Hochaltar und die Kanzel der Pfarrkirche stiftete und außen die klassizistische Steinplatte für den Reichsgrafen Friedrich Fidelis von Thurn und Valsassina, Geheimer Rat und Pfleger zu Kipfenberg (gest. 1799).
Der Kipfenberger Kirchenführer umfasst u.a. eine detaillierte Baubeschreibung des sakralen Innenraums sowie Fakten zur Baugeschichte und ist in der Tourist-Information Kipfenberg erhältlich.
by | Aug. 24, 2026
Der Wittelsbacher Golfclub in Rohrenfeld bei Neuburg bietet Golfgenuss in einzigartiger Parklandschaft. Der 18‑Loch Championship-Platz überzeugt mit abwechslungsreichen Fairways und Greens, eingebettet in historische Baumalleen. Nachhaltigkeit und Naturerlebnis stehen hier ebenso im Mittelpunkt wie gehobene Gastronomie im stilvollen Clubhaus. Ideal für sportliche Herausforderungen und entspannte Auszeiten.
by | Aug. 24, 2026
Ski- und Rodelspaß in Treuchtlingen. Im Heumöderntal lädt eine Ski- und Naturrodelpiste zum winterlichen Vergnügen ein. Der Skihang lockt mit 600 Meter Wintersportvergnügen. Bei passendem Wetter genießt man eine Nachtfahrt im Flutlicht. Bei Flutlicht stehen 450 m Pistenspaß bereit. Für die Kleinen gibt es einen Kinderlift mit 50 m. Infos zu den Öffnungszeiten unter www.heumoedernlift.de oder Facebook und Instagram unter @heumoedernlift. Ausreichend Parkplätze stehen im Heumöderntal am Skilift oder in der Patrichsiedlung am Kinderspielplatz (Ziegelhüttenweg) zur Verfügung. Nach einem erfolgreichen Skitag gibt es eine Einkehrmöglichkeit direkt an der Talstation.