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Angeln in Pappenheim

**Gewässer
**Gaststrecke von Straßenbrücke Wettelsheim – Bubenheim bis Solnhofen Holzsteg Höhe Badstraße. Gesperrte Teilstücke sind zu beachten!

**Besatz
** Karpfen, Zander, Schleie, Aal, Aalrutte, Hecht, Barsch, Waller, Weißfische

**Fangbeschränkung**

– Tageskarte: 2 Karpfen oder 2 Schleien, zusätzlich
1 Hecht oder Zander
5 Aale
Waller sind unbegrenzt und dem Gewässer zu entnehmen!

– Wochenkarte: täglich
2 Karpfen oder 2 Schleien, zusätzlich
1 Hecht oder Zander
5 Aale
Waller sind unbegrenzt und dem Gewässer zu entnehmen!

**Voraussetzung:** Vorlage eines gültigen Fischereischeines

**Kartenausgabestellen:** [www.kfv-wug.de](http://www.kfv-wug.de)

Schlosskapelle Neuburg

Das Residenzschloss ist eine bedeutende Anlage der Frührenaissance und wurde 1530 bis 1545 von Pfalzgraf Ottheinrich erbaut. Die dortige Kapelle, in den Jahren 1538 bis 1543 im Westflügel errichtet, ist ein herausragendes Denkmal der Reformation, es ist der früheste protestantische Kirchenraum überhaupt. Das lutherische Bildprogramm stammt vom berühmten Salzburger Maler Hans Bocksberger, d. Ä.

Die Schlosskapelle wird für evangelische Trauungen und Konzerte genutzt.

Das Feste Haus Eibwang im Anlautertal

Das Bauwerk gliedert sich in drei Teile: den späteren Anbau im Westen mit dem Schleppdach, den nach Norden angefügten, niedrigen und ebenfalls jüngeren Kellergebäuden und in das dreigeschossige, rechteckige, ursprüngliche Burghaus mit einer Mauerstärke von ca. 1,20 Meter. Trotz des neuen Verputzes ist sowohl an der Front- als auch an der Rückseite die senkrechte Baufuge zwischen Haus und Anbau immer noch erkennbar. Das Haus scheint „eingemottet“ gewesen zu sein, d. h. man hat den Erdaushub aus dem Graben nach innen gegen die Fundamentmauern geworfen. Über dem rundbogigen Hauseingang ist eine Steintafel mit dem Wappen des Eichstätter Bischofs Gabriel von Eyb und der römischen Jahreszahl 1530 eingelassen. Die große flachbogige Öffnung im Obergeschoss, über der früher ein Aufzugsbalken angebracht war, diente als Tür zum Dachboden. Das benachbarte (zweite) Anwesen geht auf den Wirtschaftshof der Burg zurück. Die im Tal etwas unterhalb gelegene Schlösslmühle war die zugehörige Burgmühle.

Geschichte

Die kleine Wasserburg war der Sitz der Marschälle von Eibwang, die 1351 erstmals erwähnt werden. Die Marschälle von Eibwang stammen aus dem Geschlecht der seit 1275 genannten Schmoll von Eysölden. Marschallamt und Burg waren Lehen der Herrschaft Heideck. 1418 hören wir von einem Stephan Marschall von Eibwang, der als Lehensmann der Herren von Heideck auf der Burg saß. Weitere Angehörige des Geschlechts waren Werner Marschall von Eibwang, der 1444 Richter in Heideck war, und sein Bruder Wilhelm, Pfleger auf Burg Stauf. Die Marschälle nannten sich im 15. Jahrhundert auch nach der bischöflichen Burg Hirschberg, wo sie bis 1447 als Erbburgmannen einen der vier Burgsitze innehatten.

1458 saß Hans Haiden als Heidecker Lehensmann zu Eibwang; er geriet in Fehde mit seinem Lehensherrn, wurde gefangengenommen und die Burg wurde zerstört. 1472 verkaufte Johann IV. Herr zu Heideck Eibwang an das Hochstift Eichstätt. Noch 1504 wird es als „prochens schloßlein“ bezeichnet. 1530 ließ es Bischof Gabriel von Eyb als Landsitz wieder aufbauen.

Gemeindebücherei Buchdorf

Ausleihdauer: Bücher: 4 Wochen Tonies und Zeitschriften: 2 Wochen Unser Angebot: Die Gemeindebücherei Buchdorf ist eine Familien-, Kinder- und Jugendbibliothek. Zum Start im Jahr 2022 hatte die Gemeindebibliothek 2000 Medien im Bestand. Der Zielbestand von 4000 Medien wird im Jahr 2024 erreicht. 50 –60 % Kinder- und Jugendmedien 20 –30 % Belletristik 15 % Sachmedien 10 % Nichtbuchmedien Was haben wir mehr vor, als Bücher ausleihen und zurückbringen? In der Bücherei findet mehr statt, als Bücher ausleihen und zurückgeben Aktionen: Buchlesungen für Kinder und Erwachsene Vorträge zu aktuellen Themen Kinderveranstaltungen Ferienprogramm Angebote mit Klangschalen Lese Café

Alter Burgfelsen bei Aicha

Am Fuß des Felsens fanden sich zahlreiche Tonscherben aus der frühen Bronzezeit (um 1700 v. Chr.), darunter auch ein Bruchstück eines tönernen Schalenseihers zur Käsezubereitung. Möglicherweise hielten sich noch früher Menschen hier auf, da auch Steinwerkzeuge, z. B. ein Klopfstein und eine Pfeilspitze aus Hornstein, zu den Fundstücken gehören.

Bei der Burg auf dem Felsmassiv handelt es sich vermutlich um die Vorgängeranlage der erst um 1300 ausdrücklich erwähnten Burg Wellheim, worauf der Name „Alte Bürg“ hinweist.

Der Burgplatz mit dem umliegenden Wald war auch seit alters Zubehör der Herrschaft Wellheim; ein Grenzstein am Wald anfang links der Straße nach Biesenhard zeigt uns noch heute den ehemaligen Grenzverlauf zwischen dem Eichstättischen Wellheim und dem pfalz-neuburgischen Konstein.

Die Burg wird in Urkunden nicht genannt.

Der 1163 bezeugte Bergener Klostervogt Sicolinus, dessen als „in alta saxi arce“ bezeichneter Sitz manchmal mit der „Alten Bürg“ gleichgesetzt wurde, saß in Wirklichkeit auf der Burg Hohenstein bei Hersbruck, wo die Benediktinerinnenabtei Bergen reichen Grundbesitz hatte.

Auch die Urkunde, in der der Eichstätter Bischof 1309 einen Teil der Hirschberger Erbschaft an den Grafen von Oettingen herausgab, erwähnt die „Alte Bürg“ nicht; der in diesem Zusammenhang neben Wellheim ab und zu aufgeführte „Adlerstein“ ist ein Lesefehler für Dollnstein.

Schließlich stammt die Familie Groß, die zwischen 1461 und 1739 mehrmals das Pflegamt Konstein verwaltete, ebenfalls nicht von der „Alten Bürg“, sondern von der Altenburg bei Oberbürg im Norden von Dietfurt a. d. Altmühl.

Die vergessene Örtlichkeit ist umrankt von Sagen von einem vergrabenen Schatz und von einem Burgfräulein, das sich dem Teufel verschrieb, um schön und reich zu werden.