by | Aug. 24, 2026
Entlang der Restaltmühl ist in Essing ein Kunstweg mit dem Titel „Kunst an Fels und Fluss“ errichtet worden, der die Geschichte Essings und die einzigartige Landschaft thematisiert.
Verborgene Kulturgüter sind auf künstlerische Art und Weise rekonstruiert und in einer alternativen Form zugänglich gemacht. Zudem ist die Einzigartigkeit der Essinger Kulisse einbezogen. Dem Betrachter ist damit ein neuer Weg eröffnet, um sich mit ihrer Kultur und ihrem kulturellem Erbe auseinanderzusetzen und sich mit der Kulturgeschichte der eigenen Heimat stärker zu identifiziernen.
Der Kunstweg besteht aus drei Komponenten:
1. Trigramme und Kultplatz von Werner Engelmann
2. Motivbänke von Willi Hengge
3. Wechselnde Skulpturen
Öffnungszeiten: frei zugängig
Eintritt: frei
Broschüre: Faltblatt vorhanden
by | Aug. 24, 2026
Eine Kunstinstallation als Zeitreise
Rote Stahlrohre formen geschwungene Bögen und markieren die Umrisse ehemaliger Grabhügel. Die höchsten Punkte der Bögen zeigen jeweils die Mitte eines Hügels an. Tafeln mit Symbolen und Schrift geben Hinweise auf Gegenstände, die den Toten einst mitgegeben wurden. So wird ein längst verschwundenes Gräberfeld wieder sichtbar.
Das Gräberfeld unterhalb von Schloss Eggersberg
Von 1986 bis 1991 wurde das Gräberfeld unterhalb von Schloss Eggersberg vollständig ausgegraben. Es stammt aus der Hallstattzeit, also aus dem 8. bis 6. Jahrhundert vor Christus. Die Fachleute fanden:
127 Bestattete in 95 Gräbern
Gräber zwischen 3 und 40 Quadratmetern Größe
Steinkreise um die Gräber, überhöht mit einem Hügel
Sowohl Körper- als auch Brandbestattungen
Die Verstorbenen wurden dort über einen Zeitraum von rund 200 Jahren bestattet.
Reiche Grabbeigaben
Pferd und Wagen galten in der Eisenzeit als Zeichen von Ansehen. In mehreren Gräbern fanden sich Teile von Pferdegeschirr, in zwei Gräbern sogar Wagenteile – beides nur bei Männern. Aber auch Frauen wurden teils sehr reich bestattet. In Grab 57 lag eine Frau mit besonders wertvollen Beigaben: einer kunstvoll verzierten Schmucknadel sowie einem bronzenen Gürtelblech von 1,31 Metern Länge und 15 Zentimetern Breite.
Tipp: An dieser Station gibt es einen Hörpunkt sowie einen QR-Code – damit startest du mit Professor Leopold eine Virtual-Reality-Tour in die Eisenzeit!
by | Aug. 24, 2026
**Das Jurahaus – Ensemble Obermühle** ist eines der wenigen noch erhaltenen Ensembles in Jurahaus-Bauweise und in seinen Denkmaleigenschaften überregional bedeutsam. Es steht unter Denkmalschutz. Die Hauptgebäude wurden 1810-1812 auf älteren Vorgängerbauten errichtet.
Das Ensemble besteht aus insgesamt vier Gebäuden: Der Wohn- und Mühltrakt, der Steinstadel, der ehemalige Sägemühlstadel und das Badhaus. Weitere Bauwerke sind der Quellteich mit seinen vier Wehren und dem eisernen Wasserrad sowie eine hölzerne Brücke über das Wehr. Im Mühltrakt sind noch die historische Mechanik des Wasserrades und ein Teil der Mühlenausstattung vorhanden. Die Gebäude sind bis Ende 2015 alle mit Stein gedeckt: Das Wohn-/Mühlgebäude und der Steinstadel mit Kalkplatten, der verbretterte Sägemühlstadel, das Badhaus und die Wehrbrücke mit steinernen Zwicktaschen.
Das Ensemble wurde von der Familie Martiny von 2007 bis 2015 umfassend instandgesetzt.
Im Steinstadel und einem Teil des Sägemühlstadels ist die Ausstellung **Stein.Wasser.Höhle** zu sehen. Sie beschreibt die Geschichte der Obermühle, die bis ins Mittelalter zurückreicht, ihre Instandsetzung und die Kennzeichen der Jurahäuser im Allgemeinen. Sie verdienen als einmalige Hauslandschaft der Altmühlregion besondere Beachtung und Wertschätzung.
Im vorderen Raum des Sägemühlstadels sind das Wasserrad und die Wehre des Quellteichs zu sehen sowie einige archäologische Funde des alten Mühlen- und Wehrbetriebs.
In den beiden Gewölberäumen im Erdgeschoß des Steinstadels, ehemalige Stallräume, präsentieren die **Höhlenforscher der Karstgruppe Mühlbach e.V.** ihre Forschungsergebnisse aus der Mühlbachquellhöhle, die ihren Ausfluss auf dem Mühlengrundstück hat. Unter dem mittleren Raum fließt sichtbar der Triebwerkskanal durch und stellt damit die Verbindung zur Mühlbachquellhöhle her.
by | Aug. 24, 2026
Die **Donau** formt eine Flusslandschaft von sanfter bis bizarrer Schönheit. Beim Ausflug mit einem der komfortablen Fahrgastschiffe offenbart sich die Natur sowohl von ihrer beschaulichen als auch ihrer spektakulären Seite. Auf dem letzten natürlichen Flussabschnitt Bayerns – der Strecke zwischen dem Benediktinerkloster Weltenburg und der sehenswerten Wittelsbacherstadt Kelheim – werden Sie Zeugen der Vergangenheit.
Genauso schön ist das **Altmühltal** – eine vielseitige Ferienregion mit zahlreichen Attraktionen. In Millionen von Jahren hat die Natur hier eine grandiose Kulisse von wildromantischer Schönheit geschaffen. Die Jurafelsen aus Kalkgestein ragen an beiden Seiten des Flusses stellenweise schroff empor, besonders markant steigen sie hinter Essing auf – ein wunderbarer Anblick von Schiff aus.
Viele Zeugnisse aus Geschichte und Kultur belegen ihre ereignisreiche Vergangenheit: Die Tropfsteinhöhle „Schulerloch“ bei Oberau war Wohnstätte der ersten „Altmühltaler“. Die Ritterburg Prunn und Riedenburg zeugen von mittelalterlicher Pracht und der Main-Donau-Kanal prägt das heutige Erscheinungsbild des unteren Altmühltals.
Auch Radfahrer und Wanderer erleben bei ihrer Reise durch das Altmühltal die Schönheit der Natur. Erholen Sie sich doch bei einer Tasse Kaffee oder einer Brotzeit auf einem unserer Ausflugsschiffe von den körperlichen Anstrengungen und genießen Sie die Umgebung!
Tagesaktuelle Informationen bzgl. Fahrteinschränkungen wegen Hoch- oder Niedrigwasser finden Sie auf der Homepage der Personenschifffahrt unter www.schifffahrt-kelheim.de.
by | Aug. 24, 2026
Das Radiomuseum Rottenburg liegt an der Laaber im Bayerischen Golf- und Thermenland.
Dem Besucher wird ein Querschnitt durch alle Epochen des Rundfunks geboten.