by | Aug. 24, 2026
### Von der Waldkapelle zur Wallfahrtskirche
Die Geschichte der Kirche beginnt im Jahr 1661, als Frater Kaspar Kapelmayer eine Holzkapelle errichtete. Er hatte ein Antoniusbild aus Padua mitgebracht und den Schlossherrn von Schloss Ratzenhofen, Hans-Adam von Mamming, von einem Kapellenbau überzeugt. Auf dieses Jahr geht auch die bis heute bestehende Wallfahrt zurück.
1704 begann unter dem Klausner Frater Felix Weymiller der Bau der heutigen Kirche, der durch den Spanischen Erbfolgekrieg unterbrochen wurde.
1712 entstanden die Altäre und die untere Empore und 1715 war der Bau fertiggestellt.
Am 13. Oktober 1718 weihte der Freisinger Fürstbischof Johann Franz Eckher die Kirche.
### Kunstvolle Ausstattung
Die kunstvolle Ausstattung stammt unter anderem von dem bayerischen Barockmaler Johann Valentin Reuschl, der das Hochaltarbild im Jahr 1712 schuf.
Als Baumeister gilt neueren Untersuchungen zufolge Josef Bader aus Rohr, der auch für die Brüder Asam tätig war.
Der ab 1725 entstandene spätbarocke Stuck trägt die Handschrift seines Sohnes Martin.
Zwischen 1724 und 1740 gestaltete Johann Baptist Zimmermann, der spätere Schöpfer der Wieskirche, oder einer seiner Mitarbeiter den Innenraum im Frührokoko und ergänzte die obere Empore.
Ein Deckenfresko hält sogar die Sonnenfinsternis vom 22. Mai 1724 fest.
### Warum ist St. Anton bis heute ein Wallfahrtsort?
Seit 1922 dient die Kirche als Kriegergedächtniskapelle der Hallertau.
Jedes Jahr am Pfingstmontag ziehen Krieger- und Reservistenvereine aus der gesamten Hallertau von Ratzenhofen hinauf nach St. Anton, um der Kriegsopfer zu gedenken.
by | Aug. 24, 2026
Auf dem Flügelsberg befand sich einst eine Burg, die die Stammburg der Schenken von Flügelsberg, einem bedeutenden Adelsgeschlecht, war. Ihre strategisch günstige Lage auf einem Felsvorsprung über dem Örtchen Meihern bot Schutz und Kontrolle über das umliegende Gebiet. Heute zeugen noch einige Mauerreste und drei Abschnittsgräben von der einst mächtigen Burg.
Der eigentliche Höhepunkt eines Besuchs auf dem Flügelsberg ist zweifellos die Aussicht. Von hier oben schweift der Blick weit über das Altmühltal. Die malerische Landschaft mit ihren grünen Hügeln, dem Flusslauf der Altmühl (Main-Donau-Kanal) und den umliegenden Ortschaften sowie den typischen Jurafelsen bietet ein unvergessliches Panorama.
Tipp
Die Etappe des Jurasteigs von Dietfurt bis Riedenburg führt auch ein kleines Stück durch Meihern. Hier lohnt sich auf jeden Fall ein Abstecher zum Aussichtspunkt.
by | Aug. 24, 2026
Die Entdeckung der Mühlbachquellhöhle bei Dietfurt war aus geologischer Sicht eine echte Sensation. Im Januar 2001 wagte ein mutiges Forscherteam den entscheidenden Vorstoß ins Unbekannte. Sie entdeckten ein Wasserlabyrinth – die einzige Höhle auf der Frankenalb, in der man einen unterirdischen Bachlauf über längere Strecken verfolgen kann. Sie fanden außerdem einen 300 Meter langen See und einen großen Wasserfall im Donnerdom. Die Erforschung der Mühlbachquellhöhle ist längst noch nicht abgeschlossen. Die Höhle ist nur für Forschungszwecke zugänglich, u.a. auch, weil die Exkursionen ins Höhleninnere nicht ungefährlich sind. Für Interessierte bietet die Karstgruppe Mühlbach Vorträge und Filmvorführungen in unregelmäßigen Abständen an.
by | Aug. 24, 2026
Der Bau der Dietfurter Stadtbefestigung wurde 1444 von Herzog Albrecht III. von Bayern zu München angeordnet. Von warscheinlich 10 Wehrtürmen ursprünglich sind heute noch 6 Türme erhalten. Der Vogelfängerturm wird so bei einem Verkauf im Jahr 1873 in den Ratsprotokollen bezeichnet. Seit dem Brand der benachbarten Viertelmühle im Jahr 1925 wird der Turm nicht mehr genutzt.
by | Aug. 24, 2026
Minigolf: ein rießen Spaß für Groß und Klein