Angeln in Pförring
**Gewässer:**
3 Baggerseen mit insgesamt 20 ha Wasserfläche
**Besatz:** Zander, Barsch, Wels, Hecht, Aal, WF
(Fliegenstrecke: Äsche, Bachforelle, Regenbogenforelle).
**Gebühr:** Tageskarte 10 €, Wochenkarte 30 €
**Gewässer:**
3 Baggerseen mit insgesamt 20 ha Wasserfläche
**Besatz:** Zander, Barsch, Wels, Hecht, Aal, WF
(Fliegenstrecke: Äsche, Bachforelle, Regenbogenforelle).
**Gebühr:** Tageskarte 10 €, Wochenkarte 30 €
Die Einthaler Kapelle, ein Kleinod am Ufer der Altmühl, ist mehr als ein Gotteshaus. Sie ist ein lebendiges Zeugnis der Geschichte und des Glaubens der Menschen in dieser Region. Erbaut 1883 von Austragsleuten des Kastlhofes, ist sie eng mit der Geschichte der umliegenden Bauernhöfe verbunden. Diese kleinen Privatkapellen waren Ausdruck der Frömmigkeit und des Glaubens der Menschen, die oft weit entfernt von den großen Kirchen lebten.
Die Kapelle, die sich seit ca. 1900 im Privatbesitz der Familie Greiner befindet, wurde der schmerzhaften Mutter Gottes geweiht. Ihr äußeres Erscheinungsbild ist eher schlicht, die Ausstattung ein Sammelsurium aus verschiedenen Epochen vom Barock bis zum Rokoko. Eine Besonderheit ist der Altar, der etwa 100 Jahre älter ist als die Kapelle selbst.
Im Laufe der Jahre wurde die Kapelle mehrmals restauriert. Die letzte größere Renovierung fand in den 1980er Jahren statt. Trotz aller Bemühungen nagt der Zahn der Zeit an der Kapelle. Der Besitzer, Josef Greiner, führt die Kapelle in vierter Generation. Er ist bestrebt, das kleine Gotteshaus zu erhalten und für kommende Generationen zu bewahren.
**Ein lauschiger Platz zum Verweilen**
Die ruhige Lage direkt am Main-Donau-Kanal macht die Kapelle zu einem Ort der Ruhe und Entspannung. Von hier aus genießen Sie einen malerischen Blick auf die Burg Prunn und die umliegende Natur. Im Schatten der beiden mächtigen Linden kann man die Seele baumeln und die Gedanken schweifen lassen.
Vor 150 Millionen Jahren, im Jura, war der Großteil Süddeutschlands von einem flachen, warmen Meer bedeckt, dessen Küste entlang der Böhmischen Festlandsmasse, das ist das Gebiet nordöstlich von Regensburg, verlief. Der Küste vorgelagert wuchsen in den Seichtwasserbereichen mächtige Korallenriffe, die ein bis heute erhaltenes hartes Kalkgestein bildeten. Ein imposantes Beispiel für dieses uralte Meeresprodukt ist die Felszinne von Prunn mit dem ausgesetzt liegenden Schloß.
Der von Natur aus weitgehend waldfreie Extremstandort „Fels“ ist seit Jahrtausenden Rückzugsgebiet für konkurrenzschwache, aber trockenheitsertragende Pflanzen. Zusammen bilden sie seltene und schützenswerte Pflanzengemeinschaften, wie etwa den Steppenheidewald und verschiedenste Trockenrasen auf denen zahlreiche Insekten leben.
Die hochspezialisierten Pflanzen dieser Extremstandorte wie. z.B. die Weiße Fetthenne (Sedum album) oder die Graukresse (Berteroa incana) können sich nach einer Schädigung kaum mehr erholen und bedürfen deshalb in besonderer Weise des Schutzes. Dazu dient das Wegegebot innerhalb des Naturschutzgebietes.
Seit dem Jahr 1812 ist das ehemalige Reichsstift und Benediktinerkloster St.Emmeram im Besitz des fürstlichen Hauses Thurn und Taxis.
Entlang der bayerischen Limesstrecke wurden neben dem Turm bei Hienheim zwei weitere Türme in reiner Holzbauweise (Kipfenberg, Burgsalach) und ein Steinturm in voller Höhe (Erkertshofen) sowie ein Steinturm als Turmstumpf (Mönchsroth) errichtet. Südlich vor dem moderne Turm aus Stahl und Holz zieht ein erhaltenes Stück des Limeswalls (Höhe ca. 40 – 50 cm) vorbei, der knapp 150 m weiter östlich auf die verbliebenen indirekten Spuren des dortigen römischen Holzturms trifft.
Da der Steinwall durch den Graben und über das zentrale Plateau des Holzturmstandorts gebaut worden ist, entstanden zwei Mulden in der Wallkrone durch die wenigstens der Turmstandort kenntlich wird. Die Abmessungen des Holzturms und die Reste des Steinturms sind durch den jetzigen Feldweg verloren gegangen.
Der Turm wurde 2013 neu errichtet, nachdem die vorherige Konstruktion 2009 einem Brand zum Opfer gefallen war.