by | Aug. 24, 2026
Über den Ludwigsplatz nach Osten gelangt man zur Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Die Kirche wurde Mitte des 15. Jahrhunderts im neugotischen Stil errichtet. Von 1877 bis 1886 wurde die Pfarrkirche verlängert und mit dem neuen Turm verbunden, außerdem ihr Inneres völlig erneuert. Besondere Beachtung verdienen der aus Kelheimer Marmor gemeißelte Hochaltar (Mitte 19. Jahrhundert), ein Meisterstück des Kelheimer Bildhauers Johann Obermeier und die beiden alten Tafelbilder im Presbyterium, die aus dem Ende des 15. Jahrhunderts stammen. Der linke Seitenaltar zeigt eine lebensgroße Pietà, ein Schnitzwerk des 15. Jahrhunderts. Zu erwähnen sind auch die Figur des hl. Johannes in der Taufkapelle aus der Zeit um 1500 und die steinerne Marienfigur über dem Südportal um 1450. Im Bereich des Kirchplatzes befand sich ca. 1000 nach Chr. ein Friedhof, der 1855 stillgelegt wurde. Die Gräber wurden eingeebnet. Die Totengebeine setzte man in einem gemeinsamen Grab bei. Darüber wurde die gotische Laternensäule errichtet. Gegenüber vom Ostchor sind Reste der alten Stadtmauer zu sehen.
by | Aug. 24, 2026
Durch die Stadtknechtgasse gelangt man zum alten Kanalhafen. Der in Mauern gefasste Kanaltrog enthält die Schleuse Nr. 1, das Hafenbecken mit Kran, Lagerhalle und Schleusenhaus. Das 600 m lange Bauwerk ist als Denkmal der Ingenieurbaukunst unter Schutz gestellt, bleibt funktionsfähig und kann auch benutzt werden.
by | Aug. 24, 2026
Der Hochaltar entstand um 1700 und hat eine schöne Antependiumumrahmung. Die Seitenaltäre, die ebenso wie die Kanzel und die Kirchenstühle mit ihren geschnitzten Stuhlwangen um 1725 angefertigt wurden, kamen 1878 aus der Dominikanerkirche in Regensburg nach Schamhaupten. Aus den Vorgängerbauten der heutigen Barockkirche stammen der romanische Taufstein (12. Jh.) an der Kirchenrückwand, ein aus rotem Ton gebranntes Kruzifix um 1400 am Chorbogen und ein Holzrelief der hl. Anna selbdritt um 1500 auf dem rechten Seitenaltar. An den Kirchenwänden befinden sich zahlreiche Grabsteine und Epitaphien der Familie von Muggenthal: Die Muggenthaler, Besitzer der benachbarten Schlösser Neuenhinzenhausen (1557 bis 1704), Sandersdorf (1425 bis 1646) und Hexenagger (1528 bis 1724) hatten hier seit 1471 ihre Familienbegräbnisstätte. Besonders bemerkenswert sind die Grabsteine des Heimeran Muggenthaler (gest. 1471) an der Kirchenrückwand und des Heinrich von Muggenthal (gest. 1519) an der rechten Langhauswand; beide Steine zeigen die Verstorbenen in voller Rüstung in flachem Relief.
by | Aug. 24, 2026
Auf der wunderschönen Mühlbachpromenade, zwischen der Dr.-Zacher-Straße und Passauer Straße, findet man den Mehrgenerationen-Bewegungsparcour mit 11 Stationen und einem Kneippbecken.