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Historisches und Völkerkundemuseum St. Gallen

Das Historische und Völkerkundemuseum St. Gallen wurde 1921 eröffnet und zählt zu den bedeutendsten kulturhistorischen Museen der Ostschweiz. Die Dauerausstellungen vermitteln die Geschichte der Region von der Urgeschichte über das Mittelalter bis zur Neuzeit und beleuchten zugleich kulturelle Entwicklungen verschiedener Weltregionen.

Zu den Sammlungen gehören archäologische Funde, historische Möbel, Waffen, Textilien, Fotografien, Dokumente sowie umfangreiche ethnologische Objekte aus Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika. Ergänzt werden die Bestände durch wechselnde Sonderausstellungen, Führungen, Workshops und Bildungsprogramme.

Mit seiner Verbindung aus Regionalgeschichte und Völkerkunde bietet das Museum einen umfassenden Einblick in kulturelle Entwicklungen und fördert den interkulturellen Dialog sowie das Verständnis historischer Zusammenhänge.

Rätisches Museum

Das Rätische Museum befindet sich im barocken Patrizierhaus Buol in der Altstadt von Chur und gilt als das kulturhistorische Museum des Kantons Graubünden. Die Dauerausstellungen führen durch die Geschichte der Region von der Urgeschichte über die Römerzeit und das Mittelalter bis in die Gegenwart.

Die umfangreichen Sammlungen umfassen archäologische Funde, historische Möbel, Trachten, Waffen, Münzen, sakrale Kunst, Alltagsgegenstände sowie Objekte zur politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Graubündens. Wechselnde Sonderausstellungen, Führungen und Bildungsangebote ergänzen das Museumsprogramm.

Mit seiner umfassenden Darstellung der Bündner Geschichte zählt das Rätische Museum zu den wichtigsten kulturhistorischen Museen der Schweiz und bewahrt das kulturelle Erbe des Kantons für kommende Generationen.

Forum Würth Chur

Das Forum Würth Chur wurde als Ausstellungsort der international renommierten Sammlung Würth eingerichtet und verbindet Kunst, Architektur und Unternehmenskultur. In den modernen Ausstellungsräumen werden regelmäßig wechselnde Präsentationen mit Werken bedeutender Künstlerinnen und Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts gezeigt.

Die Ausstellungen umfassen Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Fotografien aus der Sammlung Würth und werden durch ein umfangreiches Vermittlungsprogramm mit Führungen, Vorträgen, Workshops und kulturellen Veranstaltungen ergänzt. Der Eintritt zu den Ausstellungen ist traditionell kostenfrei.

Mit seinem hochwertigen Ausstellungsprogramm zählt das Forum Würth Chur zu den bedeutenden Kunstinstitutionen Graubündens und bietet Besucherinnen und Besuchern einen abwechslungsreichen Einblick in die internationale moderne und zeitgenössische Kunst.

Bündner Kunstmuseum

Das Bündner Kunstmuseum in Chur ist das Kunstmuseum des Kantons Graubünden und befindet sich in der historischen Villa Planta sowie einem modernen Erweiterungsbau. Die Sammlung dokumentiert die Entwicklung der Kunst in Graubünden und der Schweiz vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart und setzt zugleich internationale Akzente.

Zu den Sammlungsschwerpunkten gehören Werke der Künstlerfamilie Giacometti, Ernst Ludwig Kirchner, Angelika Kauffmann sowie weiterer bedeutender Schweizer und internationaler Kunstschaffender. Ergänzt werden die Bestände durch zeitgenössische Kunst, Fotografien, Skulpturen und regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen mit wissenschaftlichem Begleitprogramm.

Das Bündner Kunstmuseum zählt zu den führenden Kunstmuseen der Schweiz und verbindet historische Sammlungen mit moderner Architektur sowie einem vielseitigen Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm.

Segantini Museum

Das Segantini Museum wurde 1908 in St. Moritz eröffnet und entstand zu Ehren des Malers Giovanni Segantini, der seine letzten Lebensjahre im Engadin verbrachte. Das markante Kuppelgebäude wurde eigens für die Präsentation seines Hauptwerks errichtet und zählt zu den bekanntesten Museumsbauten der Schweiz.

Den Mittelpunkt der Sammlung bildet das monumentale Alpentriptychon »Werden – Sein – Vergehen«, ergänzt durch zahlreiche Gemälde, Zeichnungen, Studien und Dokumente aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Wechselnde Sonderausstellungen beleuchten zudem den Symbolismus, die Alpenmalerei und die Kunstgeschichte um 1900.

Als international bedeutendes Kunstmuseum bewahrt das Segantini Museum das künstlerische Erbe Giovanni Segantinis und vermittelt Besucherinnen und Besuchern einen umfassenden Einblick in sein Werk sowie dessen enge Verbindung zur Landschaft des Engadins.