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Römerstadt Carnuntum

Die Römerstadt Carnuntum zählt zu den bedeutendsten archäologischen Ausflugszielen Österreichs und erschließt die antike Metropole Carnuntum an mehreren Standorten. Im Römischen Stadtviertel in Petronell-Carnuntum werden vollständig rekonstruierte Gebäude aus der Zeit des Römischen Reiches gezeigt. Das Museum Carnuntinum in Bad Deutsch-Altenburg präsentiert Funde und Sonderausstellungen zur Geschichte Carnuntums, während Amphitheater und Heidentor als archäologische Sehenswürdigkeiten frei zugänglich sind. Die offizielle Website verweist auf den österreichischen Donaulimes als UNESCO-Weltkulturerbe und bietet zusätzlich ein Jahresprogramm mit Veranstaltungen, Führungen, Familienformaten und der Carnuntum Experience als Virtual-Reality-Erlebnis. Ein Tagesticket gilt am Besuchstag für das Römische Stadtviertel und das Museum Carnuntinum. Das Außengelände, Spielplatzangebote, Vermittlungsprogramme sowie die gute Bahnanbindung mit dem REX 7 machen Carnuntum zu einem vielseitigen Ziel für Familien, Kulturinteressierte, Schulen und Gruppen.

Tierpark Stadt Haag

Der Tierpark Stadt Haag liegt im Schlosspark Salaberg in der Stadt Haag in Niederösterreich und ist ein ganzjährig geöffnetes Ausflugsziel für Familien, Schulklassen, Gruppen und Tierfreundinnen und Tierfreunde. Laut offizieller Website warten über 700 Tiere und rund 70 Tierarten auf den Besuch. Der Park verbindet Tierbeobachtung, Erholung und Umweltbildung in einem waldreichen Gelände mit alten Bäumen. Ursprünglich als Wildpark gedacht, entwickelte sich die Anlage zu einem Tierpark mit heimischen und exotischen Arten. Zu den Aufgaben zählen Artenschutz, Bildung, Nachhaltigkeit, Erlebnis und Erholung. Der Tierpark beteiligt sich unter anderem an Artenschutzprojekten wie dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm, etwa für den China-Leoparden, sowie an Bildungs- und Forschungsinitiativen. Für Gäste stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung; am Parkplatz gibt es E-Lademöglichkeiten. Der Park ist kinderwagen- und rollstuhlbefahrbar, Hunde sind erlaubt. Ergänzend zum Tierparkangebot gibt es Gastronomie, einen Tierpark-Shop, Spielbereiche, einen Vogelstimmenweg und die Birnerlebniswelt mit 450 m² Indoor-Spielplatz, interaktiven Stationen, Filmraum und Themen rund um Birne, Most, Streuobstwiesen, Tiere und Natur. Die Geschichte des Tierparks reicht bis 1973 zurück, als die Erholungseinrichtung im Schlosspark eröffnet wurde. Seit 2016 ist der Tierpark in die Haag Tourismus GmbH integriert.

Mariazeller Bürgeralpe

Die Mariazeller Bürgeralpe ist ein ganzjähriges Ausflugsziel in Mariazell. Ausgangspunkt ist die Seilbahn-Talstation in der Wiener Straße 28; von dort bringt der Bürgeralpe Express Gäste hinauf zum Berg- und Familienangebot. In der Sommersaison stehen Holzknechtland, Biberwasser, Aussichtswarte, Waldeisenbahn „Basti Express“, Wald8erBahn „Flylinas Hexenflug“, Fliegender Teppich, Walking Waterballs am Kristallsee sowie Wanderwege rund um die Bürgeralpe zur Verfügung. Die offizielle Wanderübersicht nennt unter anderem den Gipfel-Wanderweg 3-Seen-Blick, Wege über die Stehralm, den Habertheuersattel, die FIS-Umfahrung sowie Rundwege auf der Bürgeralpe. Für Kulinarik sorgen der Berggasthof und weitere Hüttenangebote. In der Wintersaison wird die Bürgeralpe als Skigebiet mit Bürgeralpe Express, Sesselliften, Übungslift, Pistenbetrieb, Rodelbahn und Tourenskiabend geführt. Ergänzend gibt es Veranstaltungen wie Lichterzauber und Angebote für Gruppen, Familien und Tagesgäste.

DIE GARTEN TULLN

In Tulln verbindet DIE GARTEN TULLN Gartenerlebnis mit ökologischer Verantwortung. Die Anlage wurde 2008 eröffnet und versteht sich als Erlebniswelt der NÖ-Umweltbewegung „Natur im Garten“. Auf dem gesamten Areal wird nach den Kriterien von „Natur im Garten“ gearbeitet: ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie ohne Torf. Standortgerechte Bepflanzung, natürliche Düngung mit Kompost und Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt machen die Gartenwelt zu einem ökologischen Vorzeigeprojekt.

Besucherinnen und Besucher finden 70 Musterschaugärten mit praktischen Ideen und Inspirationen für den eigenen Garten, Balkon oder die Terrasse. Der Wandel der Jahreszeiten ist Teil des Erlebnisses, da DIE GARTEN TULLN als dauerhafte Einrichtung angelegt wurde. Zu den besonderen Attraktionen zählen der 30 Meter hohe Baumwipfelweg mit Aussicht, der größte Abenteuer- und Naturspielplatz Niederösterreichs, Wasserspiele, ein kostenloser Audioguide in Deutsch, Englisch und Tschechisch sowie Angebote für Gruppen, Kindergruppen und Veranstaltungen.

Das Gelände ist barrierefrei erlebbar. Der Rundweg kann mit Rollstuhl und Kinderwagen befahren werden, rollstuhlgerechte Sanitäranlagen befinden sich im Eingangsbereich, im Restaurant und in der Außenanlage. Kostenlose Leih-Rollstühle sind im Shop gegen Pfand erhältlich. Für die Anreise stehen Parkplätze P1 und P2, Behinderten- und Familienparkplätze in Eingangsnähe, Busparkplätze auf P2 sowie E-Lademöglichkeiten zur Verfügung.

Rax-Seilbahn

Von der Talstation in Reichenau an der Rax führt die Rax-Seilbahn hinauf auf die Raxalpe und macht das Hochplateau der Wiener Alpen bequem erreichbar. Der Betreiber bewirbt die Bahn als 1. Personen-Seilbahn Österreichs; die Bergfahrt führt in wenigen Minuten auf etwa 1.547 m Seehöhe. Oben sind Wanderungen, Hüttenbesuche, Ausblicke und Naturerlebnisse möglich. Besonders naheliegend sind Wege rund um den Raxalm-Berggasthof und zum Ottohaus; als familienfreundlicher Wandertipp wird der rund 30-minütige Weg vom Berggasthof zum Ottohaus genannt, wobei der Schotterweg nicht für Kinderwagen geeignet ist. Unterhalb des Ottohauses liegt ein rund 4.000 m² großer Alpengarten mit seltenen Alpenpflanzen wie Enzian, Akelei und Trollblume. Die Anlage ist auch auf Gäste mit Handicap vorbereitet: Bei der Talstation gibt es eigene Parkplätze, der Zugang bis zum Einstieg ist treppenfrei, die Einstiegsrampe in der Talstation ist rollstuhlgerecht und barrierefreie WC-Anlagen sind vorhanden. In der Bergstation ist die Situation eingeschränkt; der Weg ins Freie und weiter zur Terrasse des Raxalm-Berggasthofes ist über einen geschotterten Fahrweg möglich und wetterabhängig. Die Anreise ist mit dem Auto, per Bahn bis Payerbach-Reichenau und weiter mit Bus, Linienbus oder regionalem Rufbus möglich. Mountainbikes und Fahrräder werden laut Betreiber aus Schutzgründen nicht transportiert.