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Oliero-Höhlen (Grotte di Oliero)

Am Fuß des Sette-Comuni-Plateaus treten bei Oliero mächtige Karstquellen aus dem Fels. Der Naturpark verbindet kurze Spazierwege mit mehreren Höhlen und Museen. Die bekannteste Höhle, die Grotta Parolini, wird teilweise per Boot erkundet. Im August 2026 ist der Park werktags von 10:00 bis 18:00 Uhr sowie samstags und sonntags bereits ab 09:00 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist jeweils eine Stunde vor Schließung.

Borgio-Verezzi-Höhlen (Grotte di Borgio Verezzi)

Bei Borgio Verezzi an der ligurischen Küste erschließt ein rund 800 Meter langer Rundgang ein farbenreiches Karsthöhlensystem. Zwischen großen eingestürzten Felsblöcken finden sich Stalaktiten, Stalagmiten, Sintervorhänge, Säulen und ungewöhnlich gewachsene Exzentriques. Geführte Touren starten an Werktagen sechsmal, am Wochenende siebenmal täglich. Lediglich am 25. Dezember bleibt die Höhle geschlossen.

Toirano-Höhlen (Grotte di Toirano)

Oberhalb von Toirano führt der touristische Rundweg durch zwei miteinander verbundene Naturhöhlen. Besonders bekannt ist die Grotta della Bàsura für Spuren prähistorischer Menschen und Höhlenbären; anschließend geht es durch weitere Hallen und Tropfsteinbereiche bis zur Grotta Inferiore di Santa Lucia. Die Führung dauert rund 70 Minuten. Die Höhlen sind täglich einschließlich Feiertagen geöffnet. Eine Reservierung ist verpflichtend, da die Führungen mit begrenzter Teilnehmerzahl stattfinden.

Bossea-Höhle (Grotta di Bossea)

In den Seealpen des Piemont erschließt die Grotta di Bossea ein großräumiges, wassergeprägtes Höhlensystem. Große Hallen, Tropfsteinformationen und ein aktiver unterirdischer Wasserlauf begleiten die geführte Tour. Die durchschnittliche Besuchsdauer beträgt rund zwei Stunden. Alle Touren werden von ausgebildeten Höhlenführern geleitet. Der Betreiber empfiehlt eine vorherige Reservierung und weist darauf hin, dass Besuche nur im Rahmen der vorgesehenen Führungen stattfinden.

Castellana-Höhlen (Grotte di Castellana)

Im Herzen Apuliens beginnt die Besichtigung der Castellana-Höhlen an einem gewaltigen natürlichen Einsturzschacht. Von dort führen geführte Wege durch große unterirdische Räume, Tropfsteinlandschaften und verschiedenfarbige Kalkformationen. Neben einer kürzeren Route wird eine vollständige Tour bis zur besonders hellen Weißen Grotte angeboten. Das Höhlensystem ist ganzjährig für Besucher geöffnet; die konkreten Startzeiten variieren saisonal. Unter Tage liegen die Temperaturen ungefähr zwischen 14 und 18 Grad.