Stadtpfarrkirche Zwiesel
Mit ihrem 86 m hohen Kirchturm – dem höchsten in der Diözese Passau – ist das **neugotische Gotteshaus „St. Nikolaus“** (Patrozinium am 6. Dezember) das dominierende Wahrzeichen der Glasstadt Zwiesel.
Mit ihrem 86 m hohen Kirchturm – dem höchsten in der Diözese Passau – ist das **neugotische Gotteshaus „St. Nikolaus“** (Patrozinium am 6. Dezember) das dominierende Wahrzeichen der Glasstadt Zwiesel.
Der nach einem böhmischen Dichter benannte Hans-Watzlik-Hain beherbergt uralte Baumriesen, darunter den mächtigsten Baum des Nationalparks Bayerischer Wald, die Große Waldhaustanne, mit über 6,50 Metern Umfang und über 50 Metern Höhe. Auf der Wanderlinie „Grünes Dreieck“ gibt es eine kleine Abzweigung, die mitten durch die Wildnis samt stehenden und liegenden Baumgiganten führt. Das urwaldartige Waldstück wurde bereits 1950 unter Schutz gestellt.
Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ Langfurth
Die katholische Pfarrkirche wurde 1864 als Dorfkapelle erbaut.
1876 wurde sie zur Messe-Lesestelle erhoben, wo ein gewöhnlich im Ruhestand lebender Priester zu bestimmten Zeiten Messen hielt.
Die Einrichtung einer Expositur erfolgte 1882 und 1884 wurde das Langhaus verlängert.
1889 erhielt Langfurth den Status einer eigenständigen Pfarrei.
Der Kirchturm, der 1906 errichtet wurde, prägt seitdem das Erscheinungsbild der Kirche.
Das gut besuchte Hallenbad mit 25 m Becken und separater Sauna wurde im Jahre 1973 in Betrieb genommen. Nach einer Generalsanierung im Jahr 2010 erstrahlt es in neuem Glanz.
Das Bergdorf oder auch Künstlerdorf Waldhäuser, wie es liebevoll genannt wird, begeistert seit jeher Künstler. So auch Heinz Theuerjahr, der dort 1940 seine Heimat fand. Für den Künstler und Bildhauer war der, auf 1000m Höhe gelegene Ort im Bayerischen Wald, sein Ruhepol. Von dort reiste er vierzehnmal nach Afrika, um der Schöpfung in den Augen der Tiere zu begegnen und ihre Seele und Aura mit allen Sinnen erfassen zu können. Sein künstlerisches Werk, das hauptsächlich aus figürlichen Tierplastiken besteht, wurde erheblich von seinen Afrikareisen geprägt. Nach seinem Tod wurde das Gästehaus, die „Kleine Galerie“, neben dem Atelier als Ausstellungsraum umfunktioniert.
Im Garten findest du einen **frei zugänglichen Skulpturenpark** mit Tierplastiken, der einen unvergleichlichen Einblick in das faszinierende Werk Theuerjahrs ermöglicht. Der Skulpturengarten ist **ganzjährig geöffnet**. Wird im Winter nicht geräumt. Benutzung auf eigene Gefahr!