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Naturdenkmal „Hoher Stein“

Der Hohe Stein ist ein markantes Naturdenkmal in unmittelbarer Nähe von Schloss Fürstenstein und zählt zu den eindrucksvollsten geologischen Besonderheiten der Region. Die Granitfelsen sind im Geotopkataster des Bayerischen Landesamtes für Umwelt erfasst und prägen das Landschaftsbild sichtbar.

Auffällig ist die besondere Form der Felsen, die durch sogenannte **Wollsackverwitterung** entstanden ist. Dabei formen natürliche Verwitterungsprozesse den Granit über lange Zeit zu rundlichen, übereinander gelagerten Blöcken. Diese wirken heute wie gestapelte Steine und verleihen dem Hohen Stein sein charakteristisches Erscheinungsbild. Umgangssprachlich wird die Formation deshalb auch als „Arche Noah“ bezeichnet, da ihre Form an den Bug eines Schiffes erinnert.

Der Hohe Stein ist nicht nur ein geologischer Ort, sondern auch ein Raum für Kunst und Wahrnehmung. Direkt angrenzend befindet sich der **Skulpturenpark**, in dem Werke aus internationalen Bildhauersymposien unter freiem Himmel ausgestellt sind. Die Verbindung von Natur und Kunst schafft eine besondere Atmosphäre und lädt dazu ein, den Ort bewusst zu erleben.

Um den Hohen Stein rankt sich zudem eine alte Sage: Zwei Riesen sollen einst auf den gegenüberliegenden Bergen Fürstenstein und Englburg ihre Burgen errichtet haben und sich dabei gegenseitig einen Hammer zugeworfen haben. Die markanten Felsformationen werden dabei als Überreste dieser Zeit gedeutet.

Heute ist der Hohe Stein ein Ort, der Natur, Geschichte und Erzähltradition verbindet und sich ideal mit einem Spaziergang oder einer Wanderung rund um Fürstenstein kombinieren lässt.

Pflanzen-Freigelände

Die Flora macht den Nationalpark erst so richtig spannend. Auf vier Hektar rund um das Hans-Eisenmann-Haus können Besucher an teils seltenen Blumen, Gräsern, Sträuchern, Bäumen, Farnen und Moosen vorbeischlendern, die allesamt im Bayerischen Wald zu Hause sind. Mehrere hundert Arten zeigt das Pflanzen-Freigelände in ihren natürlichen Lebensräumen und -gesellschaften – zum Teil sogar in besonders leicht einsehbaren Hochbeeten. Die Tast- und Riechmauer lädt dazu ein, Pflanzen mit allen Sinnen kennenzulernen.

Brauereikulturmuseum Gut Riedelsbach

Bierkrüge, wohin das Auge schaut! Gut 3000 Krüge, Gläser, Flaschen, Werbeschilder und andere Kuriositäten, die meisten aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg, vermitteln im Brauereikulturmuseum ein buntes Bild von über 100 Jahren Brauereiwerbung. Aber letztendlich dreht sich ja doch alles um den Inhalt, und so geht es im Brauereikulturmuseum Gut Riedelsbach natürlich auch um die Geschichte des Bierbrauens.

Bootswandern von Zwiesel nach Regen

Bootswandern auf dem [Fluss Schwarzer Regen](https://www.bayerischer-wald.de/Media/Attraktionen/Schwarzer-Regen-Nebenfluss-des-Regen) von der
[Glasstadt Zwiesel](https://www.bayerischer-wald.de/Info-Service/Regionen/ARBERLAND-Bayerischer-Wald/Staedte-Orte-im-ARBERLAND/Zwiesel) in die
[Kreisstadt Regen.](https://www.bayerischer-wald.de/Info-Service/Regionen/ARBERLAND-Bayerischer-Wald/Staedte-Orte-im-ARBERLAND/Regen)

Trifterklause Schwellhäusl

Der traditionelle Familienbetrieb bietet regionale Speisen und Brotzeiten und ist ein beliebtes Ausflugsziel im Nationalpark Bayerischer Wald.