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Biberelebnispfad

Auf dem Biber-Erlebnispfad in Steinerfurth kann man der Biberfamilie ganz nah kommen. Verschlungene Biberpfade, ein Steg, der über einen Biberteich führt, sowie eine Aussichtsplattform, die einen Blick auf das Zuhause der ansässigen Biberfamilie ermöglicht, warten auf die Besucher. An Spielstationen und Wissenstafeln können Kinder gemeinsam mit Bibi Biber das Reich der Burgherren erkunden. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit, denn ein Biberbiotop verändert sich ständig.

Der 800 m lange Pfad ist barrierearm.

Skigebiet Neuschönau

Skivergnügen im höchsten Bergdorf des Bayerischen Waldes, in Waldhäuser bei Neuschönau am Fuße des Lusen bei toller Fernsicht in 1.000 m Höhe.

Burgkapelle Burgruine Dobl

Von steiler Höhe grüßt die Burgruine Dobl mit ihrer Burgkapelle.

Sie befindet sich in der Marktgemeinde Winzer im Deggendorfer Land in der Region Bayerischer Wald.

Skilift Rabenstein

Der Skilift für Anfänger und Fortgeschrittene, befindet sich in schneesicherer Lage im Ortsteil Rabenstein der Glasstadt Zwiesel.

Holzkapelle Schwolgau im Freilichtmuseum

Die historische Holzkapelle im **Freilichtmuseum Finsterau** erzählt von einer Zeit, in der Glaube, Gemeinschaft und Tradition das Leben im **Bayerischen Wald** prägten. Ursprünglich stand sie im Weiler Schwolgau bei Büchlberg und war über Generationen hinweg ein wichtiger Treffpunkt der Dorfgemeinschaft. Hier versammelten sich die Bewohner zu Maiandachten, beteten für Verstorbene den Rosenkranz und schlugen auf dem Weg zur Pfarrkirche in Büchlberg im Vorübergehen andächtig das Kreuzzeichen. Die Kapelle war damit weit mehr als ein Bauwerk – sie war ein fester Bestandteil des dörflichen Lebens und Ausdruck gelebter **Volksfrömmigkeit**.

Schon von außen beeindruckt die schlichte Schönheit des Holzständerbaus. Über rechteckigem Grundriss erhebt sich ein steiles, mit Biberschwanzschindeln gedecktes Satteldach. Liebevolle Details wie die ornamental gesägten Vorkopfbrettchen und die wellenförmigen Lattengitter der Oberlichten verleihen der Kapelle ihren unverwechselbaren Charakter. Im Inneren zieht ein farbig gefasstes, geschnitztes Kruzifix die Blicke auf sich. Sterne auf blauem Grund schmücken die Decke, während kunstvolle Schablonenmalereien die Holzwände zieren und eine besondere Atmosphäre schaffen.

Spannende Einblicke in die Geschichte des Bauwerks geben zwei beim Abbau entdeckte Bleistiftinschriften. Eine erinnert an die Bau- und Renovierungsphasen der Kapelle: „Erbaut 1822 – Renoviert 1875 – Renovirt 1934 – Georg Sicklinger Zimmerer“. Die zweite verewigt die „Dorfschönheit Berta Wolf, Bauerstochter aus Schwolgau, Jungfrau“. Während über Berta Wolf noch Informationen überliefert werden konnten, bleibt die Identität des Zimmerers Georg Sicklinger bis heute unbekannt.

Heute zählt die Holzkapelle zu den besonderen **Sehenswürdigkeiten** im Freilichtmuseum Finsterau. Sie vermittelt eindrucksvoll die religiöse Kultur, die traditionelle Baukunst und die Lebenswelt vergangener Generationen im **Bayerischen Wald**. Wer das Freilichtmuseum besucht, entdeckt hier einen authentischen Ort voller Geschichte, Geschichten und stiller Schönheit.