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Warmfreibad Kreuth

Das Warmfreibad Kreuth liegt in der Gemeinde Kreuth im oberbayerischen Landkreis Miesbach, eingebettet in die reizvolle Voralpenlandschaft nahe dem Tegernsee. Das Herzstück der Anlage ist ein modernes Edelstahlbecken mit den Maßen 34 × 15 Meter, das dauerhaft auf eine angenehme Wassertemperatur von 25 °C beheizt wird – sowohl ein Schwimmer- als auch ein Nichtschwimmerbereich sind vorhanden. Familien mit Kindern finden im separaten Planschbecken ideale Bedingungen für die Kleinen.

Für Abwechslung und Erlebnis sorgen ein Wildwasserkanal, Wasserfontänen sowie eine Rutschbahn. Wer nach dem Schwimmen Ruhe sucht, kann sich auf der großzügigen Liegewiese entspannen; Sonnenliegen und Sonnenschirme sind gegen eine geringe Gebühr erhältlich. Tischtennis-Tische bieten sportliche Unterhaltung abseits des Wassers.

Das gastronom ische Angebot umfasst das Restaurant-Bistro „Zum Südtiroler“ sowie einen Kiosk mit Getränken und Speisen direkt auf dem Gelände. Ein Parkplatz in der Nähe des Bades steht für Besucher mit Pkw zur Verfügung. Barrierefrei ist das Bad über eine stufenlose Rampe zugänglich; ein Behindertenparkplatz ist vorhanden. Der Einstieg ins Becken erfolgt über eine Treppe mit Handlauf.

Die Anfahrt mit dem Auto erfolgt über die A8, Ausfahrt Holzkirchen, dann weiter über die B318 am Tegernsee entlang bis nach Kreuth. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln reist man mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) ab München bis Tegernsee und von dort weiter mit dem Bus nach Kreuth.

Das Bad öffnet grundsätzlich nur bei schönem Wetter und Temperaturen über 20 °C. Bei Regen oder kühlen Temperaturen bleibt es geschlossen. Ob das Bad bei unsicherem Wetter geöffnet hat, kann telefonisch unter 08029 / 18-54 erfragt werden. Der Einlass endet 45 Minuten vor Schließung (18:15 Uhr bzw. im September 17:15 Uhr), damit die erforderlichen Reinigungs- und Räumungsarbeiten durchgeführt werden können. Die Saison 2026 startete am 22. Mai 2026.

Naturfreibad Wörnsmühl

Eingebettet in die Voralpenwelt des Landkreises Miesbach befindet sich das Naturfreibad Wörnsmühl auf dem Gebiet der Gemeinde Fischbachau. Seine Lage direkt am Waldrand macht es zu einem besonders ruhigen und naturnahen Ausflugsziel für Familien, Wanderer und Erholungssuchende. Das Becken mit einer Fläche von etwa 30 × 15 Metern wird ausschließlich von natürlichen Hangquellen gespeist, eine künstliche Beheizung gibt es nicht. Das Wasser bleibt dadurch frisch und klar – ein echtes Naturerlebnis im Herzen Bayerns.

Ringsherum erstreckt sich eine großzügige Liegewiese, die zum Entspannen und Sonnenbaden einlädt. Schatten spenden die angrenzenden Bäume am Waldrand, was den Aufenthalt auch an heißen Sommertagen angenehm macht. Für das leibliche Wohl sorgt ein Kiosk auf dem Gelände. Das Bad ist bewusst schlicht gehalten und punktet mit seiner unverfälschten, naturnahen Atmosphäre abseits großer Freizeitanlagen.

Da das Naturfreibad witterungsabhängig betrieben wird, bleibt es bei schlechtem Wetter geschlossen. Ein spontaner Blick auf aktuelle Informationen vor dem Besuch empfiehlt sich daher. Der Einlass beginnt täglich ab 10:00 Uhr. Die Saison 2026 startete am Samstag, 23. Mai 2026. Erreichbar ist das Bad über den Badweg 12 in Fischbachau-Wörnsmühl. Auskünfte sind telefonisch unter 08025/2131 erhältlich.

Warmfreibad Fischbachau

Das Warmfreibad Fischbachau gehört zu den beliebten Sommerzielen in der Alpenregion Tegernsee-Schliersee und wird von der Gemeinde Fischbachau betrieben. Es liegt ca. 500 Meter nördlich des Ortszentrums, eingebettet im Leitzachtal und im Westen durch einen Waldgürtel vor Wind geschützt. Beim Schwimmen und Erholen genießen Badegäste eine weitläufige Bergkulisse.

Ein zentrales Merkmal des Bades ist die permanente Wassererwärmung: Die Becken werden mittels einer Absorberanlage sowie einer Hackschnitzelanlage im Wärme-Contracting beheizt, wodurch eine konstante Wassertemperatur von rund 24 Grad Celsius gewährleistet ist. Selbst an Schlechtwettertagen müssen Schwimmerinnen und Schwimmer nicht auf ihr Training verzichten – eine überdachte Wärmehalle mit direktem Einschwimmkanal in die Außenbecken ermöglicht ganzwettertauglichen Badebetrieb.

Das Beckenangebot umfasst ein 25-Meter-Sportbecken zum Bahnenziehen, ein Nichtschwimmerbecken sowie ein flaches Kinderbecken mit Wasserspielplatz. Highlight für ältere Kinder und Jugendliche ist die 62 Meter lange Großwasserrutsche. Auf der weitläufigen Liegewiese lässt sich zwischen Badeeinheiten gut entspannen. Sportlich Interessierte können auf dem Beachvolleyballfeld oder an den Tischtennisplatten aktiv werden.

Für das leibliche Wohl sorgt ein Bistro mit großer Sonnenterrasse, das von einem Pächter betrieben wird – dieser übernimmt gleichzeitig die Kassierfunktion. Unmittelbar am Badgelände befinden sich eine Minigolfanlage und ein Tennisclub, die jedoch eigenständig geführt werden.

Gäste der Region profitieren von attraktiven Tarifmodellen: Inhaber der Gästekarte Schliersee, Fischbachau oder Bayrischzell haben freien Eintritt. Für Menschen mit Behinderung stehen drei ausgewiesene Parkplätze zur Verfügung; ein barrierefreies WC mit klappbaren Haltegriffen ist vorhanden. Kostenloses WLAN ist im gesamten Schwimmbadbereich verfügbar. Die Badesaison 2026 läuft vom 23. Mai bis einschließlich 14. September 2026.

Felsenbad Pottenstein

Das Felsenbad Pottenstein gehört zu den bemerkenswertesten Freibädern im deutschen Südraum. Gegründet im Jahr 1926, spiegelt die Anlage im Weihersbachtal den Geist des frühen 20. Jahrhunderts wider: Jugendstilmauern rahmen das Areal ein und verleihen ihm einen unverwechselbaren architektonischen Charakter. Bis in die 1980er-Jahre war das Bad ein wichtiger Anziehungspunkt in der Fränkischen Schweiz, ehe es 1988 aus hygienischen und baulichen Gründen geschlossen werden musste. Einem engagierten Förderverein ist es zu verdanken, dass die notwendigen Mittel für eine aufwändige Sanierung aufgebracht wurden; 2001 konnte das Bad als naturnahes Badeprojekt mit völlig neuem Konzept wiedereröffnet werden.

Kernstück des heutigen Felsenbads ist ein Naturbadeteich, der in zwei Zonen aufgeteilt ist: ein Schwimmbereich zum Planschen, Tauchen und Reinspringen sowie ein flacher Regenerations- und Filterbereich, in dem das Wasser durch Wasserpflanzen auf natürliche Weise gereinigt und durch Sonneneinstrahlung erwärmt wird. Eine Trennmauer zwischen den beiden Zonen sorgt für Wasserzirkulation, ohne die offene Verbindung zu unterbrechen. Im Hochsommer erreicht der Teich angenehme Temperaturen von bis zu 24 Grad Celsius – ganz ohne Heiztechnik und ohne den Einsatz von Chemikalien.

Die Lage des Felsenbads ist außergewöhnlich: Direkt an der Bundesstraße 470, am östlichen Ortsausgang von Pottenstein, schmiegt sich die Anlage unter eine imposante Felswand. Gegenüber befindet sich der Schöngrundsee. Großzügige Liegewiesen laden zur Erholung ein. Der angeschlossene Biergarten gilt als einer der schönsten Frankens und bietet in dem einmaligen Felsenambiente Brotzeit, Kaffee und Kuchen an. Darüber hinaus fungiert das Felsenbad als Veranstaltungsort: Eine Seebühne dient als Kulisse für Open-Air-Konzerte und Theatervorführungen; das Bad wurde außerdem bereits als Filmkulisse genutzt.

Die Saison 2026 startete Mitte Juni, nachdem zuvor Renovierungsarbeiten an der Terrasse abgeschlossen werden mussten. Bei gutem Wetter ist das Bad täglich von 11:00 bis 19:00 Uhr geöffnet; Badeschluss ist um 18:30 Uhr. Die Öffnungszeiten werden tagesaktuell bekanntgegeben und sind witterungsabhängig. Von Nürnberg aus ist Pottenstein in rund einer Stunde erreichbar.

Naturbad Maria Einsiedel

Das Naturbad Maria Einsiedel liegt im Münchner Stadtteil Thalkirchen, eingebettet zwischen den weitläufigen Isarauen und dem nahe gelegenen Tierpark Hellabrunn. Betrieben wird es von den Stadtwerken München (SWM) als Teil der M-Bäder. Die Geschichte des Bades reicht bis ins Jahr 1890 zurück, als die damals noch eigenständige Gemeinde Thalkirchen im Ortsteil Maria Einsiedel eine erste Badeanlage errichtete. Seitdem wurde die Anlage mehrfach umgebaut und erweitert.

Den entscheidenden Wandel erlebte das Bad im Winter 2007/2008: Für rund 3,3 Millionen Euro wurde es grundlegend saniert und in Münchens erstes Naturbad umgewandelt. Seither wird auf den Einsatz von Chlor und sämtlichen chemischen Zusätzen vollständig verzichtet. Stattdessen übernehmen Mikroorganismen in einem offenen Regenerationsteich sowie große Kiesfilter – die sich zum Teil direkt unter den Liegewiesen befinden – die biologische Wasseraufbereitung. Die Wasserqualität wird kontinuierlich überprüft und entspricht hohen hygienischen Standards.

Das Herzstück der Anlage ist der Isarkanal, der auf fast 400 Metern Länge durch das Gelände fließt und Badegästen das Gefühl eines natürlichen Flussbades vermittelt. Mehrere Einstiege mit Treppen und Leitern ermöglichen einen bequemen Zugang. Sportlich orientierte Besucher schwimmen ihre Bahnen im 50-Meter-Becken, Familien nutzen den Nichtschwimmerbereich sowie das Kinderplanschbecken mit angrenzendem Spielplatz. Auf der Fußballwiese und an Tischtennisplatten sowie beim Bodenschach finden sich weitere Freizeitangebote.

Großzügige Liegewiesen mit altem Baumbestand laden zum Verweilen ein; Liegestühle können gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden. Ein abgetrennter FKK-Bereich – mit einem gemischten Abschnitt und einem Bereich ausschließlich für Frauen – gehört zu den ältesten seiner Art in München. Die besondere Lage macht das Bad zum idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur: Flaucher, Isarauen und Tierpark Hellabrunn sind fußläufig erreichbar.

Die Anfahrt gelingt bequem mit dem ÖPNV: Die U3 hält an der Station Thalkirchen (Tierpark), von dort sind es rund 600 Meter zu Fuß oder eine kurze Busfahrt mit der Linie 135 bis zur Haltestelle Bad Maria Einsiedel. Direkt vor dem Eingang befinden sich zahlreiche Fahrradstellplätze. Gegenüber dem Bad steht ein kostenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung, die Parksituation ist jedoch besonders an heißen Sommertagen angespannt. Die Öffnungszeiten sind witterungsabhängig: Bei Temperaturen unter 20 °C bleibt das Naturbad Maria Einsiedel geschlossen. Die Freibadsaison 2026 startete voraussichtlich ab Mitte Mai und läuft bis in den September.