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Beim Strassburger

Traditionsreiche Gaststube „Beim Strassburger“ in Nußdorf im herrlichen Inntal.

Gletscherschliff Flintsbach

Zur Entstehung des Geotops

Der großräumig freigelegte Gletscherschliff nahe Flintsbach am Inn ist eine Hinterlassenschaft des 10.000 Jahre alten eiszeitlichen Inntal–Gletschers. Vor circa 80.000 Jahren wurden die Alpen von einer Eiszeit heimgesucht, die ihren Höhepunkt vor 25.000 Jahren fand. Es entstand der gewaltige Inngletscher, der das gesamte Tal ausfüllte. Schließlich ragten nur noch die Spitzen von Kranzhorn, Wildbarren oder Heuberg aus dem Eismeer heraus. Dabei schob der Gletscher seine Eis- und Geröllmassen vor sich her, die schließlich den felsigen Untergrund im Tal abschliff. Lange Zeit waren diese abgeschliffenen Felsen unter Geröll verborgen. Sie wurden erst während des Baus der Inntalautobahn vollständig freigelegt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dadurch erklärt sich auch die vergleichsweise frische und unverwitterte Form des etwa 200 Meter langen Felsrückens mitten im Inntal. Der wettersteinkalkige Riegel weist typische Erscheinungen wie Kritzungen, Rundhöcker und Kolke auf und ist eines der **“Top 100 Geotope“ in Bayern.**

Seit 2006 trägt der Gletscherschliff von Flintsbach das Prädikät **“Nationales Geotop“** und wurde im Zuge des Wettbewerbs „Die bedeutendsten Geotope Deutschlands“ prämiert.

Wanderung

Eine leichte Wanderung zum Geotop finden Sie hier: [https://www.chiemsee-alpenland.de/entdecken/tourenportal/wandern-von-flintsbach-aus-zum-gletschergartengletscherschliff-02f4445725](https://www.chiemsee-alpenland.de/entdecken/tourenportal/wandern-von-flintsbach-aus-zum-gletschergartengletscherschliff-02f4445725)

Spannendes Gschichterl

Eine spannende Geschichte rund um die Entstehung des Gletscherschliffes in Flintsbach a.Inn finden Sie hier >>

Anfahrt – So finden Sie den Gletscherschliff bei Fischbach:

Autobahn A93 Dreieck Inntal-Kiefersfelden, Anschluss­stelle 58 Brannenburg, Richtung Brannenburg, an der ersten Kreuzung Richtung Fischbach, Oberaudorf. Südlich von Fischbach ab Laar können Sie bequem der Beschilderung folgen.

Wasserrad Gießenbachklamm

Hier findet man das größte Wasserrad Bayerns beim alten Wasserkraftwerk, das schon seit dem 15. Jahrhundert am Kiefernbach in Betrieb ist. Die Anlage versorgt noch immer ca. 100 Haushalte mit Strom in Kiefersfelden. Das immer-fortwährende Drehen des Wasserrades, der Lauf des Wassers, ist für die Seele wahrlich belebend. In den Sommernächten ist die laserbeleuchtete Gießenbachklamm ein romantisches und fesselndes Erlebnis. Mystiker von magischen Orten heben die Weisheit des Rades hervor, selbst wenn man ganz unten ist, es geht immer wieder auch nach oben.

Um die Schlucht sichten zu können, muss man über gut 200 Stufen einen Steig hinauf. Aber der Aufstieg wird mit einem grandiosen Ausblick belohnt.

Wanderung zur Gießenbachklamm

Nach dem ersten ebenen Stück am Gießenbach entlang beginnt der treppenartige Zustieg zur Klamm und ist daher für Kinderwagen nicht geeignet. Oben führt der Weg an Felswänden entlang und unter überhängendem Gestein hindurch durch die enge Schlucht. Der Weg, der vor 100 Jahren für den Wasserkraftwerksbau angelegt wurde, ist gut gesichert und kann mit dem richtigen Schuhwerk gefahrlos auch von Kindern begangen werden. 

Danach geht es über schattige Wiesen und entlang Kiesbänken, die zum Spielen einladen, zur bewirtschafteten Schopperalm in etwa 15 Minuten (insg. ca. 7,5 km). 

Adresse für Navigationssysteme: Thierseestr. 196, 83088 Kiefersfelden (beim Wasserrad am Straßenrand parken)

Wandern von Kiefersfelden aus – Gießenbachklamm mit Schopperalm >>

Rundwanderung >>

Kieferer Energiewanderweg

Auf dem Kieferer Energiewanderweg gehen Wanderer der naturnahen Energie auf den Grund: An den 23 Stationen Energiewanderwegs erfährt mit Energieschnecken, Turbinen & Co., wie der Wasserreichtum, die Ressourcen der Wälder und die Kraft der Sonne seit über 500 Jahren im Luftkurort genutzt werden. Der 16 Kilometer lange Themenwanderweg ist dabei in vier Abschnitte aufgeteilt, die nach eigenem Belieben miteinander kombiniert werden können. Der Weg führt unter anderem am Magischen Wasserrad vorbei.

Zu den Etappen des Kieferer Energiewanderwegs >>

Wendelsteinhöhle

Der Wendelstein ist für Vieles bekannt – zum Beispiel für seine historische Zahnradbahn, die bereits vor mehr als 100 Jahren als Deutschlands erste Hochgebirgsbahn zum Gipfel fuhr. Oder für den rot-weißen Sendemast, der zusammen mit der ehemaligen Wetterwarte auf über 1.838 Metern den felsigen Gipfel ziert.

Aber wussten Sie, dass direkt darunter, tief verborgen im Gipfelmassiv, Deutschlands höchste Schauhöhle liegt? 1864 entdeckte sie dort ein Einheimischer aus Bayrischzell, fast 20 Jahre später wurde sie schließlich fachmännisch erforscht.

Gefunden wurden Fledermäuse und Kleinstlebewesen, insgesamt sind mehr als 50 Tierarten in dem gewaltigen Felsmassiv zu Hause. Dass die Wendelsteinhöhle auf 1.711 Metern Höhe so weit über dem heutigen Flussniveau liegt, weist auf ein sehr hohes Alter hin, ihre Entstehung muss also noch vor der Auffaltung der Alpen stattgefunden haben!

Info für Besucher

Die Höhle ist selbstständig begehbar, der Besucher-Eingang hierfür liegt genau hinter dem Bergbahnhof der Zahnradbahn (Gehzeit ab Bergstation ca. 4 Minuten, ausgeschildert).

Zunächst führt der Weg über 82 Stufen in die Tiefe und von dort durch die Gesteinskluft etwa 200 Meter weit zum so genannten Dom und in der anderen Richtung in etwa 30 Meter zum natürlichen Höhleneingang. Dieser liegt an der sogenannten „Kältefalle“, dem tiefsten Punkt der Kalkstein-Höhle, dort sammelt sich die gesamte kalte Luft. Auch im Hochsommer liegt hier Schnee – ein imposantes Naturschauspiel, das Sie am Wendelstein nicht verpassen sollten!

Seit die unterirdische Bergwelt von einer LED-Effektbeleuchtung in Szene gesetzt wird, sehen die Felsengewölbe noch faszinierender aus. Zudem führen vier interaktive Stationen mit Tastbildschirm die Besucher durch die Steinwelt und vermitteln Wissenswertes und Nachdenkliches zum Thema Höhle.

Gesamtbesuchsdauer der Höhle etwa 1 Stunde, Führungen auf Anfrage. Die Wendelsteinhöhle ist eine von vier Höhlen der „inntaler unterwelten“. Weitere Informationen unter: www.unterwelten.com.

Mit der Seilbahn von Bayerischzell und der Zahnradbahn von Brannenburg kommen Sie ganz einfach und entspannt auf den Gipfel des Wendelsteins und zur Wendelsteinhöhle.

Weitere Informationen zur Wendelsteinzahnradbahn >>

Veranstaltungen am Wendelstein >>

Tipps

Für den Besuch der Wendelsteinhöhle sollte man pro Person passend eine 2 € Münze bereit halten. Der Automat wechselt nicht und akzeptiert nur passende 2 € Münzen. Außerdem liegt die Durchschnittstemperatur in der Wendelsteinhöhle bei ca. +3° C, daher ist es auch im Sommer sehr kalt. Wir empfehlen daher die Mitnahme einer warmen Jacke auch im Sommer!

Wussten Sie schon,…

…dass die verschiedenen Fledermausarten vom Schloss Herrenchiemsee in der Wendelsteinhöhle überwintern? Sie ist der perfekte Ort für sie, da die Höhle frostfrei, feucht und ruhig ist. Deshalb ist diese auch im Winter für Besucher nicht zugänglich. Erfahren Sie mehr über Fledermäuse und ihren Unterschlupf in der Region!

Freibad Spitzingsee

Perfekt geeignet als erfrischenden Abschluss Ihrer Wanderung im Spitzingseegebiet. Der Spitzingsee ist aufgrund der hohen Lage kälter als der Schliersee, jedoch überzeugt er definitiv mit der atemberaubenden Kulisse inmitten des Spitzingseegebiets. Anreise Vom Schliersee Bahnhof fahren Sie mit dem Bus Linie 362 bis zur Haltestelle Spitzingsee, Kirche. Von dort aus ist der See und die Badestelle schon in Sichtweite Parkmöglichkeiten gibt es bei der Kirche am Spitzingsee