Select Page

Industriedenkmal Radom Raisting; Antenne I der Erdefunkstelle Raisting

Die große weiße Kuppel und die benachbarten Parabolantennen wirken immer noch wie ein Stück Science Fiction mitten im Voralpenland, dabei sind sie schon längst Geschichte: Die 1963 errichtete Antenne I der Erdfunkstelle Raisting, besser bekannt als RADOM Raisting (von engl. radar dome – Radarkuppel), wurde bereits 1985 außer Betrieb genommen. Heute zählt die Anlage zu den deutschen Denkmälern von nationaler Bedeutung, gilt sie doch als Wiege der satellitengestützten Telekommunikation in Europa. Über die von der Tragluftkuppel geschützte Parabolantenne wurden u. a. die erste Mondlandung und die Olympischen Sommerspiele 1972 in München übertragen. Auch eine Leitung der als „Rotes Telefon“ bekannten Verbindung zwischen der US- und der Sowjetregierung im Kalten Krieg wurde über Raisting hergestellt.

Kapelle „Mariä Heimsuchung“ Geisenbrunn

Am östlichen Ortsrand von Geisenbrunn gelegen, zeigt sich die Kapelle „Mariä Heimsuchung“ in der Gemeinde Gilching in perfektem neogotischem Kleid: Verspielte Treppengiebel, spitzbogige Langhausfenster und der eingezogene Chor lassen das kleine Kirchlein von 1855 direkt am Geisenbrunner Kapellenweg groß und prächtig wirken.

Kapelle „Maria am Wege“ Pasing

Die Kapelle „Maria am Wege“, auch unter dem Namen ihres Erbauers als „Förg-Kapelle“ bekannt, wurde 1902 errichtet. Die Kapelle trägt in der Apsis einen goldenen Sternen-Dekor auf Lapislazuli-blauem Grund, der sich auf die Mutter Gottes als Himmelskönigin bezieht, welche den Besucher zum stillen Gebet einlädt.