Laglerhütte
Die Lagler Hütte im Wandergebiet Heuberg und ist ganzjährig bewirtschafte und bietet Almbrotzeit.
Die Lagler Hütte im Wandergebiet Heuberg und ist ganzjährig bewirtschafte und bietet Almbrotzeit.
Geschichte der Kirche
Die früher berühmte Wallfahrtskirche wurde 1753 innen im Stile des Rokoko umgestaltet, wobei der Eindruck des Innenraums trotz der weitgehenden Entfernung gotischer Bauelemente erhalten blieb. Von besonderer Bedeutung ist das um 1430 im Stil der „Schönen Madonnen“ entstandene gotische Gnadenbild der Muttergottes des Meisters von Seeon. Sie thront im Hochaltar vor einer barocken Darstellung der Stadtansicht. Bei der Restaurierung von 1974/75 wurde die erst 1912/13 wieder freigelegte barocke Fassung der Kirchenausstattung belassen und die reiche Bemalung gereinigt und ausgebessert. So präsentiert sich heute die älteste Kirche der Stadt in heiterem, jedoch keineswegs überschwänglich-dekorativem Barock.
Bei dem 65 Meter hohen angebauten Turm handelt es sich um den ehemaligen Wachtturm. Deswegen befindet sich das Stadtwappen mit dem Löwen am Turm. Das Obergeschoss beherbergte die Wohnung des städtischen Türmers. Das Erdgeschoss diente den Auflegern als Wachlokal, von dem aus sie ihrem „Nebenamt“, nämlich nachts die Zeit auszurufen, nachzugehen hatten.
**Der Jakobsweg**
Auch der weltbekannte Pilgerweg, der Jakobsweg passiert die Kirche. Hier finden Sie eine Beschreibung der Etappe:
Jakobsweg Etappe 14 – Von der Jakobskirche zu Albertaich zur Jakobsstadt Wasserburg >>
Mehr Informationen zum Jakobsweg >>
Besonders schön ist die Kirche auch für katholische Trauungen.
Die von einer Mauer umgebene Kirche wurde 1708 durch den 25-jährigen Hausstätter Baumeister Abraham Millauer im Stil des Barock errichtet.
Als Filialkirche gehörte sie mit der Nebenkirche Kleinholzhausen und den Filialkirchen Lippertskirchen und Wiechs zur Mutterkirche Au b. Aibling. Die Seelsorge wurde von einem Benefiziaten aus Au im Wechsel mit der Filialkirche Maria Morgenstern wahrgenommen. Nach langem Bemühen um Selbständigkeit konnten die Litzldorfer 1892 endlich die Erhebung zur Pfarrei St. Michael feierlich begehen. Der Dettendorfer Corbinian Willerer wurde am 1. Juli 1892 als erster Pfarrer ernannt.
Der Hochaltar mit einem Rokoko-Tabernakel enthält einen Altarauszug mit Darstellung von Gottvater sowie das Gemälde des Erzengels Michael. Im linken Seitenaltar befinden sich Gemälde mit den hll. Donatus und Martin und im rechten Seitenaltar werden der Gnadenreichtum aus der Eucharistie sowie der hl. Georg dargestellt.
Das mit schlichtem Stuck in geometrischen Formen verzierte Kircheninnere enthält ein Deckengemälde mit Szenen aus dem Leben Jesu, das um 1870 vom Münchener Maler Max Fürst geschaffen wurde. An der Südseite des Kirchenbaus schließt sich der mit einer wohlproportionierten Zwiebelkuppel versehene Turm an.
Doch die Geschichte reicht bis ins Jahr 771 zurück. Aus der alten Kirche sind auch immer noch Erinnerungsstücke erhalten:
– kleine Totenglocke aus dem Jahr 1656
– zwei gotische Kerzenstangen
– Votivtafeln aus dem Jahr 1692 mit den Bildern der Gottesmutter und dem Hl. Michael
– gotisches Gitter im Vorhaus
Alljährlich wird für die beiden Kartage das „Heilige Grab“ errichtet und lädt Gläubige zum stillen Gebet ein. Das Grab wurde 1893 von dem königlichen Hoftheatermaler Alois Gottner gestiftet.
Die Schatzkammer der Münchner Residenz zählt mit ihren kostbaren Objekten zu den hochrangigen Sammlungen ihrer Art.
Das Eiscafé Da Noi befindet sich im Herzen von Rosenheim und bietet eine Vielfalt an Eis- und Kaffeespezialitäten an.