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Heiliggeist-Spital mit Kirche in Wasserburg am Inn

Geschichte der Kirche

Das holzgeschnitzte Altarbild mit der Darstellung des Pfingstwunders, das um 1500 durch einen unbekannten Meister geschaffen wurde, ist eines der wertvollsten Kunstwerke der Stadt. Das Spitalgebäude (links von der Brücke) wurde schon vor dem Jahre 1338 durch den damaligen herzoglichen Pfleger, Zacharias von Höhenrain, erbaut und zwei Jahre nach dem großen Stadtbrand 1341 als Heiliggeist-Spital wiedererrichtet und nach einem weiteren Brandunglück 1380 erneuert.

Bis 1970 wurde der Stiftungszweck erfüllt: Neben den Aufgaben als Hospital wurden hilfsbedürftigen und alleinstehenden alten Menschen Unterkunft und ein angemessenes Auskommen gesichert. Im ehemaligen Spital ist seit 2016 die Sammlung „Wasserburg aus fünf Jahrhunderten“ untergebracht.

Rechter Hand der Brücke befinden sich die Gebäude Pensionat II an der Innfront und das Ferstlhaus an der Bruckgasse, die im 19. Jahrhundert beziehungsweise im Jahre 1929 von der Heiliggeist-Spitalstiftung zur Erweiterung des Spitals erworben wurden. Fast 40 Jahre standen diese Räume leer und werden nach umfangreicher Sanierung seit 2010 für seniorengerechte Wohnungen (Pensionat II) und Künstlerateliers (Ferstlhaus) genutzt.

Jakobsweg

Auch der weltbekannte Pilgerweg, der Jakobsweg passiert die Kirche. Hier finden Sie eine Beschreibung der Etappe:

Jakobsweg Etappe 14 – Von der Jakobskirche zu Albertaich zur Jakobsstadt Wasserburg >>

Mehr Informationen zum Jakobsweg >>

Schlipfgrubalm

Die Schlipfgrubalm im Wandergebiet Brannenburg ist ganzjährig geöffnet.

Segenskirche

Die Segenskirche in Holzkirchen gehört zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde und ist ein zentraler Ort für Gottesdienste, Andachten und gemeinschaftliches Leben. Mit ihrer modernen, schlichten Architektur schafft sie eine einladende Atmosphäre für Gebet, Besinnung und kirchliche Feiern. Der Innenraum ist lichtdurchflutet und klar gestaltet, was eine ruhige und meditative Stimmung unterstützt.

Neben den regelmäßigen Gottesdiensten finden in der Segenskirche verschiedene Veranstaltungen statt, darunter musikalische Aufführungen, thematische Vortragsreihen und gemeindliche Treffen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Seelsorge und der Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.

Die Kirche ist zudem ein Ort der offenen Begegnung und Teil eines lebendigen Gemeindelebens. Angebote für Familien, Jugendliche und Senioren ergänzen das spirituelle Programm. Auch ökumenische Projekte und interkonfessionelle Zusammenarbeit sind fester Bestandteil der Gemeindearbeit.

Zum Alten Wirt

Der Alte Wirt in Großkarolinenfeld serviert seinen Gästen vielseitige Küche.

Pfarrkirche St. Martin in Högling

Die Kirche und Pfarrei „Hegelinga“ wurden bereits im Jahre 804 urkundlich erwähnt. Entdeckte Reihengräber lassen feststellen, dass der Ort bereits zu Zeiten der Merowinger entstand. Es wurden jedoch auch andere Gräber entdeckt, die vermuten lassen, dass der Ort möglicherweise bereits eine römische Ansiedlung war. Högling ist noch heute eine Dorf in Hufeisenform.

Der Kern der Martinskirche stammt bereits aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche wurde um 1500 spätgotisch renoviert und im 17. Jahrhundert barockisiert.
Als 1964/65 die barocke Inneneinrichtung entfernt wurde, entdeckte man gotische Wandgemälde im Altarraum. Die Gemälde waren noch gut erhalten und zeigen zwei Heilige und darüber eine Darstelung der Hl. Anna-Selbdritt. Diese Kunstwerke sind besonders schöne und bedeutsame spätgotische Werke. 

Quelle:
Helmut Giese: Bruckmühl und Umgebung – Ein Heimatbuch. Bruckmühl, 2006