by | Aug. 23, 2026
Bayerische Spezialitäten, frische Schmankerl aus der Region – im Happinger Hof findet jeder Genießer seine Favoriten. Im Traditionswirthaus Happinger Hof gibt es schmackhafte Brotzeiten, Wirthausklassiker bis hin zum hausgemachten Kuchen und Eis.
by | Aug. 23, 2026
Mit ihren ca. 130 Räumen gehört die Münchner Residenz zu den bedeutendsten Raumkunstmuseen der Welt. Sie entwickelte sich aus einer kleinen, 1385 erbauten Wasserburg und war bis 1918 Wohn- und Regierungssitz der Wittelsbacher Herrscher. Im 2. Weltkrieg zu großen Teilen zerstört, wurde der weitläufige Komplex mit seinen zehn Höfen in langwieriger Restaurierungs- und Rekonstruktionsarbeit wieder aufgebaut.Die Residenz enthält Stilräume aus vier Jahrhunderten, hervorzuheben sind das Antiquarium (der größte profane Renaissancesaal nördlich der Alpen), die Räume aus dem frühen 17. Jh. (u. a. Reiche Kapelle, Steinzimmer und Trierzimmer), die prunkvollen Schöpfungen des Rokoko (Ahnengalerie und Reiche Zimmer von François Cuvilliés d. Ä.) und der von Leo von Klenze geschaffene klassizistische Königsbau. Daneben werden Spezialsammlungen gezeigt: Tafelsilber, Reliquien, Paramente, Bronzen, Porzellane aus Europa und Ostasien sowie eine umfassende Sammlung zur Miniaturmalerei des 16. bis 19. Jh.
by | Aug. 23, 2026
Das Besondere: Das Museum hat eine noch funktionierende Bockerlbahn mit denen Gäste im Zuge von Veranstaltungen und Führungen fahren können.
by | Aug. 23, 2026
Direkt bei Bad Aibling im oberbayerischen Voralpenland und nur etwa 60 km südlich von München liegt der kleine Ort Maxlrain. Die Alpenkulisse mit dem Wendelstein bildet den Hintergrund für das weitläufige Areal des Renaissance-Schlosses von Maxlrain, dem Wahrzeichen eines einmaligen Ensembles. Da sich das Schloss im Privatbesitz befindet, kann es nicht von innen besichtigt werden. Wunderbare Wander- und Radwege, der wohl schönste Golfclub Deutschlands, der Golfclub Schloss Maxlrain, und natürlich die kulinarischen Schmankerl in den gemütlichen Biergärten der Schlosswirtschaft und des Bräustüberls machen den Ausflug eines jeden Besuchers zu einem Erlebnis.
Geschichte
Urkundlich belegt erbauten und stellten die Ritter Podalunc und Reginhart im Jahre 804 ihren Besitz unter den Schutz der Domkirche zu Freising, um es als Lehen des Bischofs in die Reichsordnung einzufügen. Die Maxlrainer erlangten im 15. Jahrhundert ihre größte Blüte und walteten als Reichsgrafen von Maxlrain und Hohenwaldeck bis Miesbach und Schliersee. In den alten Turnierbüchern findet man noch diesen urbairischen Namen.
1580 fiel das Schloß einem großen Brand zum Opfer, nur die Kapelle blieb bestehen und bildete den Kern des neuen Schlosses, welches in acht Jahren wieder aufgebaut wurde. Wieder mit hohem „gotischem“ Dach, nun aber an allen vier Seiten von Zwiebeltürmen begrenzt. In den 20er Jahren des 18. Jahrhunderts schmückte die Kapelle und verschiedene Salons im Schloss der berühmte Wessobrunner Johann Baptist Zimmermann mit seinen leichten Rokokostuckaturen und Fresken.
Die Reichsgrafen von Maxlrain erloschen anno 1734, der letzte Graf Johann Joseph Veit von Maxlrain starb als Fürstbischof am Chiemsee. Seine Tochter heiratete einen Grafen von Satzenhofen, deren Tochter einen Grafen Lamberg. Aus dieser Zeit finden sich im Maxlrainer Wald noch Grenzsteine mit den Initialen der Familie.
Um 1730 erwirkte die Gräfin vom Kurfürsten Max Joseph III. die Erlaubnis, braunes Bier zu brauen, indem sie nachwies, dass die braune Brauhausgerechtigkeit schon seit mehr als 100 Jahren in Maxlrain exerziert worden sei.
1870 schließlich erwarb der berühmte Adlerjäger Max Graf von Arco-Zinneberg Maxlrain für seinen Sohn Ludwig, der mit seiner ersten Frau, einer Gräfin Schaesberg, den Ostflügel und mit seiner zweiten Frau, einer Prinzessin Lobkowicz aus Böhmen, den Westflügel hinzufügte und auch die Brauerei neu an der jetzigen Stelle errichtete.
1936 erwarb Leo Graf von Hohenthal und Bergen Maxlrain. Trotz seiner Tüchtigkeit führte das Leben für ihn große Härte im Schild, fielen doch sein erster Sohn Adolf und sein zweiter Sohn Wilhelm dem zweiten Weltkrieg zum Opfer, sein jüngster Sohn Peter verunglückte 1970 beim Sicherheitstraining auf dem Nürburgring.
1986 konnten sie mit großer Freude das 350-jährige Jubiläum der Brauerei feiern, die nach dem Motto „klein und fein“ in ihrem direkten Umkreis hervorragende, frische Bierspezialitäten darbietet. In dieser Bescheidung liegt auch heute noch das Geheimnis der hohen Qualität aller Maxlrainer Bierspezialitäten.
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by | Aug. 23, 2026
Der Hofgarten der Residenz ist ein grünes Idyll am Rande der historischen Altstadt Münchens. Der Eintritt ist frei.