by | Aug. 23, 2026
Die Schwefelquelle liegt im Litzldorfer Tal, etwa 200 Meter oberhalb des Stauweihers am linken Ufer des Litzldorfer Baches, direkt neben einer Holzbrücke.
Von der Kirche Litzldorf sind es etwa 30 Minuten Wanderung bergauf, bis man die kleine Quelle erreicht. Die Qualität des heilsamen Wassers wurde bereits im Jahre 1929 amtlich bestätigt. Der damalige Befund des Staatslaboratoriums Kissingen lautete: „Die Quelle ist frei von organischen Verunreinigungen und sonstigen Verbindungen bedenklicher Art. Sie hat hohen Gehalt von doppelkohlensaurem Natrium, eignet sich sehr gut für Trinkkuren, ganz besonders bei allen Natriumbikarbonat in Betracht kommenden Krankheiten.“ Aber Schwefelwasser galt damals schon sehr lange als bewährtes Naturheilmittel.
Leider läuft das Wasser der Schwefelquelle nur sehr spärlich, so dass der wirksame Gesundbrunnen nicht kurmäßig genutzt werden kann.
Unser Wandertourenvorschlag von Litzldorf nach Kutterling >>
by | Aug. 23, 2026
Die L‘ Osteria in Rosenheim bietet autentische italienische Küche in stylischem Ambiente.
by | Aug. 23, 2026
Unter dem Titel „Die Weiße Rose. Widerstand gegen die NS-Diktatur“ erinnert die Dauerausstellung in der DenkStätte Weiße Rose am Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität München an die gleichnamige Widerstandsgruppe. Zwei ihrer Mitglieder, Hans und Sophie Scholl, wurden hier 1943 beim Verteilen von Flugblättern beobachtet und verhaftet, was zu ihrer Hinrichtung und der von fünf weiteren Gruppenmitgliedern führte. Auch Kontaktpersonen in Hamburg wurden zum Tode verurteilt. Die Dauerausstellung dokumentiert die Geschichte dieses studentischen Widerstands und die Schicksale seiner über 30 Mitstreiter.
by | Aug. 23, 2026
Der Kurpark Bad Feilnbach ist ein schön angelegter kleiner Kurpark mit Musikpavillon für Veranstaltungen wie zum Beispiel Konzerte.
by | Aug. 23, 2026
Außerhalb des Dorfes, im Südwesten gelegen, steht die Filialkirche St. Leonhard. Sechs Altäre schmückten die Kirche und von Endorf bis Weihenlinden kamen Pilger. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1754 wurde die heutige Kirche errichtet und im Rokokostil ausgestattet. Nußdorfer Gips wurde an Ort und Stelle mit viel Geschick und Schwung in besonders liebreich verarbeiteten Ornamenten aufgebracht. Den schönsten Schmuck hat die Kanzel erhalten: Rosenumwundene Verzierungen umgeben biblische Darstellungen.
Um 1650 dürfte die Skalpulierbruderschaft in Nußdorf gegründet worden sein. Noch im 19. Jahrhundert zählt diese Gebetsbruderschaft Tausende von Mitgliedern. Traditionell wird am Sonntag nach dem 19. Juli das Skalupierfest in der Leonhardskirche feierlich begangen und die historische Orgel erklingt.
Große Bedeutung erlangte im 17. Jahrhundert die Wallfahrt zum Heiligen Leonhard, dem Patron der Gefangenen und der Tiere. Seit einigen Jahren wird wieder der seit dem 15. Jahrhundert belegte Leonhardiritt am 6. November durchgeführt. Nach einer Feldmesse werden die Pferde beim Umritt gesegnet. Anschließend treffen sich die „Rosserer“ zu einem gemütlichen Beisammensein beim Schneiderwirt.
Weiter werden auch die „Goldenen Samstage“ bereits 1675 “ unter großem Zugang der Nachbarschaft“ begangen. Sie scheinen hier einmal aufgehört zu haben und werden seit 1744 wieder mit Ausnahme einiger Jahre alljährlich unter großem Zudrang des Volkes auf festliche Weise abgehalten.
Der weltberühmte Pilgerweg, der Jakobsweg, passiert diese Kirche. Hier finden Sie eine Beschreibung der Etappe:
Jakobsweg Etappe 17 – Von Au bei Bad Aibling auf alten Saumpfaden ins Inntal >>
Mehr Informationen zum Jakobsweg >>