by | Aug. 23, 2026
1907 wurden die reichen lokalgeschichtlichen und volkskundlichen Sammlungen vom Historischen Verein begründet. Seit 1973 ist das inzwischen von der Stadt getragene Museum in zwei großen Räumen des Feuerwehrhauses eingerichtet. Die Bestände stammen aus den Schlössern Wallenburg und Wattersdorf, aus der Stadt Miesbach und ihrem bäuerlichen Umland. Sie belegen die reiche Kulturgeschichte dieses Gebiets vom 17. bis ins 20. Jh. Ein Schwerpunkt der Sammlung sind bemalte Möbel des Miesbacher Raumes, darunter eine vollständige Bauernstubenausstattung des 17. Jh. aus Reisach. Hinzu kommen Trachten, Glas und Keramik, weiterhin Zeugnisse der Volksfrömmigkeit und kirchliche Bildwerke. Umfangreiche Sammlungen an Zunftdokumenten, Werkzeugen und Produkten des Handwerks sowie landwirtschaftliche Geräte zeugen von alten Arbeitsweisen. Auch dem Kohlebergbau, der 1849–1911 für Miesbach große wirtschaftliche Bedeutung hatte, ist eine Abteilung gewidmet. Das Museum bewahrt außerdem vor- und frühgeschichtliche Funde, welche die Besiedlung des Gebietes seit der Bronzezeit belegen, ferner Zeugnisse der Stadtgeschichte, des Militär- und des Schützenwesens.
by | Aug. 23, 2026
Im Chiemsee-Alpenland ist der Inn bis heute ein bedeutender Fluss. Galt er früher als Handelsstraße, wird er heute zur Stromgewinnung durch Wasserkraft genutzt und ist als Naherholungsgebiet von Einheimischen und Touristen beliebt. Die Region durchzieht er von Süd nach Nord: Von Kiefersfelden vorbei an der Innstadt Rosenheim bis nach Wasserburg a.Inn, um die er sich in einer Schleife legt. In Rosenheim mündet der zweite große Fluss der Region, die Mangfall, in den Inn, was an verschieden farbigem Wasser gut zu erkennen ist. Ein besonderes Naturschauspiel, das vom sogenannten Innspitz im Mangfallpark in Rosenheim wunderbar beobachtet werden kann.
Der Drei-Länder-Fluss
Der Inn entspringt im Schweizer Engadin und mündet im bayerischen Passau in die Donau. Auf seinen rund 517 km Länge fließt er durch die Schweiz, Österreich und Deutschland. Dort fließt er dann schließlich an der Mündung in Passau mit seinem rechten Nebenfluss, der Donau, zusammen. Da Nahezu zwei Drittel des Inns verlaufen durch die Alpen, weshalb er zu den mächtigsten Alpenflüssen zählt.
Geschichte
Der Inn ist bekannt für die historische Innschifffahrt und galt bis ins 19. Jahrhundert als wichtiger Handelsweg zwischen Bayern und Tirol. Traditionell wurden für den Transport auf dem Wasser sogenannte Plätten genutzt, welche besonders durch ihre Spitze (auch „Gransel“ oder “Gansing“ genannt) erkennbar sind. Die Plätten unterscheidet man auch nach ihrer Herkunft, z.B. Salzach- und Innplätte (auch Tiroler Plätte oder Rosenheimer). Früher benutzte man die Plätten hauptsächlich für den Gütertransport, z. B. Salz, oder auch als kleines Funktionsschiff.
Mit der Öffnung der Unterinntalbahn (von Kufstein nach Innsbruck) verlor der Fluss in dieser Funktion seine Bedeutung. Erst seit Ende des 20. Jahrhunderts als sich innerhalb der Staustufen ein gewisser Ausflugsverkehr entwickelte, wurde die Schifffahrt für touristische Zwecke wieder aufgenommen. Heute wird vor allem lokal in Passau, Schärding und teilweise Wasserburg a.Inn Fahrbetrieb für Gäste angeboten.
Flora und Fauna
Der Inn im bayerischen Gebiet besitzt weite und offene Wasserflächen. Im Inntal ist der Fluss größtenteils verbaut und die Kraft des Wassers wird auch zur Stromerzeugung mittels Wasserkraftwerke genutzt.
Die sekundären Auwälder und Feuchtgebiete, nahe des Flusses, bieten wertvolle Lebensräume für viele Tiere und sind bedeutende Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiete für ca. 300 Vogelarten.
Zur Artenvielfalt gehören:
Bäume wie Silberweidenauen, Eschen, Grauerlen, BergahorneVögel wie Zwergdommel, Nachtreiher, Seidenreiher, Rohrweihe, Schwarzmilan, Schwarzkopfmöwe, Flussseeschwalbe, Eisvogel, Blaukelchen, Brandgans, Weißkopfmöwe, LachmöweBiberFische Ausflugsmöglichkeiten
Die beiden Innstädte, Wasserburg a.Inn und Rosenheim sowie die schmucken Orte der Region, entlang des Flusses, bieten sehenswerte Ecken und abwechslungsreiche Ausflugsziele. Das südländische Flair und die typische Inn-Salzach Architektur mit bunten Fassaden und Arkaden in den Städten, lädt zum Bummeln und Verweilen ein, auch bei schlechtem Wetter. Genießen Sie typische Schmankerl in den vielen Gastronomiebetrieben oder Flanieren Sie gemütlich durch die Einkaufspassagen. Bei wunderschönem Ausblick und einzigartiger Lage, können Sie die beeindruckenden Innstädte und Orte erkunden.
Weitere Orte am Inn:
by | Aug. 23, 2026
Stände hier auch noch eine Kirche, es wäre „Bayern in Miniatur“: Maibaum, Hütterl, Aussichtsbank und die Wirtschaft ist auch nicht weit weg. Es sind nur wenige Minuten Spaziergang hinauf zum Weyarner Lindl, wo sich ein 360°-Panorama genießen lässt. Ein 30-minütiger Spaziergang führt weiter zur Keltenschanze von Fentbach.
by | Aug. 23, 2026
Das Cafe Central liegt im Herzen der Wasserburger Altstadt und bietet allerlei Kaffee- und Kuchenspezialitäten an.
by | Aug. 23, 2026
Dämmriges Licht und kühle Temperaturen geben einen authentischen Eindruck vom Sinn und Zweck der sieben ehemaligen Sommerbierkeller, die zwischen 1785 und 1928 erbaut wurden. Derartige Keller waren damals die einzige Möglichkeit, untergäriges Bier über den Sommer zu lagern. Bei den Führungen erfahren die Besucher die Geschichte der „Bierkatakomben“, Arbeitsgeräte sowie Techniken der Bierherstellung, -abfüllung und vor allem -lagerung.