by | Aug. 24, 2026
Umgestürzte Bäume mit gigantischen Wurzeltellern lassen die Dynamik eines ungestörten Waldes erahnen und das allmähliche Werden und Vergehen erleben. Das Felswandergebiet wurde erst mit der Gründung des Nationalparks im Jahr 1970 erschlossen. Ein Großteil der Steintreppen wurde in mühevoller Handarbeit angelegt, um eine – wegen ihrer Felstürme, vermodernden Baumleichen und schönen Aussichtspunkte – eindrucksvolle Rundwanderung zu ermöglichen.
by | Aug. 24, 2026
Bootswandern auf dem Fluss Schwarzer Regen von Viechtach flussabwärts zum Höllensteinsee und weiter bis zum Blaibacher See im Bayerischen Wald.
by | Aug. 24, 2026
Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1007 zurück, als sie erstmals in einem Schenkungsbrief von Kaiser Heinrich II. erwähnt wurde. Die ursprüngliche Kirche bestach durch grob behauene Sandsteinquader und eine halbrunde Apsis, die für die romanische Baukunst typisch ist.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche immer wieder erweitert und umgestaltet. In der Gotik erhielt sie ein größeres Langhaus sowie einen rechtwinklig abschließenden Chorraum, was der steilen Hanglage geschuldet war. Später prägten barocke und Rokoko-Elemente das Bauwerk, darunter ein dreiseitiger Chorabschluss und ein mit Solnhofer Platten im eleganten Rosenspitzmuster ausgelegter Innenraum.
Aufgrund erheblicher Bauschäden musste die barocke Kirche im Jahr 1842 abgerissen werden. Der heutige neugotische Bau aus rotem Backstein entstand zwischen 1849 und 1852 und beeindruckt mit einem 68 Meter hohen Turm, der weit über den Ort hinaus sichtbar ist. Typisch für die Neugotik sind die spitzbogigen Fenster, das steile Dach und die vertikal gegliederte Fassade.
Archäologische Grabungen unter dem Kirchenboden brachten spannende Reste der Vorgängerbauten zutage und dokumentieren eindrucksvoll die lange und bewegte Baugeschichte.
Auch wenn in der Kirche heute keine Gottesdienste mehr stattfinden – diese finden meist in der Kirche „Zur Heiligen Familie“ im Ortszentrum statt –, erklingen ihre Glocken weiterhin regelmäßig. Der Kultur- und Förderkreis St. Nikolaus Bad Abbach e. V. engagiert sich seit vielen Jahren mit Herzblut für den Erhalt und die Pflege dieses bedeutenden Bauwerks. So bleibt die Kirche nicht nur ein historisches Wahrzeichen, sondern auch ein lebendiger Teil der kulturellen Vielfalt vor Ort.
by | Aug. 24, 2026
Anspruchsvolle und landschaftlich wunderbare Strecke mit z. T. erheblichen Abfahrten und Anstiegen. Von der Loipe aus besteht Anschluss an die Bayerwald-Loipe.
by | Aug. 24, 2026
Der Lindbergschachten (Lindberger Schachten) mit umliegenden Wälder gehörten zum Glashüttengut Oberzwieselau. Der Lindbergschachten liegt auf der Goldsteig-Etappe N16: Großer Falkenstein – Rachel.