by | Aug. 23, 2026
Bereits am Beginn der weltlängsten Burg in Burghausen erwartet den Besucher ein Museum der besonderen Art. Das 1983 gegründete Haus der Fotografie mit den Ausstellungsschwerpunkten Geschichte der Fotografie in Bild und Technik, Stadtgeschichte, Galerie für Zeitgenössische Fotografie sowie wechselnden **Sonderausstellungen,** vermittelt einen umfassenden und spannenden Einblick in die gesamte Bandbreite des Mediums Fotografie.
Das Haus der Fotografie ist von Ende März bis Anfang November geöffnet.
by | Aug. 23, 2026
Kindergarten der Stadt Tittmoning.
by | Aug. 23, 2026
Geschichte der Kirche
Die Kirche Heilig Blut in Umrathshausen entstand um 1470 und wurde im spätgotischen Stil erbaut. Das Deckengemälde stellt die Segnungen von Christi Blut für die damals bekannten vier Erdteile dar.
Das ursprüngliche Patrozinium war St. Ulrich, jedoch ist die Kirche seit Mitte des 16. Jahrhunderts dem Heiligen Blut geweiht. Dies hängt mit dem Aufblühen der Wallfahrt zum Heiligen Blut zusammen. Im Jahre 1625 wütete ein großer Dorfbrand, bei der die Kirche und der Turm erheblich beschädigt wurden. Es wurde jedoch sofort mit dem Wiederaufbau begonnen. Das Gotteshaus war damals eine weithin berühmte und viel besuchte Wallfahrtskirche.
Die Kirche besitzt das am weitesten gespannte gotische Gewölbe des Chiemgaus. Im Jahre 1899 wurde der Turm erneuert und die Turmhaube erhielt eine neubarocke Zwiebelkuppel mit Laterne. Die Filialkirche wurde 1999 letztmals restauriert.
Der Innenraum ist vorzüglich proportioniert und wirkt eindrucksvoll durch seine für eine spätgotische Landkirche ungewöhnliche Weite und Raumfülle.
Heute ist die Kirche mit ihrer interessanten Geschichte und mit ihren Kunstwerken – auch mit der neu hinzugekommenen großen Weihnachtskrippe – einladend für Kunst- und Kircheninteressierte, für Gäste und vor allem für Gottesdienstbesucher.
Krippe der „Traudl Hepfinger“
Die Krippe der „Traudl Hepfinger“ ist eine besondere Sehenswürdigkeit in der Kirche Hl. Blut in Umrathshausen bei Frasdorf.
Auf den ersten Blick ist es kaum zu glauben, dass ein so stiller Ort abseits aller Touristenzentren zur Weihnachtszeit eine solche Attraktion zu bieten hat. Seit 1994 ist die Krippe der Künstlerin „Traudl Hepfinger“ jährlich in Umrathshausen zu sehen.
Die Krippe umfasst 90 Figuren (als Modelle für die geschnitzten Gesichter dienten meist Einheimische) sowie 86 Tiere.
Die Krippe wird jedes Jahr unter der Leitung der Webkünstlerin Susanne Hepfinger neu gestaltet. Sie wird vor dem linken Seitenaltar mit herrlicher Landschaft aufgebaut. Die Krippendarstellung kann von Weihnachten bis zur Lichtmess besichtigt werden.
by | Aug. 23, 2026
Das Elektrizitätswerk im Eichental bei Siggenham wird seit 1906 von der Gemeinde Prien betrieben.
Nach Fertigstellung des Kanals im Jahre 1912 wurde das Werk, das anfangs noch mit Dampfkraft betrieben wurde, auf Wasserkraft umgestellt. Bis 1915 hat das E-Werk den Strombedarf der Gemeinden Prien und Siggenham komplett abgedeckt.
Bei einer maximalen Leistung von 55KW, kann heute jedoch nicht mal mehr die Straßenbeleuchtung der Gemeinde ausreichend versorgt werden. Jedoch leistet das Werk nach wie vor einen Beitrag zur Energiegewinnung und gilt gleichzeitig als Relikt aus den Anfängen der Stromgewinnung in Bayern.
Seit 2011 gilt das E-Werk als offizielles Industriedenkmal.
by | Aug. 23, 2026
Das Achendelta ist die Mündungszone der Tiroler Achen in den Chiemsee und gilt als eines der am besten ausgebildeten Binnendeltas in Mitteleuropa. Die Fließgeschwindigkeit wird an ihrer Mündung so weit abgebremst, dass sich das meist des mitgeführten Materials als Sediment ablagert. Die Form des Mündungsgebiets ändert sich ständig. Das etwa fünf Quadratkilometer große Mündungsgebiet wächst verhältnismäßig rasch, da täglich etwa 100 LKW-Ladungen an Kies, Sand und Schwebstoffe (v.a. nach Niederschlägen) aus dem Gebiet um Kitzbühel in die Tiroler Ache und letztlich in den Chiemsee eingeschwemmt wird. Das Delta wächst auf diese Weise etwa um einen Hektar pro Jahr. Da der Chiemsee 8.000 Hektar groß ist, errechnet sich daraus eine „Restlebenszeit“ des Bayerischen Meeres von rund 8.000 Jahren. Zufluss Die Tiroler Ache ist der größte Zufluss des Chiemsees, sie hat ihren Ursprung in den Kitzbühler Alpen. In Österreich wird der Fluss auch Kössener Ache oder Großache genannt und wurde im Zuge von Hochwasserprojekten renaturiert. In Deutschland bricht die Tiroler Ache in einer engen Schlucht („Entenloch“) bei Schleching durch und mündet bei Grabenstätt in den Chiemsee. Sie ist heutzutage immer noch ein Wildfluss, von steilen Felswänden eingerahmt und nicht nur beliebt bei seltenen Vögeln, sondern auch Paddlern und Rafting-Sportler. Naturschutzgebiet Das ganze Gebiet wurde 1954 wurde unter Naturschutz gestellt und bildet seit 1987 mit dem südlich angrenzenden Auwald und dem Grabenstätter Moos ein 1.250 Hektar großes Naturschutzgebiet von internationaler Bedeutung. Flora und Fauna Das Achendelta ist eine Naturlandschaft mit einer faszinierenden Biotopvielfalt: Rund um den Chiemsee wurden seit 1950 rund 340 Vogelarten registriert; 145 verschiedene Vogelarten brüten sogar regelmäßig im Schutzgebiet. Zu den selteneren Brutvögeln der letzten Jahrzehnte im Naturschutzgebiet gehören Schwarzhalstaucher, Kormoran, Schellente, Gänsesäger, Wespenbussard, Schwarzmilan, Rohrweihe, Baumfalke, Tüpfelralle, Wachtelkönig sowie Bekassine. Aber nicht nur die Tierwelt, auch die Vegetation im Achendelta ist sehr interessant. Pflanzensoziologen unterscheiden zwischen der Pioniervegetation, dem Röhricht mit Schwimmblattzone und Jungweidengebüsch im äußeren Deltabereich sowie Silberweiden-, Grauerlen- und Erlen-Eschenwald. Der seltene Straußfarn ist im Naturschutzgebiet vertreten und die unter Naturschutz stehende Sibirische Schwertlilie hat im Grabenstätter Moos den wohl größten Bestand in ganz Mitteleuropa. Ebenso lassen sich Mehlprimeln, Trollblumen, Lungen-Enzian sowie viele Orchideenarten finden. Durch die Ablagerungsdynamik entsteht immer wieder fruchtbares Schwemmland. Verhaltenstipps in NSG Bitte auf den markierten Wegen bleiben und nicht abseits der Wege gehen. Bitte keinen Lärm machen oder Tiere erschrecken. Bitte keinen Müll oder andere Gegenstände hinterlassen. Bitte keine Tiere füttern. Bitte nicht zelten oder campen. Bitte kein offenes Feuer machen. Bitte keine Steine oder Mineralien sammeln. Bitte keine Pflanzen pflücken, ausgraben oder zertreten. Bitte keine Tiere aussiedeln. Bitte keine Hunde frei laufen lassen, sondern an der kurzen Leine führen. Bitte keine Drohnen, Drachen und Modellflugzeuge fliegen lassen. Erlebnisstationen und Bootsfahrten Wegen der seltenen Vogelarten wurde 1986 das Achendelta zur Kernzone erklärt, die nicht betreten werden darf. Auch Wissenschaftler dürfen das Mündungsgebiet allenfalls mit Ausnahmegenehmigung der R…