Ameisenstraße – Naturerlebnisweg Bodenmais
Rundweg mit 27 Stationen zum Experimentieren, Sporteln, Entdecken und Ausruhen: Der Naturerlebnisweg Ameisenstraße.
Rundweg mit 27 Stationen zum Experimentieren, Sporteln, Entdecken und Ausruhen: Der Naturerlebnisweg Ameisenstraße.
Die am Waldrand gelegene Aussichtsplattform in Saulorn bietet einen wunderschönen Panoramablick über das weitläufige Gebiet und unsere traumhafte Natur. Bei entsprechender Witterung ist sogar das gewaltige Alpenmassiv zu sehen.
Eine kleine Lagerfeuerstelle sowie eine Sitzgelegenheit laden zum gemütlichen Verweilen ein. Die Plattform ist auch an zwei Wanderwege („Saulorner Bienenlehrpfad“ und Rundwanderweg „Heuschrecke“) angebunden.
Zu Einkehr und Stärkung ist das nahegelegene Gasthaus in Saulorn nur einige Meter von der Aussichtsplattform entfernt.
Das **Angeln im Reschbachtal** am idyllischen **Badesee Mauth** gehört zu den beliebten Freizeitaktivitäten in Mauth. Das klare Wasser und die ruhige Lage machen den Badesee zu einem idealen Angelrevier für **Bachforellen** und **Karpfen**. Mit der Handangel darf in 2026 von **1. April bis 15. September** gefischt werden – ideale Voraussetzung für entspannte Angeltage an einem ruhigen, naturnahen Gewässer.
Angler können am Badesee sowohl Bachforellen (Schonmaß 24 cm) als auch Karpfen (Schonmaß 35 cm) fangen. Um am Badesee Mauth zu angeln, ist ein gültiger **Fischereischein** notwendig. Zusätzlich wird eine **Tageskarte** benötigt, die ab **15. Mai in der Touristinfo Mauth** erhältlich ist. Da nur eine begrenzte Anzahl an Tageskarten ausgegeben wird und keine Reservierung möglich ist, empfiehlt sich ein frühes Erscheinen.
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt prägt gemeinsam mit dem Schloss das Ortsbild von Fürstenstein und ist ein bedeutender Ort der Volksfrömmigkeit in der Region. Ihr Ursprung reicht in die Zeit des **Dreißigjährigen Krieges** zurück, als eine eigene Wallfahrtsstätte geschaffen wurde, um den Menschen den gefährlichen Weg nach Altötting zu ersparen.
So entstand im Jahr 1629 eine der ältesten und originalgetreuesten **Nachbildungen der Gnadenkapelle von Altötting**. Besonders markant ist der **achteckige Zentralbau** sowie der umlaufende **Wallfahrerumgang**, der bis heute das besondere Raumgefühl der Kirche prägt und eng mit der Tradition der Wallfahrt verbunden ist.
Im Zentrum steht eine frühbarocke Nachbildung der **Schwarzen Madonna von Altötting**, die als Gnadenbild verehrt wird. Eine Besonderheit stellt das Gewand der Madonna dar, das im Laufe der Zeit mit zahlreichen **Kleinoden und Schmuckstücken aus der Bevölkerung** verziert wurde. Das Gnadenbild wurde zudem vom Papst gesegnet und unterstreicht die religiöse Bedeutung der Kirche.
Die Wallfahrtskirche ist bis heute ein Ort des Gebets, der Einkehr und der persönlichen Andacht. Gleichzeitig ist sie auch für Besucher geöffnet, die sich für Geschichte, Architektur und gelebte Tradition interessieren.
Vor Ort befindet sich ein **QR-Code der virtuellen Dorfführung Fürstenstein**. Der zugehörige Infofilm vermittelt die Geschichte, die Wallfahrtstradition und die Besonderheiten der Kirche anschaulich und ermöglicht es, den Ort individuell und ohne feste Führung näher kennenzulernen.
**Historische Führungen** bieten vertiefende Einblicke und sind nach Anmeldung möglich.
Telefon: 08504 9155-0
Email: info@fuerstenstein.de
Dauer: ca. 60-90 Minuten
Die Geschichte der Gänge und ihre Entstehung liegen weitgehend im Dunkeln, die Theorien dazu reichen von religiösen Motiven bis hin zu möglichen Fluchtwegen und Verstecken in unruhigen Zeiten. Erstmals angelegt wurden die Gänge wahrscheinlich im Spätmittelalter, in den folgenden Jahrhunderten wurden sie Zug um Zug weiter ausgebaut. War das ausgedehnte Gangsystem im 18. Jahrhundert noch fast völlig intakt, wurden große Teile davon durch die insbesondere nach dem 2. Weltkrieg einsetzende Bautätigkeit verfüllt und zerstört.
Nach der Wiederentdeckung wurde über mehrere Jahre daran gearbeitet, einen Teil der Gänge wieder herzustellen und begehbar zu machen. Seit Sommer 2007 kann man einen Teil der Anlage unter sachkundiger Führung besichtigen. Eine Anmeldung dazu vorab in der Touristinfo (Stadtplatz 27, 94227 Zwiesel) ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.