by | Aug. 23, 2026
Die Kunsthalle Augsburg (ehem. H2 – Zentrum für Gegenwartskunst) im Erdgeschoss des Glaspalasts ist Augsburgs städtisches Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst. Gezeigt werden in zwei Hallen (H1 und H2) auf einer Fläche von insgesamt 2.700 qm wechselnde Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen zur Kunst des 20. Jahrhunderts sowie zur Kunst der Gegenwart aus dem regionalen, nationalen wie auch internationalen Kontext. Regelmäßige öffentliche Führungen sowie ausstellungsbegleitende Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Künstlergespräche oder Podiumsdiskussionen ergänzen das Programm. Das Museum wird von Jan T. Wilms geleitet.
by | Aug. 23, 2026
Das kleine Kirchlein im Ortsteil Vorderried wurde 1680 erbaut und besticht mit einer hervorragenden Figurenausstattung: bedeutende Tonmadonna im Stil der Schönen Madonna, wohl eine Augsburger Arbeit (1410/20), und weitere spätgotische und barocke Figuren.
by | Aug. 23, 2026
In der **Getreidemühle** wird die Technik eines altdeutschen Steinmahlgangs der Technik des 20. Jahrhunderts gegenübergestellt.
Früher wurde Papier nicht aus Holz oder Zellulose, sondern aus alten Lumpen gemacht. Der Lumpensammler brachte die Lumpen in die **Papiermühle**, wo sie gereinigt, in kleine Stücke zerrissen und angefault wurden, bis das Gewebe weich und morsch war. Dann kam die Lumpenmasse in das Hadernstampfwerk und wurde zu einer breiigen Masse zerstampft. Diese Masse kam dann in die Bütte, wurde mit Wasser verdünnt – nun konnte daraus mit speziellen Sieben Papier geschöpft werden. Diese Technik wird heute noch im Klostermühlenmuseum Thierhaupten vorgeführt und Besucher können nach Voranmeldung auch selbst Papierschöpfen.
Im Bereich der **Ölmühle** erwartet die Besucher eine nachgebaute Ölstampfe, eine Presse und ein Wärmeofen. An einer Ausstellungstafel werden die heimischen Ölfrüchte vorgestellt, aus denen Öl gewonnen wurde.
An einem Modell kann der Besucher sich schließlich auf Knopfdruck einen Eindruck von einer wassergetriebenen sogenannten „Deutschen **Sägemühle**“ verschaffen.
Zudem gibt es eine kleine Druckwerkstatt, die historische Druckmaschinen zeigt und die Verbindung zwischen Papiermühle und Druckereien in einer kleinen Ausstellung verdeutlicht.
Im Museum sind verschiedene Themenführungen und museumspädagogische Angebote buchbar. Dabei gibt es ein abwechslungsreiches Begleitprogramm mit Filmvorführungen, Vorträgen und thematischen Workshops.
by | Aug. 23, 2026
Wo heute der romanisch-gotische Dom Mariä Heimsuchung aufragt, standen noch im 5. Jahrhundert n. Chr. Wohnhäuser des römischen Augsburg. Eine erste Kirche wurde dort zwischen dem 5. und dem 8. Jahrhundert errichtet.
Bischof Simpert ließ einen im Jahr 807 geweihten karolingischen Neubau errichten. Die romanische Simpertkrypta ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten des Doms. Weil die Bischofskirche um das Jahr 994 eingestürzt war, wurde der romanische, damals noch nach Westen ausgerichtete Dom neu errichtet und 1065 geweiht. Fünf Prophetenfenster aus dieser Zeit sind Relikte des ältesten bekannte figürlichen Glasmalereizyklus der Welt.
Erst im 14. Jahrhundert wurde der Dom nach Osten hin ausgerichtet: In mehr als hundertjähriger Bauzeit entstand der 1431 geweihte Ostchor. Um 1350 erhielt dieser Neubau zwei Figurenportale. Das südseitige Marienportal ist das figurenreichste Portal des 14. Jahrhunderts. Am (weitgehend rekonstruierten) Nordportal findet man auch eine Darstellung Bischof Ulrichs sowie der Kaiserin Adelheid.
Ein Höhepunkt der barocken Ausstattung im Dom ist die Figur des Geißelheilands: ein Werk des Bildhauers Georg Petel, des „deutschen Michelangelo“.
Nirgendwo in Deutschland sieht man derart viele hochrangige Grabdenkmäler wie im Kreuzgang am Mariendom – 401 Epitaphe und Grabplatten aus der Zeit um 1350 bis 1800.
by | Aug. 23, 2026
Es war eine beispiellose Karriere. Wer hätte 1836 vermutet, dass der kleine Franz, das 13. Kind eines Maurermeisters aus Schrobenhausen, einst zum berühmten „Malerfürsten“ aufsteigen würde?Franz v. Lenbach (1836–1904) war einer der bedeutendsten deutschen Porträtmaler des ausgehenden 19. Jh. Er malte Kaiser und Papst, viele Fürsten und bedeutende Unternehmer der Gründerzeit – und nicht zuletzt zahllose weibliche Schönheiten. Mit rund 500 Gemälden, Skizzen und Zeichnungen beherbergt das Museum in seinem Geburtshaus die größte Sammlung zu Franz v. Lenbach. Sie reicht von seinen künstlerischen Anfängen 1851 bis zu seiner späteren Schaffensperiode in München und ermöglicht so einen exzellenten Überblick über die Entwicklung des Künstlers.Zwei Räume im Erdgeschoss des Lenbach-Museums sind dem Freund und frühen Lehrer Lenbachs gewidmet, dem Maler Johann Baptist Hofner (1832–1913), der durch seine Tiermalerei bekannt wurde.