Select Page

Bauernmuseum „Staudenhaus“

Noch Anfang des 19. Jh. prägten Strohdachhäuser in vielen Ortschaften der „Stauden“, dem Hügelland südwestlich von Augsburg, das dörfliche Erscheinungsbild. 1974 konnte das letzte strohgedeckte Haus der Region vor dem Abriss gerettet werden und dient nun als Bauernmuseum. Der kleinbäuerliche Mitterstallbau (Sölde) ist vollständig ausgestattet und präsentiert seinen Besuchern auf anschauliche Weise die Lebenswelt der Bewohner eines Söldneranwesens, wie sie für die Staudenlandschaft charakteristisch und weit verbreitet war.

Wasserschloss Rapperzell

Das ehemalige Wasserschlösschen Rapperzell wird zwar privat bewohnt. Doch vor dem hübschen Barockbau informiert eine Beschilderung darüber, dass er ab 1838 ein Jagdschloss des Herzogs Maximilian in Bayern war. Dieser Wittelsbacher war der Vater der Kaiserin von Österreich und Königin Ungarns – Elisabeth, genannt „Sisi“. 

Glaspalast

Der Glaspalast wurde 1910 als viertes Werk der „Mechanischen Baumwollspinnerei und Weberei Augsburg“ (SWA) in Betrieb genommen. Den Namen erhielt dieser frühe Stahlskelettbau von seinen 13 Fensterachsen. Der Glaspalast ist heute ein „Must-See“ für Liebhaber zeitgenössischer Kunst: Das Industriedenkmal beherbergt die Privatsammlung des Kunstmuseums Walter und das „H2 – Zentrum für Gegenwartskunst“ der Kunstsammlungen und Museen Augsburg.

Deutsche Barockgalerie und Sammlung Haberstock im Schaezlerpalais

In der Deutschen Barockgalerie sind mehr als hundert bedeutende Meisterwerke der Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts aus den Sammlungsbeständen der Stadt Augsburg und verschiedener Leihgeber ausgestellt.Der Schwerpunkt liegt auf Werken der in Augsburg tätigen Barockmaler, darunter Joseph Heinz, Johann Evangelist Holzer und Matthäus Günther. Während die Gemälde von Johann Heinrich Schönfeld und dem Künstlerkreis der frühen Augsburger Akademie einen Eindruck zur Malerei des Frühbarock vermitteln, zeichnen die Werke von Johann Bergmüller und seinen Schülern Holzer und Günther die Entwicklung zum Rokoko nach, deren Ausklang anhand von Arbeiten von Anton Graf, Anton Raffael Mengs und ihren Zeitgenossen nachzuvollziehen ist. Die Gliederung der Ausstellung in verschiedene Themengruppen soll das vergleichende Betrachten erleichtern.In der Karl und Magdalena Haberstock Stiftung im zweiten Stock sind herausragende Gemälde z. B. von Lukas Cranach d. Ä., Anthonis van Dyck, Giovanni Battista Tiepolo, Paolo Veronese, Canaletto, Nicolaes Berchem oder Jacob Jordaens zu sehen.

Heimat- und Torfmuseum Gröbenzell

Das Museum führt den Besucher in die Lebensumstände der Bevölkerung um die Gründungszeit der Siedlung ein. Besonderes Augenmerk haben die Gestalter des Museums auf die Torfgewinnung in den Mooren um Gröbenzell gerichtet. Anschaulich gestaltete Schautafeln und Dioramen zeigen die geologische Entwicklung des Moores, wie es für die Dachauer Gegend typisch ist.